Montag, 04 Januar 2016 Powergemüse Grünkohl

Powergemüse Grünkohl

Grünkohl ist ein schon seit Jahrtausenden genutztes Gemüse. Bei den alten Römern war er sehr beliebt. In der Neuzeit geriet er dann etwas in Vergessenheit. Grünkohl, der in manchen Gegenden auch Braunkohl oder Krauskohl genannt wird, war in der neueren Vergangenheit ein nur regional geschätztes Gemüse, das mit fetter Hausmannskost in Zusammenhang gebracht wurde. Das hat sich radikal geändert. Mittlerweile hat man erkannt, dass Grünkohl ein sehr wertvolles Gemüse ist. Heute wird es von vielen Menschen weltweit, auch Prominenten, die gesund abnehmen wollen, als Powergemüse betrachtet.

Gesund leben mit Grünkohl

Eine ausgewogene Ernährung enthält immer auch reichlich Gemüse. Aber warum sollten Sie ausgerechnet Grünkohl essen? Grünkohl hat wenig Kalorien, enthält aber viel Eiweiß, Vitamine, Mineralstoffe und Ballaststoffe. Dass traditionelle Grünkohlgerichte als Kalorienbomben gelten, liegt also nicht am Grünkohl, sondern an fetten Würstchen und Soßen, die dazu gereicht werden. Ganz im Gegenteil: Die Ballaststoffe, die im Grünkohl enthalten sind, sorgen für ein lang anhaltendes Sättigungsgefühl, während man nur wenige Kalorien zu sich genommen hat. Das ist wichtig für alle, die gesund abnehmen wollen. Aber darüber hinaus hilft Grünkohl beim gesund leben. Dies liegt an seinen vielen wertvollen Inhaltsstoffen, die Bionavigator hier etwas näher betrachtet.

Eiweiß

Das im Grünkohl enthaltene Eiweiß ist gerade für Vegetarier und Veganer sehr wertvoll, da sie ja kein tierisches Eiweiß zu sich nehmen.

Vitamine

Für alle ist der hohe Vitamin C Gehalt des Grünkohls gerade im Winter sehr wichtig. 100 g Grünkohl enthalten mehr als 100 mg Vitamin C, was die empfohlene Tagesdosis ist. Zum Vergleich: 100 g Orange enthalten nur 50 mg Vitamin C. Dieses Vitamin stärkt das Immunsystem, fängt freie Radikale ab, hilft bei der Bekämpfung von Entzündungen und erneuert das Collagen der Haut und führt so zu einem frischeren, jüngeren Aussehen. Außerdem ist Grünkohl reich an Vitamin E und Vitamin A. Vitamin E ist als Radikalenfänger wichtig und schützt die Zellen vor vorzeitiger Alterung. Vitamin A schützt Haut und Augen.

Kalzium

Darüber hinaus ist in Grünkohl sehr viel Kalzium enthalten. 100 g Grünkohl enthalten 230 mg Kalzium. Das ist doppelt so viel, wie in Vollmilch vorhanden ist. Kalzium ist für den Aufbau der Knochen und Zähne sowie die Herz- und Muskeltätigkeit wichtig.

Mangan

Mangan ist ein Spurenelement, das zur Synthese von Fettsäuren erforderlich ist. Diese werden zur Produktion von Geschlechtshormonen und für das Nervensystem benötigt. Mangan kurbelt auch die Umwandlung der Energie aus Kohlehydraten und Proteinen an. Damit ist Mangan ein Fettburner und hilft beim gesund abnehmen.

Kalium

Kalium ist ein Elektrolyt, der für die Gesundheit sehr wertvoll ist. Ein Kaliummangel begünstigt Bluthochdruck und damit Schlaganfälle und Herzinfarkte.

Indol-3-Carbinol

Indol-3-Carbinol ist ein sekundärer Pflanzenstoff, der die Leber dazu veranlasst weniger von einem Transportstoff auszuschütten, der das schlechte Cholesterin (LDL) in Blutgefäße und Gewebe transportiert. Außerdem reduziert es Xenoöstrogen, das für das hartnäckige Baufett verantwortlich ist.

