Mittwoch, 25 Mai 2016 Erdmandeln - ideal zum gesunden Abnehmen

Erdmandeln - ideal zum gesunden Abnehmen

Viele Menschen möchten sich gesund ernähren, auch wenn es manchmal schwerfällt. Wer Übergewicht hat, sollte stark umworbene Crash-Kuren oder einseitige Formula-Diäten meiden und lieber gesund abnehmen. Wichtig ist eine ausgewogene Ernährung. Diese liefert dem Organismus alle benötigten Vitalstoffe - also in der Hauptsache Vitamine, Mineralstoffe, Proteine und Spurenelemente - und stellt sie ihm in der bestmöglichen Form zur Verfügung. Außerdem sind für einen übergewichtigen Menschen Ballaststoffe wichtig. Mit der Erdmandel - auch als Chufas oder Tigernuss bekannt - kann man sowohl seine Ernährung gesund gestalten, als auch beim gesunden Abnehmen bessere Erfolge erzielen. Der Ballaststoffgehalt einer Erdmandel oder Chufas ist etwa dreimal so hoch wie der des Vollkornbrots. Das erklärt auch, warum die gleiche Menge Chufas länger sättigen kann. Gekocht wird bei einer gesunden Diät bevorzugt mit frischen Zutaten.

Was ist überhaupt eine Erdmandel?

Der Begriff klingt etwas rätselhaft, weil echte Mandeln bekanntlich nicht in der Erde wachsen. Sie wachsen an Sträuchern und Bäumen. Doch die Erdmandel (Cyperus esculentus) ist eigentlich gar eine echte Mandel. Es geht hier vielmehr um eine essbare Knolle am Ende des Zyperngrases. Sie hat etwa die Größe einer Eichel und ist durch ihren nussartigen Geschmack bekannt. Aus ernährungsphysiologischer Sicht ist die Erdmandel sehr interessant - vor allem, weil sie durch vielseitige Verwendungsmöglichkeiten, viele Ballaststoffe und einen hohen Nährstoffgehalt auffällt. Man kann Erdmandeln nach dem Einweichen gekocht als Gemüse zubereiten. Außerdem kann man sie in gerösteter und gesalzener Form als gesunden Snack knabbern. Man kann sie in Form von Chips auf Müslis streuen, zu einer Pflanzenmilch verarbeiten oder ein ballaststoffhaltiges Mehl daraus herstellen.

Die Erdmandel war schon den alten Ägyptern bekannt. Sie bauten sie sogar gezielt an. Die kleine Knolle hat maximal 40% Kohlenhydrate in Form von Stärke vorzuweisen. Dazu enthält sie etwa 10% Zucker und bis zu 12% Ballaststoffe. Außerdem hat sie einen hohen Fettanteil von etwa einem Viertel ihres Eigengewichts. An Mineralstoffen bietet die Chufas einen nennenswerten Gehalt an Magnesium, Kalzium, Phosphor und Natrium. Dafür fallen der Proteingehalt und der Gehalt an Spurenelementen wie Zink oder Eisen bei der Erdmandel relativ niedrig aus. Man kann aus den Erdmandelknollen ein bekömmliches Öl herstellen. Dieses kommt dem Olivenöl in der Zusammensetzung der Fettsäuren nahe. Es ist aber geschmacksneutraler. Im Handel - vor allem in den Reformhäusern - kann man meistens das ballaststoffreiche Erdmandelmehl oder Erdmandelflocken kaufen. Glutenallergiker können dieses Mehl bedenkenlos verwenden. Wer gesund leben und gesund abnehmen möchte, sollte die Erdmandel in seine Ernährung integrieren.

Die Herkunft der Erdmandel

Da bereits die alten Ägypter die Erdmandel kultiviert haben, wird dies als starker Hinweis darauf gewertet, dass die Erdmandel samt dem dazu gehörigen Zyperngras aus Afrika stammt. Die Araber brachten die Erdmandel etwa im 8. Jahrhundert mit nach Spanien. Heutzutage stammt die Tigernuss daher eher aus den klimatisch geeigneten Ländern des Mittelmeerraums. Vor allem in der Gegend rund um Valencia betreibt man den Erdmandelanbau heute in größerem Stil. Der Grund: Auch Gourmetköche haben die Erdmandel mittlerweile für sich entdeckt. Außerdem wird die Chufas in Brasilien abgebaut. Die ideale Bedingung für den Anbau dieser Pflanze ist hohe Luftfeuchtigkeit gepaart mit milden Temperaturen im Bereich zwischen 13 und 25 Gad Celsius. Wo immer diese Bedingungen vorherrschen, kann man die Chufas anbauen.

Die vielseitige Verwendung der Erdmandel

Je nach Reifegrad nimmt die Erdmandel einen süßlichen Geschmack ähnlich der Mandel an oder hat ein etwas herberes kokosähnliches Aroma. Angesichts der vielseitigen Verwendungsmöglichkeiten der Chufas ist die Beliebtheit in den Küchen dieser Welt stetig gewachsen. Die Erdmandel eignet sich als gerösteter und gesalzener Snack. Dieser hat einen höheren Nährwert als alle anderen Salzgebäcke. Man kann das relativ geschmacksneutrale, bestenfalls leicht nussige Speiseöl wie Olivenöl einsetzen. Auch das Mehl der Chufas kann dazu benutzt werden, um Gebäck und Mehlspeisen um Ballaststoffe und mehr Nährstoffdichte aufzuwerten. Die steigende Beliebtheit der Chufas ist vor allem ihrem angenehmen Geschmack zuzuschreiben. Doch der ernährungsphysiologische Mehrwert addiert sich dazu. Die enthaltenen Vitamine C und E, das Biotin und das Rutin, viele Spurenelemente und Mineralstoffe sind für den Organismus wertvoll. Kalorisch schlagen 100 Gramm Erdmandeln mit 386 kcal oder 2,6 BE zu Buche.

Wer im Rahmen seiner Diät seine Verdauungstätigkeit optimieren möchte, sollte vor allem die Erdmandelmilch einsetzen. Man mixt zwei Esslöffel Erdmandelmehl mit 200 Milliliter Wasser. Das ergibt ein ballaststoffreiches Getränk, das - ähnlich der Reismilch - leicht süß schmeckt. Bei Bedarf süßt man noch etwas nach, möglichst mit einem kalorienfreien Süßungsmittel. Die Erdmandelmilch sättigt einen eine ganze Zeit. Erdmandelflocken im Müsli sind wegen des hohen Faseranteils ebenfalls empfehlenswert. Prinzipiell kann man die kleinen Erdmandelknollen jedem Essen beigeben. Zu beachten ist jedoch, dass die Chufas-Nüsse zu Konservierungszwecken luftgetrocknet werden. Sie benötigen daher immer eine Einweichzeit von 24 Stunden, bevor sie als Gemüse zubereitet werden können. Für unterwegs kann man essfertige Erdmandelchips kaufen. Diese werden aus den größeren Erdmandeln hergestellt, sind aber im Handel eher selten zu entdecken. Man sollte bei einer Diät und auch sonst vorsichtig mit den Mengen der verzehrten Chufas umgehen. Zuviel des Guten kann nämlich zu Verstopfung führen. Eine bunte Gemüsepfanne kann mit aufgestreuten Erdmandelchips aromatischer gestaltet werden. Sie wird aber auch faserreicher und sättigender. Das ist insbesondere dann sinnvoll, wenn man gesund leben und zugleich Gewicht reduzieren möchte. Mit frischer Kost geht das zwar langsamer, aber dafür ist der Gewichtsverlust nachhaltiger.

Gesundheitsbewusste Menschen bereiten grundsätzlich alle Mahlzeiten aus frischen Zutaten zu. Sie verzichten bewusst auf sogenannte Formula-Diäten. Kluge Menschen erwarten keinen rasanten Gewichtsverlust binnen kurzer Zeit. Immetrhin hat man sein Gewicht über lange Zeit erhöht. Stattdessen setzen gesundheitsbewusste Übergewichtige auf eine Umerziehung des Organismus mit langfristiger Wirkung. Die dazu notwendige ernährungsumstellung unterbindet auch den gefürchteten Jojo-Effekt. Statt sich einen Pudding oder ein fettes Sahneeis zu gönnen, wäre die schlankere Süßspeise eine mit Süßstoff gesüßte Quarkspeise mit frischen Früchten und aufgestreuten Erdmandelchips. Letztere werden vorher geröstet. Bei Ihren Schoko-Brownies können Sie die Hälfte des im Rezept vorgesehenen Mehls mit Chufas-Mehl ersetzen. Sie erhöhen damit den Anteil an Faserstoffen beträchtlich. Das gilt auch für Glutenallergiker. Der Darm wird durch die Erdmandeln mit mehr Ballaststoffen gefüllt. Der Stuhl wird dadurch voluminöser. Das reinigt die Darmwände und regt die Peristaltik des Darms an. Außerdem kommen auch die anderen Inhaltsstoffe der Erdmandel dem Organismus zugute. Vor allem die sekundären Pflanzenstoffe - die in der Erdmandel enthaltenen Enzyme und Flavonoide, die Phytohormone, das Biotin und das Rutin - sind für den Organismus wertvolle Substanzen. Zudem sind Erdmandeln gute Nervennahrung und leicht verdauliche Energiespender. Sie sind geeignet für Diabetiker, Übergewichtige, laktoseintolerante Menschen und Glutenallergiker.

Bietet die Erdmandel Vorteile?