Organoschwefelverbindungen

Den im Grünkohl enthaltenen Organoschwefelverbindungen wird eine Wirkung gegen verschiedene Krebsarten nachgesagt. Durch den Genuss von Grünkohl sollen in der Leber Enzyme freigesetzt werden, die Tumore beispielsweise bei Brust-, Darm- oder Magenkrebs, angreifen. Diese Organoschwefelverbindungen sind hitzeempfindlich. Daher sollte der Grünkohl roh genossen werden, um in den Genuss dieser Stoffe zu kommen.

Fettverbrennung zur Gewichtsreduktion

Eine Reihe, der im Grünkohl enthaltenen Stoffe kurbelt die Fettverbrennung im Körper an. Vitamin C erhöht die Produktion von Noradrenalin, das aus den Fettzellen das Fett löst. Das Magnesium hilft bei der Fettverbrennung in den Muskeln. Die Ballaststoffe reduzieren das Hungergefühl.

Wie schmeckt Grünkohl?

Der Geschmack dieses Kohls ist eine Kombination aus herb-würzig und mild-süßlich. Am besten schmeckt der Grünkohl, wenn er nach dem ersten Frost geerntet wurde. Durch den Frost wird ein Teil der im Kohl enthaltenen Stärke in Zucker umgewandelt. Er schmeckt dann also süßlicher. Diese Umwandlung erfolgt auch beim Tieffrieren des Kohls.

Was man bei der Nutzung von Grünkohl beachten sollte:

Man kann Grünkohl frisch, als Konserve oder tiefgefroren kaufen. Frischen Grünkohl bekommt man von Ende September bis Februar. Beim Einkauf von frischem Grünkohl muss man darauf achten, dass die Blätter des Kohls nicht welk, sondern schön satt grün sind. Grünkohl muss gründlich mehrmals gewaschen werden, weil sich zwischen den krausen Blättern gerne Sand und Erde festsetzen. Im Gemüsefach des Kühlschranks hält sich Grünkohl vier bis fünf Tage. Lässt man ihn länger liegen, verliert er einen Teil seines Vitamin C Gehaltes. Grünkohl lässt sich gut einfrieren.

Wie kann man Grünkohl nutzen?

Grünkohl kann als Gemüse gekocht oder als Suppe sowie als Eintopf zubereitet werden. Man kann ihn roh essen oder leicht gedünstet. Beliebt sind heute auch Smoothies aus Grünkohl. Oder wie wäre es mit Grünkohl-Chips? Auch in einen Salat kann Grünkohl integriert werden. Im Internet finden sich zahlreiche Rezepte sowohl für traditionelle als auch für moderne, leichte Grünkohlgerichte. So kann man sich mit Grünkohl abwechslungsreich und gesund ernähren. Bei frischem Grünkohl entfernt man eventuell vorhandene welke Blätter, wäscht die anderen Blätter sehr gründlich und lässt sie dann gut abtropfen. Alle harten Stiele werden entfernt und die Blätter anschließend in schmale Streifen geschnitten. Wollen Sie den Grünkohl einfrieren, sollten Sie ihn ein bis zwei Minuten in kochendem Salzwasser blanchieren. Auch bei tiefgefrorenem Grünkohl oder solchem aus der Dose sollte man die harten Stiele entfernen.

Ist Grünkohl für jeden gut?

Eine ausgewogene Ernährung ist natürlich für jeden gut. Leider hat der Grünkohl aber einige Inhaltsstoffe, die dazu führen, dass er für bestimmte Personen nicht so gut geeignet ist.

  • Das Vitamin K im Grünkohl erhöht die Blutgerinnungsfähigkeit. Wer Blutverdünner wie Makromar einnehmen muss, darf deshalb nicht zu viel oder zu oft Grünkohl essen. Es kann sonst zu unerwünschten Wechselwirkungen kommen.
  • Grünkohl enthält relativ viel Purin. Das ist schlecht für alle, die unter Gicht leiden. Sie sollten daher besser nicht zu oft Grünkohl essen.
  • Die Oxalsäure im Grünkohl kann die Bildung von Nieren- und Gallensteinen begünstigen. Wer also eine Veranlagung zur Steinbildung hat, sollte besser auch Grünkohl verzichten.

Anbau des Grünkohls

In Deutschland wird Grünkohl kommerziell hauptsächlich in Niedersachsen, rund um Hamburg und im Gebiet um Braunschweig angebaut. Im Verkauf werden meist die folgenden Sorten angeboten:

  • Halbhoher, grüner Krauser: Er hat sattgrüne gekrauste Blätter und wächst mittelhoch.
  • Dwarf Blue Scotch: Diese Sorte hat blaugrüne, zartere, eher gelockte als gekrauste Blätter.
  • Dwarf Green Curled: Diese Variante hat dunkelgrüne, sehr stark gekrauste Blätter.
  • Roter Krauskohl: Dies ist eine Züchtung, die besonders viele Flavonoide und Carotinoide enthält. Die Blätter sind rotbraun und gekraust.
  • Winterbor: Diese schnellwachsende, winterharte Sorte hat dunkelgrüne oder blaugrüne, stark gekrauste Blätter.

Da Grünkohl im Gegensatz zu anderen Kohlarten in Bezug auf Boden und Düngung nicht sehr anspruchsvoll ist, kann man ihn gut im eigenen Garten anpflanzen. Das ist verlockend, für alle Gartenbesitzer, die sich gesund ernähren wollen und daher auf ungespritztes Gemüse Wert legen. Er ist sehr robust und ertragreich. Grünkohl kann fast das ganze Jahr über geerntet werden und muss daher nicht gelagert werden. Grünkohl wächst auch im Halbschatten. Er braucht keine Düngung und muss nur zweimal im Jahr behackt werden. Er sollte aber nicht in der Nähe von Lauch, Knoblauch oder Zwiebeln gepflanzt werden.

Grünkohl kann entweder in Sommer-Winter-Kultur oder in Herbst-Frühjahrs-Kultur gepflanzt werden. Für die Sommer-Winter-Kultur wird er zwischen Mitte Mai und Mitte Juni in ein Freiland-Anzuchtbeet ausgesät. Im Juli werden die Pflanzen auf einen Abstand von ca. 40 x 50 cm ausgepflanzt. Ab Mitte Oktober und durch den ganzen Winter hindurch kann man die Kohlblätter ernten. Besonders gut schmecken sie nach dem ersten Frost. Zur Ernte entfernt man die Blätter von unten. Besonders zart schmecken die kleinen Blätter. Im März kann man für einen zweiten Austrieb alle Blätter bis auf das Herzblatt abschneiden. Für die Herbst-Frühjahrs-Kultur sät man den Grünkohl im August aus und lässt ihn mit einem Witterungsschutz überwintern. Zeitig im Frühjahr wird er dann ausgepflanzt. Die Ernte kann schon nach einigen Wochen beginnen. Fängt Grünkohl an zu blühen, bricht man die Blüte aus.

Donnerstag, 08 Oktober 2015 Radieschen im Salat statt von unten sehen

Radieschen im Salat statt von unten sehen

Vor allem im April können die ersten Radieschen geerntet werden. Die runde Knolle weist einen scharfen, spezifischen Geschmack auf, der gut mit anderen Speisen kombiniert werden kann. Dabei ist das Radieschen nicht nur schmackhaft und erfrischend. Es gilt darüber hinaus als sehr gesund.

Die Herkunft des Radieschens

Die kleine Knolle stammt ursprünglich nicht aus unseren Breitengeraden. Stattdessen soll sie erstmalig in China aufgetaucht sein, wo die Menschen das Radieschen als Zierpflanze verwendet haben. Ob die Geschichte wahr ist und das Radieschen aus dem asiatischen Raum nach Europa kam, ist jedoch nicht hinreichend belegt. Damit gilt die Herkunft der Knolle immer noch als ein kleines Geheimnis. Belegt werden konnte aber, dass zuerst die Franzosen das Radieschen in ihren Speiseplan eingebunden und begonnen haben, mit ihm zu kochen. Nachdem sich die Knolle in der französischen Küche etablieren konnte, siedelte es nach und nach in weitere Länder aus. Generell tauchte die Knolle erst im 16. Jahrhundert in Europa auf.

Welche Wirkung hat das Radieschen?