Die Erdmandel hat viele Vorteile für Glutenallergiker, da sie aromatischer und ballaststoffhaltiger ist als die anderen glutenfreien Mehlsorten. Wer sich als Betroffener gesund ernähren möchte, muss besonders auf eine ausreichende Zufuhr an Ballaststoffen und eine ausreichende Vitalstoffversorgung - vor allem mit Eisen - achten. Der Ballaststoffanteil der Erdmandel ist beachtlich. Den Mehlsorten, die ein Glutenallergiker zu sich nehmen kann, mangelt es daran. Doch auch Menschen mit Verdauungsproblemen oder übergewichtige Menschen, die abnehmen möchten, profitieren vom hohen Ballaststoff- und Faseranteil der Erdmandel. Vorteile bieten sich auch für Mandel- und Nussallergiker oder Menschen, die an Kreuzallergien leiden. Auch bei Histamin-Intoleranz kann jeder die Erdmandel bedenkenlos verzehren. Die Erdmandel kann zu einem milchartigen Getränk verarbeitet werden. Dieses hat eine leichte Süße, aber es enthält keinen Zucker. Besonders interessant ist, dass die Chufas sogar als Blutzuckersenker bekannt ist.

Wer gesund leben möchte, sollte auf seinen Blutfett- und Blutzuckerspiegel achten. Die Erdmandel spendet durch den hohen Proteingehalt Energie, ohne den Organismus zu belasten. Sie ist proteinhaltig und enthält zugleich gesunde Fette. Außerdem ist sie basisch. Eines der am weitesten verbreiteten Zivilisationsprobleme ist eine chronische Übersäuerung durch die hohe Zufuhr säurebildender Nahrungsmittel. Diese sind meistens hochgradig verarbeitet, übersalzen und stark gezuckert. Sie enthalten viele wertlose Zutaten, die der Organismus nicht brauchen kann. Der Organismus muss die nicht benötigten Zutaten erst von den enthaltenen Nährstoffen isolieren, bevor er diese verwenden kann. Derweil geht ein Teil davon bereits verloren oder wird ungenutzt ausgeschieden. Außerdem ist der Gehalt an Nährstoffen bei vielen industriell verarbeiteten Lebensmitteln erschreckend niedrig. Daher füllen die Hersteller diese Nahrungsmittel zunehmend mit synthetischen Vitaminen auf, um sie aufzuwerten. Als Beispiele für wertlose Zutaten seien Verdickungsmittel, Emulgatoren, Aromen und Geschmacksverstärker genannt.

Wer sich als übergewichtiger Mensch gesund ernähren möchte, sollte vorwiegend frische Zutaten wählen statt verarbeitete. Wer vorwiegend auf industriell Verarbeitetes, Colagetränke, süße Snacks, Imbisskost, Fast Food und Kantinenessen setzt, kann nicht gesund abnehmen. Mit der Erdmandel steht Übergewichtigen ein gesundes Lebensmittel zur Verfügung. Dieses dämpft den Appetit und hinterlässt ein gutes Sättigungsgefühl. Bei Hunger auf etwas Süßes kann man einfach zwei Esslöffel Chufas-Mehl in eine Fruchtjoghurt rühren und ist lange satt.

Donnerstag, 31 März 2016 Gründe für regionale Lebensmittel

Gründe für regionale Lebensmittel

Die Ernährung unterliegt einem stetigen Wandel. Einem Wandel, der gerade in den vergangenen Jahrzehnten dank der Globalisierung verzeichnet wurde. Mit dem Beginn des globalen Transports von Lebensmitteln jeglicher Art und Form griffen die Menschen sehr gerne in die prall gefüllten Auslagen der Supermärkte. Die Gründe hierzu lagen sprichwörtlich auf der Hand: eine riesige Auswahl, jahreszeitlich unabhängig natürlich, in der Kombination mit oftmals angebotenen Spottpreisen ließen die Verbraucherherzen höher schlagen. Einschließlich der Suggerierung sich damit gesund ernähren zu können. Allerdings zeichnet sich ebenfalls sein einiger Zeit ein neuer Wandel ab, dessen Fokus vermehrt auf Lebensmittel aus der Region liegt.

Gründe für regionale Lebensmittel

Gesund leben, gesund ernähren und bei Bedarf gesund abnehmen sind zwischenzeitlich Wünsche, die Singles ebenso umtreiben als auch Paare, Familien oder Wohngemeinschaften. Ging hierbei der Trend vielfach in Richtung industriell hergestellter Nahrungsmittel, deren Handel bekanntlich weltweit betrieben wird, erweist sich dieser einstige Trend als rückläufig. Ob jung oder alt – der Wunsch sich mittels frischer, regionaler Lebensmittel zu ernähren nimmt hierbei stetig zu.

Die Gründe für regionale Lebensmittel liegen klar auf der Hand: wer sich bewusst mit den Themen Ernährung, Gesundheit und Abnehmen beschäftigt, weiß, dass regionale Nahrungsmittel ein Vielfaches an positivem Inhalt zu bieten haben.

1. Der Einkauf bei dem Bauer „um die Ecke“ oder auf dem Wochenmarkt ermöglicht den direkten Kontakt mit dem Hersteller von Eiern, Obst, Gemüse, Kräuter, Fleisch, Salate.

2. Regionale Lebensmittel sind deutlich frischer und länger haltbarer als es bei Lebensmitteln der Fall ist, die einen langen Transport oder tage- und wochenlange Lagerung hinter sich haben.

3. Die in regionalen Nahrungsmittel enthaltenen Vital- und Nährstoffe kommen absolut frisch auf den heimischen Tisch. Ein nicht zu verachtender Aspekt, wenn man sich gesund ernähren oder im Besonderen auch gesund abnehmen möchte.

4. Der Umweltschutz ist ein weiterer sehr guter Grund sich für den Kauf von regionalen Produkten zu entscheiden. Kurze Transportwege bedeuten hierbei weniger Diesel- und Kerosinverbrauch oder auch ein reduzierter Treibhausgaseffekt.

5. Gesund leben wird gerade beim Kauf von nicht regionalen Lebensmittel zu einer teuren Angelegenheit. Je kürzer hier die Wege zwischen dem Produzenten und dem Käufer sind, desto erschwinglicher werden Obst, Gemüse, Kräuter, Fleisch, Eier und Co.

6. Durch den Kauf von Nahrungsmittel aus der Region erhöht sich die Erfüllung der persönlichen Ansprüche von Frische und Qualität.

7. Desweiteren lässt sich diese Frische auch schmecken: regionale, und hier ganz besonders saisonale Lebensmittel sind von Natur aus ausgereift, schmecken saftiger und sind aromatisch kaum mit der Ware aus dem Ausland zu vergleichen, die zumeist unreif geerntet und langen Transportwegen ausgesetzt werden.

8. Der Erwerb regionaler Nahrungsmittel schafft eine Identität mit der Region, den Herstellern und unterstreicht das persönliche Empfinden hinsichtlich Umweltschutz, Qualität und Frische.

9. Produkte aus der Region gekauft unterstützen ansässige Bauern und Unternehmen, was wiederum zum Erhalt oder zur Schaffung von Arbeitsplätzen deutlich dazu beiträgt.

10. Die Achtsamkeit und Nachhaltigkeit steigt mit jedem regional getätigten Einkauf. Zu guter Letzt noch der Punkt der Ersparnis: kauft man regionale Lebensmittel entfallen nicht nur die Kosten für die langen Transportwege, sondern auch diese für das System der vielen, mit an einem Produkt, verdienenden Person oder Unternehmen.

Diese Faktoren sprechen ebenfalls für den Kauf regionaler Produkte

Wie sich unschwer ersehen lässt, bietet ein Umdenken in Sachen Einkauf und Ernährung viel mehr Vorteile, als anfangs zu vermuten.
In der Regel ist es so, dass das persönliche Bewusstsein hinsichtlich der eigenen oder familiären Ernährung eine gänzlich neue, vertiefte Bedeutung bekommt. Wer wirklich viel Wert darauf legt, dass frische Zutaten in den Kochtopf und auf den heimischen Tisch kommen, der wird sich stets an regionalen Produkten orientieren. Dies wiederum bedeutet zusätzlich, dass der regionale Einkauf von Gemüse, Obst, frischen und leckeren Kräutern oder auch Eiern von echten glücklichen Hühnern im Normalfall auch ein saisonaler Einkauf beinhaltet und unterstützt.
Auch hier liegen die Vorteile mehr als auf der Hand. Erdbeeren während der Saison sind super lecker, reif und aromatisch und können sogar, je nach Stadt und Region, selbst gepflückt werden. Ein wahres Erlebnis und hervorragend dazu geeignet gerade auch Kindern die Themen Natur, Umweltschutz, Ernährung und Gesundheit äußerst geschmackvoll nahe zu bringen. Kleines, nicht unerhebliches Plus: die Saisonfrüchte in Deutschland sind zudem auch noch viel preiswerter als die von Importware im Winter oder Herbst.
Gleiches gilt für eine Vielzahl an Gemüsesorten, Obstsorten oder Salate, Kürbisse und Kräuter. Für ein gesundes Abnehmen, zum Beispiel, stehen äußerst viele saisonal geerntete Produkte zur Verfügung, die einen angestrebten Gewichtsverlust sogar zu einem kulinarischen Erlebnis werden lassen können. Erdbeeren mit neuen Kartoffeln und Spargel, Kürbis in allen Variationen, eine große Bandbreite an Kohlsorten, leckere Radieschen, Kohlrabi, Erbsen, Möhren, Zwiebeln, Beeren, Äpfel, Birnen, Trauben, Rhabarber, Kirschen lassen alles andere als eine fade Ernährung in den persönlichen Diätplan zaubern. Im Gegenteil, der Entschluss zu einem neuen Bewusstsein erweitert die eigene Speisekarte um ein Vielfaches und versorgt so ganz nebenbei den Körper mit wichtigen, in hohen Konzentrationen enthaltenen Vitaminen, Mineralstoffen, Spurenelemente, sekundäre Pflanzenstoffe oder Ballaststoffe.