Dass irgendwann jemand auf die Idee kam, die Knolle einfach zu essen, kann nur als vorteilhaft betrachtet werden. Immerhin kommen im Radieschen zahlreiche wichtige Vitamine und andere Stoffe vor. Das Senföl verleiht ihm seinen scharfen Geschmack. Darüber hinaus ist Senföl dazu in der Lage, Bakterien zu vernichten. Besonders häufig wird es sich in dieser Form zunutze gemacht, um lästige Beschwerden, die Magen und Darm betreffen, zu bekämpfen. Weitere Beobachtungen legen nahe, dass das Senföl auch gegen Pilzerkrankungen aktiv wird. Mittlerweile existieren sogar Vermutungen, die Radieschen als ein Mittel gegen Krebs ansehen. Inwiefern sich die Erkenntnisse tatsächlich anwenden lassen, ist jedoch noch nicht gesichert. Alle Versuche fanden an Tieren statt, so dass eine Verallgemeinerung schwierig ist.

Einige Inhaltsstoffe wirken sich stimulierend auf Leberstoffwechsel und Galle aus. Der Körper produziert mehr Gallenflüssigkeit, wodurch ein schweres Essen mit hohem Fettgehalt besser verdaulich wird und weniger unangenehm im Magen liegt. Neben den medizinischen Eigenschaften des Radieschens tragen seine Inhaltsstoffe darüber hinaus zum Vitaminhaushalt bei. Die kleine Knolle ist besonders reich an Vitamin C,A, B1 und B2, Eisen, Magnesium sowie Calcium. Damit hilft der regelmäßige Verzehr zum Beispiel dabei, dass Immunsystem in Schwung zu bringen und auf diese Weise bestimmte Erkrankungen vorzubeugen. Bestenfalls wird die Knolle roh verzehrt. In diesem Zustand ist der Anteil an Vitaminen, Mineralstoffen und Senfölen am höchsten, wodurch das Radieschen als Rohkost am gesündesten gilt. Was insbesondere für Menschen interessant ist, die auf ihre Figur achten oder einige Pfunde abnehmen wollen, ist der geringe Energiegehalt des Radieschens. Insgesamt kommt die Knolle auf etwa 16 Kalorien pro 100 Gramm, wodurch hier getrost zugeschlagen werden darf. Ihr niedriger Anteil an Kalorien lässt sich vor allem deswegen beobachten, weil das Radieschen zu 95 Prozent nur aus Wasser besteht. Es stellt eine wichtige Komponente für eine gesunde Ernährung dar. Damit wird es bestenfalls nicht als Zutat einer Diät angesehen, sondern taucht viel mehr regelmäßig in dem Speiseplan auf, wie er im Rahmen einer ausgewogenen Ernährung den Alltag prägt.

Wie schmeckt das Radieschen am besten?

Obwohl das Radieschen Teil eines gesunden Lebens sein sollte, ist die Schärfe der Knolle nicht jedermanns Geschmack. Vor allem Kinder mögen Radieschen häufig nicht. Geschickt umgesetzt, ist es jedoch möglich, kleinere Mengen unterzumogeln. Dabei ist das Radieschen frisch und roh nicht nur für die Gesundheit am besten. Gekocht oder gegart verliert es auch an Geschmack. So empfiehlt es sich zum Beispiel, die Knolle in sehr feine Scheiben zu schneiden und auf einem Brot zu verteilen. Besonders in Kombination mit einem Brotaufstrich oder Gurken und Tomaten empfiehlt sich das geschnittene oder geraspelte Radieschen. Darüber hinaus entfaltet es im Salat einen angenehmen Geschmack. Hier können die Knollen auch für Dekorationszwecke herhalten. Was vielen Menschen nicht bekannt ist: Die Blätter des Radieschens lassen sich ähnlich verwenden wie die des Spinats. In ihnen ist der Vitamin C Gehalt am höchsten. Das Grünzeug wie auch die Knolle selbst können zudem mit in einem Smoothie verarbeitet werden. Vor allem wenn zusätzlich zu süßen Früchten gegriffen wird, verliert das Radieschen zum einen an Schärfe, zum anderen verleiht die Knolle der Mischung eine besondere Note. Damit kann das Radieschen sinnvoll in den Speiseplan integriert werden. Es eignet sich für Personen, die gesund abnehmen möchten.