Zurück zum Ursprung mit dem Kauf regionaler Lebensmittel

Aufgrund der Tatsache, dass sich verstärkt Allergien, Unverträglichkeiten, Intoleranzen sowie bestimmte, sehr häufig auf die Ernährung zurückzuführenden Krankheiten bei immer mehr Kinder und Erwachsene bemerkbar machen, könnte die Entscheidung sich überwiegend mit natürlichen und regionalen Nahrungsmitteln zu ernähren ein deutliches Plus an Gesundheit und Wohlbefinden zutage befördern.
Zurück zum Ursprung, so etwa auf der Basis einer Ernährung nach Paleo, konzentriert sich darauf sich mit der Hilfe regionaler und saisonaler Produkte für ein Mehr an Gesundheit zu sorgen. So wie einst zu Großmutters Zeiten als sich tatsächlich noch von dem ernährt wurde, was die hiesige Natur in der Kombination mit den Jahreszeiten auf den Tisch brachte. Ein etwaiges Übergewicht kannten unsere Vorfahren hierbei ebenso wenig wie heutzutage auch die meisten Menschen, die z.B. in den Mittelmeerländern zu den Lebensmitteln greifen, die zumeist direkt vor Ort angepflanzt und geerntet oder gefangen werden. Vitalstoffreicher ernähren wird dadurch deutlich leichter gemacht als wenn man zu Importware greift, die leider zudem trotz vieler Bestimmungen immer noch häufig mit Schadstoffen belastet sind. Schadstoffe, die wiederum dazu führen können, dass man sich alles andere als gesund und fit fühlt. Unschwer lässt sich somit feststellen, dass gesund leben oder gesund abnehmen viel besser, gesünder und preiswerter ermöglicht wird, wenn man sich zum Kauf von regionalen Produkten entscheidet.

Montag, 04 Januar 2016 Powergemüse Grünkohl

Powergemüse Grünkohl

Grünkohl ist ein schon seit Jahrtausenden genutztes Gemüse. Bei den alten Römern war er sehr beliebt. In der Neuzeit geriet er dann etwas in Vergessenheit. Grünkohl, der in manchen Gegenden auch Braunkohl oder Krauskohl genannt wird, war in der neueren Vergangenheit ein nur regional geschätztes Gemüse, das mit fetter Hausmannskost in Zusammenhang gebracht wurde. Das hat sich radikal geändert. Mittlerweile hat man erkannt, dass Grünkohl ein sehr wertvolles Gemüse ist. Heute wird es von vielen Menschen weltweit, auch Prominenten, die gesund abnehmen wollen, als Powergemüse betrachtet.

Gesund leben mit Grünkohl

Eine ausgewogene Ernährung enthält immer auch reichlich Gemüse. Aber warum sollten Sie ausgerechnet Grünkohl essen? Grünkohl hat wenig Kalorien, enthält aber viel Eiweiß, Vitamine, Mineralstoffe und Ballaststoffe. Dass traditionelle Grünkohlgerichte als Kalorienbomben gelten, liegt also nicht am Grünkohl, sondern an fetten Würstchen und Soßen, die dazu gereicht werden. Ganz im Gegenteil: Die Ballaststoffe, die im Grünkohl enthalten sind, sorgen für ein lang anhaltendes Sättigungsgefühl, während man nur wenige Kalorien zu sich genommen hat. Das ist wichtig für alle, die gesund abnehmen wollen. Aber darüber hinaus hilft Grünkohl beim gesund leben. Dies liegt an seinen vielen wertvollen Inhaltsstoffen, die Bionavigator hier etwas näher betrachtet.

Eiweiß

Das im Grünkohl enthaltene Eiweiß ist gerade für Vegetarier und Veganer sehr wertvoll, da sie ja kein tierisches Eiweiß zu sich nehmen.

Vitamine

Für alle ist der hohe Vitamin C Gehalt des Grünkohls gerade im Winter sehr wichtig. 100 g Grünkohl enthalten mehr als 100 mg Vitamin C, was die empfohlene Tagesdosis ist. Zum Vergleich: 100 g Orange enthalten nur 50 mg Vitamin C. Dieses Vitamin stärkt das Immunsystem, fängt freie Radikale ab, hilft bei der Bekämpfung von Entzündungen und erneuert das Collagen der Haut und führt so zu einem frischeren, jüngeren Aussehen. Außerdem ist Grünkohl reich an Vitamin E und Vitamin A. Vitamin E ist als Radikalenfänger wichtig und schützt die Zellen vor vorzeitiger Alterung. Vitamin A schützt Haut und Augen.

Kalzium

Darüber hinaus ist in Grünkohl sehr viel Kalzium enthalten. 100 g Grünkohl enthalten 230 mg Kalzium. Das ist doppelt so viel, wie in Vollmilch vorhanden ist. Kalzium ist für den Aufbau der Knochen und Zähne sowie die Herz- und Muskeltätigkeit wichtig.

Mangan

Mangan ist ein Spurenelement, das zur Synthese von Fettsäuren erforderlich ist. Diese werden zur Produktion von Geschlechtshormonen und für das Nervensystem benötigt. Mangan kurbelt auch die Umwandlung der Energie aus Kohlehydraten und Proteinen an. Damit ist Mangan ein Fettburner und hilft beim gesund abnehmen.

Kalium

Kalium ist ein Elektrolyt, der für die Gesundheit sehr wertvoll ist. Ein Kaliummangel begünstigt Bluthochdruck und damit Schlaganfälle und Herzinfarkte.

Indol-3-Carbinol

Indol-3-Carbinol ist ein sekundärer Pflanzenstoff, der die Leber dazu veranlasst weniger von einem Transportstoff auszuschütten, der das schlechte Cholesterin (LDL) in Blutgefäße und Gewebe transportiert. Außerdem reduziert es Xenoöstrogen, das für das hartnäckige Baufett verantwortlich ist.

Organoschwefelverbindungen

Den im Grünkohl enthaltenen Organoschwefelverbindungen wird eine Wirkung gegen verschiedene Krebsarten nachgesagt. Durch den Genuss von Grünkohl sollen in der Leber Enzyme freigesetzt werden, die Tumore beispielsweise bei Brust-, Darm- oder Magenkrebs, angreifen. Diese Organoschwefelverbindungen sind hitzeempfindlich. Daher sollte der Grünkohl roh genossen werden, um in den Genuss dieser Stoffe zu kommen.

Fettverbrennung zur Gewichtsreduktion

Eine Reihe, der im Grünkohl enthaltenen Stoffe kurbelt die Fettverbrennung im Körper an. Vitamin C erhöht die Produktion von Noradrenalin, das aus den Fettzellen das Fett löst. Das Magnesium hilft bei der Fettverbrennung in den Muskeln. Die Ballaststoffe reduzieren das Hungergefühl.

Wie schmeckt Grünkohl?

Der Geschmack dieses Kohls ist eine Kombination aus herb-würzig und mild-süßlich. Am besten schmeckt der Grünkohl, wenn er nach dem ersten Frost geerntet wurde. Durch den Frost wird ein Teil der im Kohl enthaltenen Stärke in Zucker umgewandelt. Er schmeckt dann also süßlicher. Diese Umwandlung erfolgt auch beim Tieffrieren des Kohls.

Was man bei der Nutzung von Grünkohl beachten sollte:

Man kann Grünkohl frisch, als Konserve oder tiefgefroren kaufen. Frischen Grünkohl bekommt man von Ende September bis Februar. Beim Einkauf von frischem Grünkohl muss man darauf achten, dass die Blätter des Kohls nicht welk, sondern schön satt grün sind. Grünkohl muss gründlich mehrmals gewaschen werden, weil sich zwischen den krausen Blättern gerne Sand und Erde festsetzen. Im Gemüsefach des Kühlschranks hält sich Grünkohl vier bis fünf Tage. Lässt man ihn länger liegen, verliert er einen Teil seines Vitamin C Gehaltes. Grünkohl lässt sich gut einfrieren.

Wie kann man Grünkohl nutzen?

Grünkohl kann als Gemüse gekocht oder als Suppe sowie als Eintopf zubereitet werden. Man kann ihn roh essen oder leicht gedünstet. Beliebt sind heute auch Smoothies aus Grünkohl. Oder wie wäre es mit Grünkohl-Chips? Auch in einen Salat kann Grünkohl integriert werden. Im Internet finden sich zahlreiche Rezepte sowohl für traditionelle als auch für moderne, leichte Grünkohlgerichte. So kann man sich mit Grünkohl abwechslungsreich und gesund ernähren. Bei frischem Grünkohl entfernt man eventuell vorhandene welke Blätter, wäscht die anderen Blätter sehr gründlich und lässt sie dann gut abtropfen. Alle harten Stiele werden entfernt und die Blätter anschließend in schmale Streifen geschnitten. Wollen Sie den Grünkohl einfrieren, sollten Sie ihn ein bis zwei Minuten in kochendem Salzwasser blanchieren. Auch bei tiefgefrorenem Grünkohl oder solchem aus der Dose sollte man die harten Stiele entfernen.

Ist Grünkohl für jeden gut?

Eine ausgewogene Ernährung ist natürlich für jeden gut. Leider hat der Grünkohl aber einige Inhaltsstoffe, die dazu führen, dass er für bestimmte Personen nicht so gut geeignet ist.

  • Das Vitamin K im Grünkohl erhöht die Blutgerinnungsfähigkeit. Wer Blutverdünner wie Makromar einnehmen muss, darf deshalb nicht zu viel oder zu oft Grünkohl essen. Es kann sonst zu unerwünschten Wechselwirkungen kommen.
  • Grünkohl enthält relativ viel Purin. Das ist schlecht für alle, die unter Gicht leiden. Sie sollten daher besser nicht zu oft Grünkohl essen.
  • Die Oxalsäure im Grünkohl kann die Bildung von Nieren- und Gallensteinen begünstigen. Wer also eine Veranlagung zur Steinbildung hat, sollte besser auch Grünkohl verzichten.