Je frischer desto besser

Gemüse, dass bereits einen längeren Aufenthalt im Supermarkt aufweist, ist in der Regel wesentlich ärmer an Nährstoffen und Vitaminen als solches, welches ohne größere Umwege im Mund landet. Wer einen Garten oder Balkon hat, kann Radieschen problemlos zuhause anpflanzen und ist somit nicht mehr von der gekauften Ware abhängig. Weil aber nicht jeder Zeit und Platz hat, um eine kleine Zucht anzulegen, empfiehlt der BioNavigator, zumindest auf die Qualität der Knolle zu achten. Ob diese zur jüngeren Generation gehört, lässt sich anhand der Blätter feststellen. Weist das Grünzeug gelbe oder welke Stellen auf, kann davon ausgegangen werden, dass die Knolle selber auch nicht mehr frisch ist. Ein weiterer Test betrifft das Radieschen selbst. Dieses sollte fest sein und keine Risse haben. Es kann zum Beispiel mit den Fingern ein leichter Druck ausgeübt werden, um den Zustand festzustellen. Nach dem Kauf ist es wichtig, dass die Knollen relativ zeitig gegessen werden. Das Radieschen sollte nur zwei bis drei Tage aufbewahrt werden. Damit das Gemüse in der Zwischenzeit knackig bleibt, ist es hilfreich, dass das Grünzeug abgedreht und die Knolle selber gewaschen wird. Auf diese Weise kann die Haltbarkeit des Radieschens verlängert werden, weil es weniger Flüssigkeit verliert. Anschließend lässt sich die Knolle in ein Stofftuch einwickeln und im Kühlschrank aufbewahren. Bildet sich dennoch eine schrumpelige Haut, können die Radieschen in kaltes Wasser gegeben werden, wodurch sie an ihre ursprüngliche Form gelangen. Dass das Obst und Gemüse frisch ist, spielt vor allem für Menschen eine zentrale Rolle, die gesund leben oder gesund abnehmen möchten.

Radieschen anbauen

Wer sich für Radieschen im eigenen Garten interessiert, steht erstmal vor einer ganz anderen Entscheidung: welche Sorte soll es eigentlich sein? Immerhin existieren nicht nur die klassischen roten Knollen, sondern zum Beispiel auch weiße. Das Saatgut selber lässt sich unter anderem im Baumarkt oder Pflanzenfachhandel finden. Der Name Radieschen stammt ursprünglich von dem Begriff Raphanos ab. Raphanos wiederum ist griechisch und kann mit "das leicht Wachsende" übersetzt werden. Damit können auch Menschen aufatmen, die eigentlich nicht über einen grünen Daumen verfügen. Wichtig ist es zunächst, dass die Bedürfnisse des Radieschens erfüllt werden. Dazu gehört nämlich nicht nur Wasser, sondern auch ein sonnige Lage sowie der Verzicht auf Düngemittel. Wann die Zucht der Radieschen beginnen kann, hängt maßgeblich von der jeweiligen Sorte ab. Prinzipiell ist es möglich, den gesamten Frühling und Sommer über neue Pflanzen aufzuziehen, insofern diese an die Jahreszeit angepasst sind. Als letzte Möglichkeit gilt der September, insofern er von einem milden Klima geprägt ist. In der Regel kennen sich Verkäufer im Fachhandel gut aus, um eine optimale Beratung zur Verfügung zu stellen.

Im Gegensatz zu einigen anderen Pflanzen erfolgt die Aussaat direkt im Beet. Das Heranzüchten kleiner Sprossen ist somit nicht notwendig. Zwischen den einzelnen Samen sollte ein Platz von ungefähr 4-5 Zentimetern liegen, damit die Knollen ausreichend Platz haben um sich zu entwickeln. Die optimale Tiefe beträgt etwa einen Zentimeter. Die Erde sollte stets feucht sein. Dabei ist jedoch unbedingt darauf zu achten, dass es sich nicht um eine Staunässe handelt, weil die Radieschen ansonsten anfangen zu schimmeln. Auch eine ungleichmäßige Verteilung von Wasser kann sich negativ auswirken, da so zum Beispiel eine unangenehme Schärfe entsteht. In der Regel ist ein Monat Geduld ausreichend für die erste erfolgreiche Ernte. Innerhalb diesen Zeitfensters haben sich unter der Erde die Knollen in unterschiedlichen Farben hervorgebildet. Um die Radieschen zu ernten, wird der grüne Schopf gepackt und langsam aus der Erde gezogen.