Anbau des Grünkohls

In Deutschland wird Grünkohl kommerziell hauptsächlich in Niedersachsen, rund um Hamburg und im Gebiet um Braunschweig angebaut. Im Verkauf werden meist die folgenden Sorten angeboten:

  • Halbhoher, grüner Krauser: Er hat sattgrüne gekrauste Blätter und wächst mittelhoch.
  • Dwarf Blue Scotch: Diese Sorte hat blaugrüne, zartere, eher gelockte als gekrauste Blätter.
  • Dwarf Green Curled: Diese Variante hat dunkelgrüne, sehr stark gekrauste Blätter.
  • Roter Krauskohl: Dies ist eine Züchtung, die besonders viele Flavonoide und Carotinoide enthält. Die Blätter sind rotbraun und gekraust.
  • Winterbor: Diese schnellwachsende, winterharte Sorte hat dunkelgrüne oder blaugrüne, stark gekrauste Blätter.

Da Grünkohl im Gegensatz zu anderen Kohlarten in Bezug auf Boden und Düngung nicht sehr anspruchsvoll ist, kann man ihn gut im eigenen Garten anpflanzen. Das ist verlockend, für alle Gartenbesitzer, die sich gesund ernähren wollen und daher auf ungespritztes Gemüse Wert legen. Er ist sehr robust und ertragreich. Grünkohl kann fast das ganze Jahr über geerntet werden und muss daher nicht gelagert werden. Grünkohl wächst auch im Halbschatten. Er braucht keine Düngung und muss nur zweimal im Jahr behackt werden. Er sollte aber nicht in der Nähe von Lauch, Knoblauch oder Zwiebeln gepflanzt werden.

Grünkohl kann entweder in Sommer-Winter-Kultur oder in Herbst-Frühjahrs-Kultur gepflanzt werden. Für die Sommer-Winter-Kultur wird er zwischen Mitte Mai und Mitte Juni in ein Freiland-Anzuchtbeet ausgesät. Im Juli werden die Pflanzen auf einen Abstand von ca. 40 x 50 cm ausgepflanzt. Ab Mitte Oktober und durch den ganzen Winter hindurch kann man die Kohlblätter ernten. Besonders gut schmecken sie nach dem ersten Frost. Zur Ernte entfernt man die Blätter von unten. Besonders zart schmecken die kleinen Blätter. Im März kann man für einen zweiten Austrieb alle Blätter bis auf das Herzblatt abschneiden. Für die Herbst-Frühjahrs-Kultur sät man den Grünkohl im August aus und lässt ihn mit einem Witterungsschutz überwintern. Zeitig im Frühjahr wird er dann ausgepflanzt. Die Ernte kann schon nach einigen Wochen beginnen. Fängt Grünkohl an zu blühen, bricht man die Blüte aus.

Donnerstag, 22 Oktober 2015 Die gesunde Powerfrucht - der Apfel

Die gesunde Powerfrucht - der Apfel

Mit seinen verführerisch roten Backen ist er der Deutschen liebstes Obst: In der Beliebtheitsskala rangiert der Apfel noch vor Steinobst wie Kirschen oder Südfrüchten wie Bananen und Orangen. 17 Kilogramm der süßen Frucht verzehrt jeder Deutsche durchschnittlich pro Jahr. Doch nur etwa die Hälfte davon stammt aus einheimischer Zucht, der Rest wird aus Ländern wie Italien oder Südafrika importiert. Im Lateinischen heißt der Apfel übrigens "Malus", was "schlecht" oder "böse" bedeutet. Denn mit seiner Verführungskunst soll er dazu beigetragen haben, die Menschheit aus dem Paradies zu vertreiben. Kein Wunder, dass Eva der süßen Verlockung nicht widerstehen konnte - schließlich ist der Apfel nicht nur lecker, sondern auch überaus gesund. Wir von BioNavigator meinen: Es ist keineswegs eine Sünde, bei Äpfeln beherzt zuzugreifen, sondern im Gegenteil für eine ausgewogene Ernährung sehr empfehlenswert.

Wie der Apfel nach Europa kam

Ursprünglich stammt der Apfel aus Mittel- und Westasien, im Gebiet des heutigen Kasachstan war er schon vor mehr als 10.000 Jahren verbreitet. Allerdings haben die Menschen damals noch in den sauren Apfel gebissen: Die Frucht war klein, hatte viele Kerne und enthielt wenig Fruchtzucker. Das änderte sich, als der Apfel über die alten Handelsstraßen nach Europa kam und von den Römern und Griechen kultiviert wurde. Durch Züchtung und Kreuzungen entstand der süße Apfel, wie wir ihn heute kennen. Bald schon galt die Frucht als Aphrodisiakum - in der Hochzeitsnacht teilten sich die Brautleute einen Apfel.

In Mitteleuropa beschränkte sich der Anbau zunächst auf Klostergärten, erst im 18. Jahrhundert verbreitete sich der Apfel zunehmend in der Landwirtschaft. Es entstanden die urtümlichen Streuobstwiesen, wo sich verschiedene Sorten miteinander kreuzen konnten. Auf diese Weise bildete sich eine große Sortenvielfalt, und der Apfel gewann für die einheimische Bevölkerung große Bedeutung.

Apfelsorten: Unbekannte Vielfalt

Rund 20.000 Apfelsorten gibt es weltweit. In den Supermarktregalen findet sich allerdings nur eine Minderheit davon wieder: Gängige Sorten wie Golden Delicious, Jonagold oder Granny Smith machen den überwiegenden Teil des Angebots auf dem Apfelmarkt aus. Es hat ökonomische Gründe, warum im gewerblichen Obstbau nur so wenige Apfelsorten kultiviert werden. Ab den 1950er-Jahren wurden die alten Streuobstwiesen immer häufiger durch ertragreiche Obstplantagen ersetzt. Für diese Plantagen wurden spezielle Sorten gezüchtet, die möglichst viele und einheitlich große Früchte tragen, aber auch leicht zu ernten sind. Der Nachteil der Industrialisierung ist, dass mit den alten Apfelsorten auch eine große Geschmacksvielfalt verloren ging.

Dabei überzeugen viele alte und wenig bekannte Apfelsorten durch überaus positive Eigenschaften. Einige weisen ein intensiv fruchtiges Aroma auf, andere lassen sich besonders gut lagern. Es lohnt sich daher, auf regionalen Märkten oder in Bauernläden nach alten Apfelsorten Ausschau zu halten. Mit etwas Glück findet man dort Sorten wie den Blutapfel mit seiner knallig roten Schale und dem rosa Fruchtfleisch oder die Schafsnase, die ihren Namen von der leicht gewellten Form der Früchte hat.

Apfelernte rund ums Jahr

Grob lassen sich die bei uns erhältlichen Apfelsorten in Sommer-, Herbst- und Winteräpfel unterteilen. Sommeräpfel wie der Klarapfel oder der Gravensteiner reifen in den Monaten Juli und August. Sie sollten möglichst bald nach der Ernte verzehrt werden, denn zum Lagern sind sie nicht geeignet. Herbstäpfel werden von September bis Anfang November geerntet, zu ihnen zählen beispielsweise die Renette, der Blutapfel oder der Cox Orange. Man kann diese Äpfel unmittelbar nach der Ernte essen oder weiterverarbeiten, die meisten Sorten lassen sich aber auch einige Wochen bis Monate lagern. Winteräpfel werden zwar ebenfalls im Herbst geerntet, sie entwickeln ihr Aroma und damit ihre Genussreife aber erst nach einigen Wochen. Zu ihnen gehören zum Beispiel der Elstar, der Idared und der Braeburn. Apfelsorten sind somit nur zu bestimmten Zeiten aus einheimischer Zucht am Markt erhältlich sind. Bei den Äpfeln aus dem Supermarkt, die man das ganze Jahr über kaufen kann, handelt es sich entweder um spezielle Züchtungen oder um importierte Ware.

Die beliebtesten Apfelsorten

Äpfel unterscheiden sich nicht nur äußerlich, sondern auch in ihrem Geschmack. Ob knallig grün oder leuchtend rot, ob mürb und süß oder knackig-säuerlich: Bei der großen Vielfalt an Apfelsorten findet garantiert jeder seinen persönlichen Favoriten - wenn nicht im Supermarkt, so doch zumindest bei Obstbauern, die weniger bekannte Sorten kultivieren. Am liebsten greifen die Deutschen bei Golden Delicious, Jonagold, Elstar, Gloster, Boskoop und Granny Smith zu.

Golden Delicious zeichnet sich durch ein süßes Aroma aus, sein Fruchtfleisch ist zunächst knackig, wird später aber weich und mürb. Beliebt ist die Sorte auch deswegen, weil sie sich gut lagern lässt und für nahezu jede Verwendung geeignet ist. Bei Jonagold und Elstar handelt es sich um Züchtungen, die aus dem Golden Delicious hervorgegangen sind. Der leuchtend rote Elstar weist ein besonders intensives Aroma auf, sein Zucker-Säure-Verhältnis wird als sehr ausgewogen empfunden. Auch der Jonagold besitzt ein süß-saures und sehr saftiges Fruchtfleisch, je nach Reifegrad präsentiert er sich grüngelblich oder mit leuchtend roten Bäckchen.

Bei Boskoop handelt es sich um eine niederländische Sorte. Viele schätzen sein herb-säuerliches Aroma, das sich angenehm von den gängigeren süßen Sorten abhebt. Er eignet sich durch sein festes Fruchtfleisch und den höheren Säureanteil auch sehr gut zum Backen und Verkochen. Fein säuerlich schmeckt auch der Granny Smith, der ursprünglich aus Australien stammt. Den leuchtend grünen Apfel krönten die Beatles zum Logo ihres Platten-Labels Apple Records.