Bei der eigenen Radieschenaufzucht gilt es zu beachten, dass die Knollen nur dann gegessen werden, wenn das Grünzeug noch keine Blüten aufweist. Sobald es erblüht, ist die Wurzel ungenießbar. In einem solchen Fall ist es allerdings möglich, weiter abzuwarten und schließlich die Samenschoten der Pflanze zu verwenden. Diese weisen eine pikante Note auf und können zum Beispiel über einen Salat gestreut werden.

Fazit: Mehr Radieschen in den Speiseplan einbauen

Radieschen sind somit nicht nur knackig und erfrischend. Die Inhaltsstoffe, welche der Knolle ihre Schärfe verleihen, können viel mehr. So wirken sie sich positiv auf das menschliche Verdauungssystem aus und verfügen über andere heilende Kräfte. Der niedrige Gehalt an Kalorien macht Radieschen optimal für eine gesunde Abnahme und eine dauerhafte Ernährungsumstellung. Mit kleineren Tipps und Tricks ist es möglich, die unterschiedlichen Knollen zuhause anzubauen. Auf diese Weise wird auf jeden Fall gewährleistet, dass die Radieschen beim Verzehr immer frisch sind. Wer eine solche Möglichkeit nicht hat und auf den Supermarkt ausweichen muss, sollte unbedingt auf die Haut der Knolle und das dazugehörige Grünzeug Acht geben.

Dienstag, 06 Oktober 2015 Obst und Gemüse – die richtige Lagerung

Obst und Gemüse – die richtige Lagerung

Das ist eine Wissenschaft für sich, denn bei der falschen Lagerung gehen viele wertvolle Vitamine, Minerale, Enzyme und andere wertvolle Inhaltsstoffe verloren, ebenso wie der Geschmack abhanden geht. Die Qualität wird außerdem durch den Alterungsprozess herabgesetzt, der aber durch eine richtige Lagerung verzögert wird. Wie geht man also schonend vor? Die optimale Lagerungstemperatur ist bei jeder Gemüsesorte und jeder Obstsorte unterschiedlich, die Angaben zur Haltbarkeit sind immer nur Richtlinien und wann ein Fäulnisprozess einsetzt, ist nie vorauszusagen. Ein Gemüse Vorrat und Salate sollten immer bei einer Luftfeuchtigkeit um die hundert Prozent und bei 1°C gelagert werden, dazu sollte es am besten auch recht dunkel und kühl sein.

Liegt das Gemüse ohne Verpackung im Kühlschrank wird ihm zu schnell die Feuchtigkeit entzogen – jeder hat bestimmt schon einmal gummiartige, runzelige Mohrüben oder zusammen gefallenen Salat im Kühlfach vorgefunden. Packt man es in eine durchlöcherte Plastiktüte, ein feuchtes Leinentuch oder in einen Vakuumbehälter, kann nichts von alledem eintreten – es bleibt knackig frisch. Die meisten neuen Kühlschränke sind jetzt mit extra speziellen 0°C- Frischhaltefächern für Gemüse, Obst und Fleisch ausgestattet, das ist ein enormer Gewinn für die Frischhaltung.

Reife- und Nachreife Prozess

Es gibt verschiedene Arten der Reife und einige Sorten sind in diesem Prozess beschleunigt durch die Abgabe des Reifegases Ethylen. Diese Sorten sind zum Beispiel Tomaten, Melonen, Bannen, Paprika und Äpfel, und müssen unbedingt getrennt voneinander gelagert werden. Die Abgabe des Ethylen Gases kann auch zur schnelleren Nachreifung anderer Früchte- und Gemüsesorten sehr praktisch genutzt werden. Harte Kiwis, unreife Pfirsiche, Nektarinen und Tomaten zusammen mit einem Apfel in einem perforiertem Plastikbeutel gelagert, erreichen durch die Abgabe des Ethylen vom Apfel, in kürzester Zeit vollmundige Reife. Im Gegensatz dazu, wird Kohl schnell gelb durch zuviel Ethylen und Gurken findet man matschig vor. Also diese bitte nicht mit Äpfeln zusammen lagern. Früchte, die nicht nachreifen sind Zitrusfrüchte, Weintrauben, Annanas, Erdbeeren, Himbeeren, Brombeeren und Kirschen – diese sollten gleich nach Einkauf in die Kühle gehen. Nachreifende Früchte wie Mangos, Kiwis, Pflaumen, Pfirsiche, Nektarinen, Äpfel, Bananen, Birnen und Melonen können bis zu einem guten Reifezustand einige Tage bei Zimmertemperatur gelagert werden, bevor sie dann in den entsprechenden Kühlraum kommen.

Welches Obst und welches Gemüse?

Will man mit Obst und Gemüse gesund abnehmen, sollten einige wichtige Details beachtet werden. Unbedingt ist darauf zu achten, dass eine ausgewogene Ernährung gegeben ist. Die richtige Lagerung spielt dabei eine ebenso wichtige Rolle, denn alle Inhaltsstoffe sollen doch möglichst voll erhalten bleiben. BioNavigator hat sich dem Thema ausführlich angenommen und unterbreitet hier wertvolle Tipps und Anregungen. Wenn man sich gesund ernähren und gleichzeitig gesund abnehmen will, muss darauf geachtet werden, dass eine ausgewogene Ernährung eingehalten wird. Welches Gemüse und welches Obst sollen helfen, wenn man gesund abnehmen will, sich aber gleichzeitig auch gesund ernähren will?

Es gibt einige Gemüse- und Obstsorten, welche einen größeren Gewichtsverlust herbeiführen als andere – dazu gehören beispielsweise Äpfel und Mohrrüben, das ist in einigen Studien die BioNavigator verfolgt hat, belegt worden.

Wir wissen, dass Äpfel nachreifen, dadurch ihr Aroma verbessern und süßer schmecken. Damit ihr Vitamingehalt optimal erhalten bleibt, muss auf die richtige Lagerung geachtet werden. Bei 4°C, hoher Luftfeuchtigkeit und mit guter Durchlüftung gelagert, bleiben alle Inhaltsstoffe gut erhalten. Auch ist es ratsam darauf zu achten, dass die Früchte sich nicht gegenseitig berühren. Kühle Dachböden oder dunkle Keller eignen sich am besten zur Lagerung. So bleibt auch das sehr empfindliche Vitamin C bestens erhalten, da es sich bei Licht und Hitze schnell zersetzt.
Wird ein Apfel zerschnitten erreichen Sauerstoff und Licht die Schnittstellen und die Zersetzung beginnt – ein angeschnittener Apfel sollte also möglichst nicht aufgehoben werden. Einen großen Nutzen für einen flachen Bauch bereitet der vermehrte Verzehr von Obst und Gemüse was weniger stärkehaltig ist und Äpfel, Beeren und Birnen, außerdem eine andere Vielzahl wie zum Beispiel Möhren, Paprika, alle Zitrusfrüchte und Sojabohnen.

Was kann im Kühlschrank lagern, was nicht

Vieles kann man selber herausfinden, indem man sich fragt in welcher Klimazone die einzelnen Früchte und Gemüse heimisch sind. Die einheimischen Gemüse und Früchte wie zum Beispiel, Kohl, Rhabarber und Brokkoli kommen in den Kühlschrank. Wenn man sich die Frage nach der Herkunft immer stellt, kann man eigentlich nichts falsch machen. Südfrüchte zum Beispiel sind im Kühlschrank nicht gut aufgehoben, da sie heimisch keine niedrigen Temperaturen gewohnt sind. Ein Kälteschock im Kühlschrank bleibt nicht aus, das Zellgewebe wird beschädigt und die braunen Flecken bei Bananen erscheinen. Also tropische Früchte lieben Zimmertemperatur, ebenso das südländische Gemüse, wie Paprika oder Zucchini und natürlich Tomaten.

Bananen halten sich zum Beispiel bei Zimmertemperatur ausgereift ungefähr drei bis vier Tage. Himbeeren, Brombeeren oder Erdbeeren sind sehr empfindlich und sollten abgedeckt im Kühlschrank und nicht länger als zwei Tage dort stehen. Wenn möglich sollten sie sich nicht gegenseitig berühren, damit keine Schimmelsporen entstehen. Am besten ist es diese Früchte schnell zu verzehren.