Gesund leben, gesund genießen

In Großbritannien kennt man das Sprichwort: "An apple a day keeps the doctor away." - Zu Deutsch: Wer täglich eine Apfel isst, braucht keinen Arzt. Recht haben sie, die Engländer, denn mit über 30 Vitaminen und Spurenelementen sowie zahlreichen Mineralstoffen strotzt der Apfel nur so vor wertvollen Inhaltsstoffen. Besonders zu erwähnen sind auch die Flavonoide und Carotinoide: Wissenschaftliche Studien legen nahe, dass diese Pflanzeninhaltsstoffe antioxidativ wirken und das Risiko für Darmkrebs senken können. Positiv auf die Gesundheit wirkt sich darüber hinaus das in den Äpfeln enthaltene Pektin aus. Pektin bindet Schadstoffe im Darm und kann sogar zu einer Senkung des Cholesterinspiegels beitragen.

Wer sich nicht nur gesund ernähren, sondern auch abnehmen will, tut gut daran, Äpfel auf seinen täglichen Speiseplan zu setzen. Denn 100 Gramm der Frucht schlagen mit gerade einmal 54 Kcal zu Buche. Die enthaltene Fruktose sättigt und spendet Energie, im Gegensatz zu zuckerhältigen Naschereien lassen Äpfel den Blutzuckerspiegel aber nur moderat ansteigen. Das liegt an dem ausgewogenen Verhältnis von Fruchtzucker und Ballaststoffen. Die Ballaststoffe quellen im Darm auf und sorgen dafür, dass der Fruchtzucker vom Körper nur langsam aufgenommen wird, daneben regulieren sie die Verdauung und können Schadstoffe binden. Äpfel sind daher für eine gesunde, ausgewogene Ernährung, die das Kalorienkonto nicht übermäßig belastet, sehr zu empfehlen.

Äpfel - jederzeit ein Genuss

Als täglicher Pausen-Snack ist der Apfel ein Klassiker. Man kann ihn darüber hinaus aber auf vielfältige Weise in die Ernährung integrieren. Bekannte Produkte aus Äpfeln sind etwa Apfelsaft, Mus und Gelee. Bei Apfelsaft empfehlen wir von BioNavigator die naturtrübe Variante zu kaufen. Der Grund: Im Gegensatz zu klarem Apfelsaft enthält dieser wesentlich mehr Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente. Wer jedoch abnehmen und daher nicht auf die sättigenden Ballaststoffe verzichten will, sollte lieber die ganze Frucht verzehren. Man kann Äpfel etwa morgens ins Müsli schnippeln oder mit ihnen einen leckeren Obstsalat zubereiten.

Auch für süß-saure Gerichte sind Äpfel bestens geeignet. Ihr feines, fruchtiges Aroma harmoniert besonders gut mit verschiedenen Käsesorten wie Ziegenkäse, Emmentaler oder Gouda. Wer die kalorienarme Variante bevorzugt, mischt etwa geraffelte Äpfel und Karotten mit Hüttenkäse - ein leichter und schmackhafter Snack für zwischendurch. Auch Salatrezepte lassen sich mit einer fruchtigen Zugabe wunderbar aufpeppen. Besonders schmackhaft ist etwa ein Rote Bete-Apfel-Salat oder ein Sellerie-Apfel-Salat mit Walnüssen.

Kalorienarm naschen

Vielen Menschen, die abnehmen wollen, fällt es schwer, auf süße Naschereien zu verzichten. Leider sind Schokolade, Kekse und Gummibärchen dem Erfolg auf der Waage wenig zuträglich. Wer gesund leben und dennoch hin und wieder naschen will, darf bei getrockneten Apfelringen getrost zugreifen. Man erhält sie in jedem Supermarkt, kann sie aber auch selbst zubereiten. Dazu benötigt man nicht zwingend ein Dörrgerät, auch im Backrohr bei niedrigster Temperatur lassen sich Äpfel trocknen, wobei es günstig ist, die Tür einen Spalt offen zu lassen. Die gesunde Knabberei versüßt jeden Fernsehabend, ist aber auch bei Kindern ein Hit - damit kein Zankapfel daraus wird, bereitet man am besten gleich eine größere Menge zu. Gut verschlossen und dunkel gelagert sind getrocknete Apfelringe mindestens einige Wochen haltbar.

Äpfel lassen sich somit auf jede erdenkliche Weise zubereiten und sorgen dafür, dass der Speiseplan nicht nur gesund, sondern auch schmackhaft und abwechslungsreich bleibt - jede Menge Gründe also, warum man ihn täglich genießen sollte.

Donnerstag, 08 Oktober 2015 Radieschen im Salat statt von unten sehen

Radieschen im Salat statt von unten sehen

Vor allem im April können die ersten Radieschen geerntet werden. Die runde Knolle weist einen scharfen, spezifischen Geschmack auf, der gut mit anderen Speisen kombiniert werden kann. Dabei ist das Radieschen nicht nur schmackhaft und erfrischend. Es gilt darüber hinaus als sehr gesund.

Die Herkunft des Radieschens

Die kleine Knolle stammt ursprünglich nicht aus unseren Breitengeraden. Stattdessen soll sie erstmalig in China aufgetaucht sein, wo die Menschen das Radieschen als Zierpflanze verwendet haben. Ob die Geschichte wahr ist und das Radieschen aus dem asiatischen Raum nach Europa kam, ist jedoch nicht hinreichend belegt. Damit gilt die Herkunft der Knolle immer noch als ein kleines Geheimnis. Belegt werden konnte aber, dass zuerst die Franzosen das Radieschen in ihren Speiseplan eingebunden und begonnen haben, mit ihm zu kochen. Nachdem sich die Knolle in der französischen Küche etablieren konnte, siedelte es nach und nach in weitere Länder aus. Generell tauchte die Knolle erst im 16. Jahrhundert in Europa auf.

Welche Wirkung hat das Radieschen?

Dass irgendwann jemand auf die Idee kam, die Knolle einfach zu essen, kann nur als vorteilhaft betrachtet werden. Immerhin kommen im Radieschen zahlreiche wichtige Vitamine und andere Stoffe vor. Das Senföl verleiht ihm seinen scharfen Geschmack. Darüber hinaus ist Senföl dazu in der Lage, Bakterien zu vernichten. Besonders häufig wird es sich in dieser Form zunutze gemacht, um lästige Beschwerden, die Magen und Darm betreffen, zu bekämpfen. Weitere Beobachtungen legen nahe, dass das Senföl auch gegen Pilzerkrankungen aktiv wird. Mittlerweile existieren sogar Vermutungen, die Radieschen als ein Mittel gegen Krebs ansehen. Inwiefern sich die Erkenntnisse tatsächlich anwenden lassen, ist jedoch noch nicht gesichert. Alle Versuche fanden an Tieren statt, so dass eine Verallgemeinerung schwierig ist.

Einige Inhaltsstoffe wirken sich stimulierend auf Leberstoffwechsel und Galle aus. Der Körper produziert mehr Gallenflüssigkeit, wodurch ein schweres Essen mit hohem Fettgehalt besser verdaulich wird und weniger unangenehm im Magen liegt. Neben den medizinischen Eigenschaften des Radieschens tragen seine Inhaltsstoffe darüber hinaus zum Vitaminhaushalt bei. Die kleine Knolle ist besonders reich an Vitamin C,A, B1 und B2, Eisen, Magnesium sowie Calcium. Damit hilft der regelmäßige Verzehr zum Beispiel dabei, dass Immunsystem in Schwung zu bringen und auf diese Weise bestimmte Erkrankungen vorzubeugen. Bestenfalls wird die Knolle roh verzehrt. In diesem Zustand ist der Anteil an Vitaminen, Mineralstoffen und Senfölen am höchsten, wodurch das Radieschen als Rohkost am gesündesten gilt. Was insbesondere für Menschen interessant ist, die auf ihre Figur achten oder einige Pfunde abnehmen wollen, ist der geringe Energiegehalt des Radieschens. Insgesamt kommt die Knolle auf etwa 16 Kalorien pro 100 Gramm, wodurch hier getrost zugeschlagen werden darf. Ihr niedriger Anteil an Kalorien lässt sich vor allem deswegen beobachten, weil das Radieschen zu 95 Prozent nur aus Wasser besteht. Es stellt eine wichtige Komponente für eine gesunde Ernährung dar. Damit wird es bestenfalls nicht als Zutat einer Diät angesehen, sondern taucht viel mehr regelmäßig in dem Speiseplan auf, wie er im Rahmen einer ausgewogenen Ernährung den Alltag prägt.

Wie schmeckt das Radieschen am besten?

Obwohl das Radieschen Teil eines gesunden Lebens sein sollte, ist die Schärfe der Knolle nicht jedermanns Geschmack. Vor allem Kinder mögen Radieschen häufig nicht. Geschickt umgesetzt, ist es jedoch möglich, kleinere Mengen unterzumogeln. Dabei ist das Radieschen frisch und roh nicht nur für die Gesundheit am besten. Gekocht oder gegart verliert es auch an Geschmack. So empfiehlt es sich zum Beispiel, die Knolle in sehr feine Scheiben zu schneiden und auf einem Brot zu verteilen. Besonders in Kombination mit einem Brotaufstrich oder Gurken und Tomaten empfiehlt sich das geschnittene oder geraspelte Radieschen. Darüber hinaus entfaltet es im Salat einen angenehmen Geschmack. Hier können die Knollen auch für Dekorationszwecke herhalten. Was vielen Menschen nicht bekannt ist: Die Blätter des Radieschens lassen sich ähnlich verwenden wie die des Spinats. In ihnen ist der Vitamin C Gehalt am höchsten. Das Grünzeug wie auch die Knolle selbst können zudem mit in einem Smoothie verarbeitet werden. Vor allem wenn zusätzlich zu süßen Früchten gegriffen wird, verliert das Radieschen zum einen an Schärfe, zum anderen verleiht die Knolle der Mischung eine besondere Note. Damit kann das Radieschen sinnvoll in den Speiseplan integriert werden. Es eignet sich für Personen, die gesund abnehmen möchten.

Je frischer desto besser

Gemüse, dass bereits einen längeren Aufenthalt im Supermarkt aufweist, ist in der Regel wesentlich ärmer an Nährstoffen und Vitaminen als solches, welches ohne größere Umwege im Mund landet. Wer einen Garten oder Balkon hat, kann Radieschen problemlos zuhause anpflanzen und ist somit nicht mehr von der gekauften Ware abhängig. Weil aber nicht jeder Zeit und Platz hat, um eine kleine Zucht anzulegen, empfiehlt der BioNavigator, zumindest auf die Qualität der Knolle zu achten. Ob diese zur jüngeren Generation gehört, lässt sich anhand der Blätter feststellen. Weist das Grünzeug gelbe oder welke Stellen auf, kann davon ausgegangen werden, dass die Knolle selber auch nicht mehr frisch ist. Ein weiterer Test betrifft das Radieschen selbst. Dieses sollte fest sein und keine Risse haben. Es kann zum Beispiel mit den Fingern ein leichter Druck ausgeübt werden, um den Zustand festzustellen. Nach dem Kauf ist es wichtig, dass die Knollen relativ zeitig gegessen werden. Das Radieschen sollte nur zwei bis drei Tage aufbewahrt werden. Damit das Gemüse in der Zwischenzeit knackig bleibt, ist es hilfreich, dass das Grünzeug abgedreht und die Knolle selber gewaschen wird. Auf diese Weise kann die Haltbarkeit des Radieschens verlängert werden, weil es weniger Flüssigkeit verliert. Anschließend lässt sich die Knolle in ein Stofftuch einwickeln und im Kühlschrank aufbewahren. Bildet sich dennoch eine schrumpelige Haut, können die Radieschen in kaltes Wasser gegeben werden, wodurch sie an ihre ursprüngliche Form gelangen. Dass das Obst und Gemüse frisch ist, spielt vor allem für Menschen eine zentrale Rolle, die gesund leben oder gesund abnehmen möchten.

Radieschen anbauen

Wer sich für Radieschen im eigenen Garten interessiert, steht erstmal vor einer ganz anderen Entscheidung: welche Sorte soll es eigentlich sein? Immerhin existieren nicht nur die klassischen roten Knollen, sondern zum Beispiel auch weiße. Das Saatgut selber lässt sich unter anderem im Baumarkt oder Pflanzenfachhandel finden. Der Name Radieschen stammt ursprünglich von dem Begriff Raphanos ab. Raphanos wiederum ist griechisch und kann mit "das leicht Wachsende" übersetzt werden. Damit können auch Menschen aufatmen, die eigentlich nicht über einen grünen Daumen verfügen. Wichtig ist es zunächst, dass die Bedürfnisse des Radieschens erfüllt werden. Dazu gehört nämlich nicht nur Wasser, sondern auch ein sonnige Lage sowie der Verzicht auf Düngemittel. Wann die Zucht der Radieschen beginnen kann, hängt maßgeblich von der jeweiligen Sorte ab. Prinzipiell ist es möglich, den gesamten Frühling und Sommer über neue Pflanzen aufzuziehen, insofern diese an die Jahreszeit angepasst sind. Als letzte Möglichkeit gilt der September, insofern er von einem milden Klima geprägt ist. In der Regel kennen sich Verkäufer im Fachhandel gut aus, um eine optimale Beratung zur Verfügung zu stellen.

Im Gegensatz zu einigen anderen Pflanzen erfolgt die Aussaat direkt im Beet. Das Heranzüchten kleiner Sprossen ist somit nicht notwendig. Zwischen den einzelnen Samen sollte ein Platz von ungefähr 4-5 Zentimetern liegen, damit die Knollen ausreichend Platz haben um sich zu entwickeln. Die optimale Tiefe beträgt etwa einen Zentimeter. Die Erde sollte stets feucht sein. Dabei ist jedoch unbedingt darauf zu achten, dass es sich nicht um eine Staunässe handelt, weil die Radieschen ansonsten anfangen zu schimmeln. Auch eine ungleichmäßige Verteilung von Wasser kann sich negativ auswirken, da so zum Beispiel eine unangenehme Schärfe entsteht. In der Regel ist ein Monat Geduld ausreichend für die erste erfolgreiche Ernte. Innerhalb diesen Zeitfensters haben sich unter der Erde die Knollen in unterschiedlichen Farben hervorgebildet. Um die Radieschen zu ernten, wird der grüne Schopf gepackt und langsam aus der Erde gezogen.

Bei der eigenen Radieschenaufzucht gilt es zu beachten, dass die Knollen nur dann gegessen werden, wenn das Grünzeug noch keine Blüten aufweist. Sobald es erblüht, ist die Wurzel ungenießbar. In einem solchen Fall ist es allerdings möglich, weiter abzuwarten und schließlich die Samenschoten der Pflanze zu verwenden. Diese weisen eine pikante Note auf und können zum Beispiel über einen Salat gestreut werden.

Fazit: Mehr Radieschen in den Speiseplan einbauen

Radieschen sind somit nicht nur knackig und erfrischend. Die Inhaltsstoffe, welche der Knolle ihre Schärfe verleihen, können viel mehr. So wirken sie sich positiv auf das menschliche Verdauungssystem aus und verfügen über andere heilende Kräfte. Der niedrige Gehalt an Kalorien macht Radieschen optimal für eine gesunde Abnahme und eine dauerhafte Ernährungsumstellung. Mit kleineren Tipps und Tricks ist es möglich, die unterschiedlichen Knollen zuhause anzubauen. Auf diese Weise wird auf jeden Fall gewährleistet, dass die Radieschen beim Verzehr immer frisch sind. Wer eine solche Möglichkeit nicht hat und auf den Supermarkt ausweichen muss, sollte unbedingt auf die Haut der Knolle und das dazugehörige Grünzeug Acht geben.

Dienstag, 06 Oktober 2015 Obst und Gemüse – die richtige Lagerung

Obst und Gemüse – die richtige Lagerung

Das ist eine Wissenschaft für sich, denn bei der falschen Lagerung gehen viele wertvolle Vitamine, Minerale, Enzyme und andere wertvolle Inhaltsstoffe verloren, ebenso wie der Geschmack abhanden geht. Die Qualität wird außerdem durch den Alterungsprozess herabgesetzt, der aber durch eine richtige Lagerung verzögert wird. Wie geht man also schonend vor? Die optimale Lagerungstemperatur ist bei jeder Gemüsesorte und jeder Obstsorte unterschiedlich, die Angaben zur Haltbarkeit sind immer nur Richtlinien und wann ein Fäulnisprozess einsetzt, ist nie vorauszusagen. Ein Gemüse Vorrat und Salate sollten immer bei einer Luftfeuchtigkeit um die hundert Prozent und bei 1°C gelagert werden, dazu sollte es am besten auch recht dunkel und kühl sein.

Liegt das Gemüse ohne Verpackung im Kühlschrank wird ihm zu schnell die Feuchtigkeit entzogen – jeder hat bestimmt schon einmal gummiartige, runzelige Mohrüben oder zusammen gefallenen Salat im Kühlfach vorgefunden. Packt man es in eine durchlöcherte Plastiktüte, ein feuchtes Leinentuch oder in einen Vakuumbehälter, kann nichts von alledem eintreten – es bleibt knackig frisch. Die meisten neuen Kühlschränke sind jetzt mit extra speziellen 0°C- Frischhaltefächern für Gemüse, Obst und Fleisch ausgestattet, das ist ein enormer Gewinn für die Frischhaltung.

Reife- und Nachreife Prozess

Es gibt verschiedene Arten der Reife und einige Sorten sind in diesem Prozess beschleunigt durch die Abgabe des Reifegases Ethylen. Diese Sorten sind zum Beispiel Tomaten, Melonen, Bannen, Paprika und Äpfel, und müssen unbedingt getrennt voneinander gelagert werden. Die Abgabe des Ethylen Gases kann auch zur schnelleren Nachreifung anderer Früchte- und Gemüsesorten sehr praktisch genutzt werden. Harte Kiwis, unreife Pfirsiche, Nektarinen und Tomaten zusammen mit einem Apfel in einem perforiertem Plastikbeutel gelagert, erreichen durch die Abgabe des Ethylen vom Apfel, in kürzester Zeit vollmundige Reife. Im Gegensatz dazu, wird Kohl schnell gelb durch zuviel Ethylen und Gurken findet man matschig vor. Also diese bitte nicht mit Äpfeln zusammen lagern. Früchte, die nicht nachreifen sind Zitrusfrüchte, Weintrauben, Annanas, Erdbeeren, Himbeeren, Brombeeren und Kirschen – diese sollten gleich nach Einkauf in die Kühle gehen. Nachreifende Früchte wie Mangos, Kiwis, Pflaumen, Pfirsiche, Nektarinen, Äpfel, Bananen, Birnen und Melonen können bis zu einem guten Reifezustand einige Tage bei Zimmertemperatur gelagert werden, bevor sie dann in den entsprechenden Kühlraum kommen.

Welches Obst und welches Gemüse?

Will man mit Obst und Gemüse gesund abnehmen, sollten einige wichtige Details beachtet werden. Unbedingt ist darauf zu achten, dass eine ausgewogene Ernährung gegeben ist. Die richtige Lagerung spielt dabei eine ebenso wichtige Rolle, denn alle Inhaltsstoffe sollen doch möglichst voll erhalten bleiben. BioNavigator hat sich dem Thema ausführlich angenommen und unterbreitet hier wertvolle Tipps und Anregungen. Wenn man sich gesund ernähren und gleichzeitig gesund abnehmen will, muss darauf geachtet werden, dass eine ausgewogene Ernährung eingehalten wird. Welches Gemüse und welches Obst sollen helfen, wenn man gesund abnehmen will, sich aber gleichzeitig auch gesund ernähren will?