Auch Mangos sind im Süden beheimatet und Kälte bekommt ihnen nicht, also sind sie in einem Obstkorb bei Zimmertemperatur gut aufgehoben. Rhabarber wiederum kommt aus heimischen Gefilden und hält sich in einem feuchten Tuch einige Tage im Kühlschrank ohne wichtige Inhaltsstoffe zu verlieren. Mit Spargel verhält es sich genauso, allerdings ist er sehr empfindlich und möchte am liebsten ganz frisch verzehrt werden.
Tomaten sind sehr speziell und werden gar nicht im Kühlschrank aufbewahrt. Sie lieben trockene und luftige Plätze und wollen nicht mit anderem Gemüse zusammen liegen. Wenn sie reif sind, kann man sie ungefähr fünf Tage aufbewahren. So ähnlich verhält es sich mit den Zucchinis, die besser nicht im Kühlschrank aufbewahrt werden. An einem schattigen und kühlen Ort erreichen sie eine lange Haltbarkeit.

Gemüse, die nicht so viel Wasser beinhalten, kann man gerne einige tage im Kühlschrank aufbewahren. Dazu gehören unter anderen Blumenkohl, Lauch und Brokkoli, im Gegensatz zu den wasserreichen Gemüse- und Obstsorten. Das sind zum Beispiel Avocados, Ananas, Mangos, Oliven, Zitrusfrüchte, Bananen ebenso wie Paprika, Melonen, Gurken, Auberginen und Kürbis, die am besten vier bis sechs Tage bei Zimmertemperatur gelagert werden.

Spinat, Blattgemüse wie Mangold oder Blattsalate sollten schnell nach dem Einkauf verzehrt werden. Die festen Gemüse, wie Rote Bete, Mohrrüben oder Knollensellerie halten sich gerne 14 Tage im Kühlschrank, trotzdem gilt auch hier – am besten frisch auf den Tisch. Das kann bei Ingwer, Zwiebeln, Kartoffeln oder ganzer Kürbis anders gemacht werden, sie sind lange Zeit bei 14°C in einem dunklen Abstellraum oder Keller gut gelagert lange haltbar.

Bei alldem sollte nie vergessen werden, dass Gemüse und Obst auch lebende Organismen sind, und eine gerechte Behandlung und Lagerung brauchen um uns nützlich zu sein. Ihre wichtigen Inhaltsstoffe sind schnell zerstört wenn eine fehlerhafte Lagerung vorliegt. Wir sind auf gute und spezifische Lagerung angewiesen, weil heutzutage nicht mehr alles frisch vom Feld oder Baum auf den Tisch kommt. Im Voraus muss für einige Tage alles eingekauft werden, deshalb muss besonders auf eine richtige Unterbringung der Lebensmittel geachtet werden, damit eine ausgewogene Ernährung wirklich stattfinden kann und man sich tatsächlich gesund ernähren kann.

Gesund Abnehmen

Man muss immer bedenken, dass die Vorgänge bei unserem Stoffwechsel von vielen tausend bioaktiven Substanzen abhängen, wie zum Beispiel die sekundären Pflanzenstoffe Phytoöstrogene und Flavonoide. So ist es auch für den Körper der sein Gewicht mit Gemüse und Obst reduzieren will, am besten von Allem und vielfältig zu verzehren. Auch einiges an Gemüse roh zu essen ist von Vorteil, wenn man sich gesund ernähren und gleichzeitig gesund abnehmen will. Nur sollte man darauf achten, welche Sorten dafür geeignet sind. Grüne Bohnen, Rhabarber, Auberginen und Kartoffeln zum Beispiel müssen gekocht oder besser gedünstet werden, da sie im rohen Zustand nicht bekömmlich, ja sogar etwas giftig sind.
Abends einen Tomatensalat mit wenig Avocadowürfeln oder eine kalte Gemüsesuppe ist sehr bekömmlich, denn wer eine zeitlang nur pflanzliche Lebensmittel zu sich nimmt, nimmt nicht nur gesund ab, er entlastet auch seinen Körper ohne zu hungern.

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