Es gibt einige Gemüse- und Obstsorten, welche einen größeren Gewichtsverlust herbeiführen als andere – dazu gehören beispielsweise Äpfel und Mohrrüben, das ist in einigen Studien die BioNavigator verfolgt hat, belegt worden.

Wir wissen, dass Äpfel nachreifen, dadurch ihr Aroma verbessern und süßer schmecken. Damit ihr Vitamingehalt optimal erhalten bleibt, muss auf die richtige Lagerung geachtet werden. Bei 4°C, hoher Luftfeuchtigkeit und mit guter Durchlüftung gelagert, bleiben alle Inhaltsstoffe gut erhalten. Auch ist es ratsam darauf zu achten, dass die Früchte sich nicht gegenseitig berühren. Kühle Dachböden oder dunkle Keller eignen sich am besten zur Lagerung. So bleibt auch das sehr empfindliche Vitamin C bestens erhalten, da es sich bei Licht und Hitze schnell zersetzt.
Wird ein Apfel zerschnitten erreichen Sauerstoff und Licht die Schnittstellen und die Zersetzung beginnt – ein angeschnittener Apfel sollte also möglichst nicht aufgehoben werden. Einen großen Nutzen für einen flachen Bauch bereitet der vermehrte Verzehr von Obst und Gemüse was weniger stärkehaltig ist und Äpfel, Beeren und Birnen, außerdem eine andere Vielzahl wie zum Beispiel Möhren, Paprika, alle Zitrusfrüchte und Sojabohnen.

Was kann im Kühlschrank lagern, was nicht

Vieles kann man selber herausfinden, indem man sich fragt in welcher Klimazone die einzelnen Früchte und Gemüse heimisch sind. Die einheimischen Gemüse und Früchte wie zum Beispiel, Kohl, Rhabarber und Brokkoli kommen in den Kühlschrank. Wenn man sich die Frage nach der Herkunft immer stellt, kann man eigentlich nichts falsch machen. Südfrüchte zum Beispiel sind im Kühlschrank nicht gut aufgehoben, da sie heimisch keine niedrigen Temperaturen gewohnt sind. Ein Kälteschock im Kühlschrank bleibt nicht aus, das Zellgewebe wird beschädigt und die braunen Flecken bei Bananen erscheinen. Also tropische Früchte lieben Zimmertemperatur, ebenso das südländische Gemüse, wie Paprika oder Zucchini und natürlich Tomaten.

Bananen halten sich zum Beispiel bei Zimmertemperatur ausgereift ungefähr drei bis vier Tage. Himbeeren, Brombeeren oder Erdbeeren sind sehr empfindlich und sollten abgedeckt im Kühlschrank und nicht länger als zwei Tage dort stehen. Wenn möglich sollten sie sich nicht gegenseitig berühren, damit keine Schimmelsporen entstehen. Am besten ist es diese Früchte schnell zu verzehren.

Auch Mangos sind im Süden beheimatet und Kälte bekommt ihnen nicht, also sind sie in einem Obstkorb bei Zimmertemperatur gut aufgehoben. Rhabarber wiederum kommt aus heimischen Gefilden und hält sich in einem feuchten Tuch einige Tage im Kühlschrank ohne wichtige Inhaltsstoffe zu verlieren. Mit Spargel verhält es sich genauso, allerdings ist er sehr empfindlich und möchte am liebsten ganz frisch verzehrt werden.
Tomaten sind sehr speziell und werden gar nicht im Kühlschrank aufbewahrt. Sie lieben trockene und luftige Plätze und wollen nicht mit anderem Gemüse zusammen liegen. Wenn sie reif sind, kann man sie ungefähr fünf Tage aufbewahren. So ähnlich verhält es sich mit den Zucchinis, die besser nicht im Kühlschrank aufbewahrt werden. An einem schattigen und kühlen Ort erreichen sie eine lange Haltbarkeit.

Gemüse, die nicht so viel Wasser beinhalten, kann man gerne einige tage im Kühlschrank aufbewahren. Dazu gehören unter anderen Blumenkohl, Lauch und Brokkoli, im Gegensatz zu den wasserreichen Gemüse- und Obstsorten. Das sind zum Beispiel Avocados, Ananas, Mangos, Oliven, Zitrusfrüchte, Bananen ebenso wie Paprika, Melonen, Gurken, Auberginen und Kürbis, die am besten vier bis sechs Tage bei Zimmertemperatur gelagert werden.

Spinat, Blattgemüse wie Mangold oder Blattsalate sollten schnell nach dem Einkauf verzehrt werden. Die festen Gemüse, wie Rote Bete, Mohrrüben oder Knollensellerie halten sich gerne 14 Tage im Kühlschrank, trotzdem gilt auch hier – am besten frisch auf den Tisch. Das kann bei Ingwer, Zwiebeln, Kartoffeln oder ganzer Kürbis anders gemacht werden, sie sind lange Zeit bei 14°C in einem dunklen Abstellraum oder Keller gut gelagert lange haltbar.

Bei alldem sollte nie vergessen werden, dass Gemüse und Obst auch lebende Organismen sind, und eine gerechte Behandlung und Lagerung brauchen um uns nützlich zu sein. Ihre wichtigen Inhaltsstoffe sind schnell zerstört wenn eine fehlerhafte Lagerung vorliegt. Wir sind auf gute und spezifische Lagerung angewiesen, weil heutzutage nicht mehr alles frisch vom Feld oder Baum auf den Tisch kommt. Im Voraus muss für einige Tage alles eingekauft werden, deshalb muss besonders auf eine richtige Unterbringung der Lebensmittel geachtet werden, damit eine ausgewogene Ernährung wirklich stattfinden kann und man sich tatsächlich gesund ernähren kann.

Gesund Abnehmen

Man muss immer bedenken, dass die Vorgänge bei unserem Stoffwechsel von vielen tausend bioaktiven Substanzen abhängen, wie zum Beispiel die sekundären Pflanzenstoffe Phytoöstrogene und Flavonoide. So ist es auch für den Körper der sein Gewicht mit Gemüse und Obst reduzieren will, am besten von Allem und vielfältig zu verzehren. Auch einiges an Gemüse roh zu essen ist von Vorteil, wenn man sich gesund ernähren und gleichzeitig gesund abnehmen will. Nur sollte man darauf achten, welche Sorten dafür geeignet sind. Grüne Bohnen, Rhabarber, Auberginen und Kartoffeln zum Beispiel müssen gekocht oder besser gedünstet werden, da sie im rohen Zustand nicht bekömmlich, ja sogar etwas giftig sind.
Abends einen Tomatensalat mit wenig Avocadowürfeln oder eine kalte Gemüsesuppe ist sehr bekömmlich, denn wer eine zeitlang nur pflanzliche Lebensmittel zu sich nimmt, nimmt nicht nur gesund ab, er entlastet auch seinen Körper ohne zu hungern.

Dienstag, 06 Oktober 2015 Transfette – eine nicht zu unterschätzende Gefahr für den Körper

Transfette – eine nicht zu unterschätzende Gefahr für den Körper

1. Was sind Transfette?

Viele Menschen, die abnehmen möchten, versuchen zunächst einmal Fette gänzlich zu vermeiden. Allerdings ist Fett nicht gleich Fett. Es gibt viele verschiedene Fette, die unterschiedlich auf den Körper wirken. Manche sollten vermieden werden, während andere dazu beitragen, dass der Körper richtig arbeiten kann. Transfette sind unter anderem dafür verantwortlich, dass sich das Fett am Bauch anlagert.

Transfette gehören zu den ungesättigten Fettsäuren und es handelt sich dabei um gehärtetes pflanzliches Öl. Die Fettsäuren werden mit Hilfe eines industriellen Verfahrens gehärtet, sodass das flüssige Pflanzenfett eine feste Form annimmt. Dadurch ist es länger haltbar und erhält eine optimale Streichfähigkeit, sodass man es in der Küche für viele Zubereitungsarten verwenden kann. Außerdem ist es im Gegensatz zu Schmalz oder Butter sehr billig in der Herstellung und kostet dementsprechend viel weniger im Einkauf.

Das Härten der Pflanzenfette, auch Hydrierung genannt, wurde vor etwa 100 Jahren von dem deutschen Chemiker Wilhelm Normann erfunden und sollte einen Durchbruch in der Lebensmittelindustrie darstellen. Vor allem die längere Haltbarkeit stand im Vordergrund, sodass vor allem Restaurants und Imbissbuden von dieser Erfindung profitieren sollten. Schon bald darauf konnte man das gehärtete Fett in allen Ladenregalen vorfinden. Zudem wurde erzählt, dass diese Fette eine gesunde Alternative zu dem in der Regel verwendeten Schmalz sein sollten. Gerade die Margarine feierte zu dieser Zeit ihren großen Auftritt.

Zu Beginn war jedoch sowohl den Forschern als auch den Verbrauchern nicht klar, welche Gefahren sich hinter dieser neuen Erfindung versteckten.

2. Welche Gefahren verbergen sich hinter Transfetten?

Bereits zu Beginn der 1980er Jahre gab es in der Ernährungswissenschaft einige Forscher, die in den gehärteten Fettsäuren eine Gefahr für den Körper erkannten. Seit diesem Zeitpunkt wurden stetig Tests und Studien durchgeführt, welche nachwiesen, dass diese chemisch produzierten Fettsäuren ungesund für den Körper sind und im Zusammenhang mit einer Vielzahl von Krankheiten stehen. Allerdings wurden die gesamten Ergebnisse bis vor einigen Jahren im Keim erstickt, um den Verkauf weiter zu garantieren.

Die Stoffe, die gefährlich für den Körper sind, entfalten sich beim Erhitzen der Fettsäuren. Durch die Verarbeitung ändert sich die Molekülstruktur der pflanzlichen Öle zu Transfetten.

Zum einen erhöhen die Transfette das schlechte Cholesterin, also das LDL Cholesterin, im Blut. Gleichzeitig vermindert es das gute Cholesterin, das HDL Cholesterin. Wenn mehr schlechtes Cholesterin im Blut ist, häuft sich die Gefahr am Herzen zu erkranken. So treten im Zusammenhang mit den ungesättigten Fettsäuren mehr Herzinfarkte und Schlaganfälle auf. Schon 5 Gramm täglich reichen aus, um das Risiko, einen Herzinfarkt zu bekommen, um 25% zu erhöhen.

Durch die Bildung von Fett-Eiweiß-Verbindungen entsteht zusätzlich vermehrt Arteriosklerose. Dadurch entstehen Ablagerungen der Fette in den Gefäßen. Die Ablagerungen können wiederum zu Durchblutungsstörungen in den Beinen, dem Herzen oder verschiedenen Bauchgefäßen führen.

Verschiedene Studien haben zudem herausgefunden, dass neben starkem Übergewicht auch Diabetes, Morbus Crohn und Alzheimer im Zusammenhang mit gehärteten Fettsäuren auftreten können.

3. Welche Nahrungsmittel enthalten Transfette?

Trotz dieser hohen Gefahren, versteckten sich die Fettsäuren in vielen verschiedenen Lebensmitteln. Dazu gehören Chips, Pommes, alle frittierten Lebensmittel, Blätterteig, Fertigsuppen, Berliner, Plätzchen, Cracker und vieles mehr.

Gerade auch alle Produkte, die als Butter-Ersatz verkauft werden, sind besonders gefährlich und bestehen meist aus diesen gesundheitsschädlichen Fettsäuren. Dazu zählen vor allem Margarine und andere feste Backfette.

Auch in Kindernahrung ist ein besonders hoher Anteil an Transfetten festgestellt worden. Obwohl der Grenzwert bei Erwachsenen bei etwa 5 Gramm pro Tag liegt, nehmen Kinder in der Regel in etwa 6 Gramm des Problemfetts zu sich. Dies ergaben mehrere Untersuchungen in Österreich. Jugendliche nehmen durch den Fast-Food-Konsum sogar bis zu 20 Gramm Transfettanteile pro Essen zu sich.

Aufgrund der vielzähligen Gefahren sollten Transfette gänzlich vermieden werden. Unser Körper kann mit diesen chemisch erstellten Fettsäuren nicht umgehen und kann sie dementsprechend nicht abbauen oder verbrennen. Es ist jedoch alles andere als leicht zu erkennen, in welchen Produkten Transfette enthalten sind und in welchen nicht, da es in Deutschland keine Kennzeichnungspflicht gibt. Einziger Anhaltspunkt ist der Vermerk „teilweise gehärtet“, sodass Sie davon ausgehen können, dass das Produkt Transfette beinhaltet.

Um eine ausgewogene Ernährung zu gewährleisten, sollten Transfette also vermieden werden. Insbesondere Menschen, die sich fragen, wie sie abnehmen können, sollten vollständig auf Fast-Food verzichten und lieber selbst den Kochlöffel schwingen. Zum Backen und Braten sollte nicht gehärtetes Kokos- oder Palmöl verwendet werden. Aber auch einfach ungesättigte Fettsäuren wie beispielsweise Olivenöl werden vom Körper benötigt und tragen zur Herzgesundheit bei.

Mit unserer Hilfe können Sie gesund abnehmen und erfahren, welche Lebensmittel Ihnen am besten dabei helfen und zu einer ausgewogenen Ernährung beitragen.

4. Wie geht die Lebensmittelindustrie mit dieser Gefahr um?

Im Jahre 2006 haben die Behörden in den USA nach umfassenden Studien ein Verbot von Transfettsäuren per Gesetz erlassen. So sollte kurz darauf der Anteil an Transfettsäuren in den Speisen drastisch vermindert werden. Seit diesem Zeitpunkt müssen zudem alle Hersteller auf die Verpackung ihrer Produkte schreiben, ob Transfette in diesem enthalten sind. In vielen Imbissbuden und Restaurants wurden die schädlichen Öle gegen gesunde Öle ausgetauscht. So wird inzwischen meist Sonnenblumenöl oder Sesamöl verwendet, obwohl diese erheblich kostspieliger sind.

Aber auch in anderen Ländern hat man die Gefahr, die von den gehärteten Fettsäuren ausgeht, erkannt und entsprechende Maßnahmen eingeleitet. Dänemark ist hier als Vorreiter zu nennen, da dort schon Jahre zuvor Einschränkungen erlassen wurden, sodass Nahrungsmittel nur noch höchstens 2% Anteil an Transfetten enthalten dürfen. In der Gastronomie hat man das Problem sogar so ernst genommen, dass so gut wie keine Transfette mehr in den entsprechenden Lebensmitteln vorhanden sind.

Erst durch diese öffentliche Kritik hat sich etwas in der Lebensmittelindustrie verändert. Allerdings gibt es in Deutschland keinerlei dieser Vorschriften, sodass es keine Einschränkungen in der Verwendung von Transfetten gibt und diese auch nicht auf den Produkten angegeben werden müssen. Lediglich Produkte, die der Diät-Verordnung ausgesetzt sind, müssen angeben, ob und wie viele Transfette enthalten sind. Da in Deutschland die Höchstwerte für den Anteil an Transfetten im Durchschnitt nicht erreicht werden, sind entsprechende Gesetzte für eine Reduzierung dieser ungesättigten Fettsäuren bislang nicht geplant.

5. Künstliche Transfette vs. natürliche Transfette

Natürliche Transfette befinden sich hingegen im Pansen der Wiederkäuer und sind somit in Produkten wie Quark, Käse oder Fleisch enthalten. Diese natürlichen Transfette wirken sich nicht negativ auf den Körper aus und tragen vermutlich sogar zu einem besseren Stoffwechsel bei. Eine in den Milcherzeugnissen enthaltene Säure wandelt der menschliche Organismus in Linolsäure um, sodass eine schützende Wirkung zur Abwehr von Krebs oder Diabetes erzeugt und das Immunsystem gestärkt wird.

Freitag, 11 September 2015 Der Kürbis: Nicht nur Lecker, sondern auch Diätfreundlich

Der Kürbis: Nicht nur Lecker, sondern auch Diätfreundlich

Im Herbst ist Kürbiszeit und genau das sollte jeder nutzen, für sein Rundum-Verwöhnprogramm. Denn der Kürbis ist einer der Gemüsesorten, die dem Körper viele wichtige Nährstoffe liefern und zudem auch zugleich die Haut als Pflegemaske verwöhnen kann. Bereits die Indianer haben ihre Wunden früher mit Kürbis-Brei gepflegt.

Der Kürbis: Er ist eine Beere

Der Kürbis ist botanisch gesehen eine Beere und von der gesundheitstechnischen Warte aus ein echtes Feuerwerk an nützlichen Inhaltsstoffen. Es existieren rund 800 Kürbissorten und darunter befinden sich viele, die einfach toll schmecken, wie der kräftig-suessliche Hokkaido, den Muskatkürbis, der suesslich-nussige Early Butternut oder auch der Gelbe Zentner. 100 g Kürbisfruchtfleisch enthält je nach Sorte zwischen 23 und 27 Kalorien und das ist der Traum für jeden, der Abnehmen möchte. Zugleich liefert der Kürbis auch noch eine Vielzahl an Vitaminen, wie das Beta-Karotin, bei dem es sich um eine Vorstufe des Vitamins A handelt sowie die Vitamine C und E. Dazu gesellen sich auch noch die wichtigen Mineralstoffe wie Magnesium, Eisen, Kalzium und Kalium sowie die sättigenden Ballaststoffe. Genau durch all diese Inhaltsstoffe ist es möglich, eine ausgewogene Ernährung während einer Diät zu garantieren.

Woher stammt der Kürbis?

Ursprünglich stammt der Kürbis aus Amerika und ist eine der ältesten Nahrungspflanzen. Bereits seit über 5.000 Jahren bauen die Menschen den Kürbis an und heute existieren rund 800 Sorten, die alle namentlich bekannt sind und die in den meisten Fällen in Neuseeland und in Amerika angebaut werden. Eine Besonderheit stammt aus Österreich, denn dort wächst der steirische Ölkürbis der als einzige Unterart schalenlose Kürbiskerne liefert. Dieser Kürbis eignet sich somit vor allem zur Gewinnung von Kürbiskernöl.

Doch wer den Fitmacher in seinem eigenen Garten anbauen möchte, der kann das ohne Probleme tun. Die Kürbissamen können bereits Anfang Mai ausgesetzt werden, wobei pro Saatstelle 2 Samen gesetzt werden. Der Boden sollte locker und nicht zu feucht sein, denn ansonsten besteht die Gefahr, dass die Samen faulen. Es ist auch möglich, eine vorherige Aufzucht durchzuführen. Wichtig beim Bepflanzen ist, dass darauf geachtet wird, dass die verschiedenen Sorten sehr unterschiedlich wachsen im Bezug auf ihre Ranken.

Der beliebteste Kürbis ist der Hokkaido-Kürbis und das nicht nur aufgrund seines sehr milden Geschmacks, sondern auch da er sehr kalorienarm und reich an Vitaminen ist. Er sollte auf keinen Fall fehlen, bei jedem der sich gesund ernähren und gesund abnehmen möchte.

Die verschiedenen Kürbissorten

In den deutschen Gärten wuchs vor allem der „Deutsche Zentner“ bei dem es sich um einen Riesenkürbis handelt, der ein wässriges Fruchtfleisch aufweist und das wurde zumeist sauer eingelegt. Heute werden die verschiedensten Kürbissorten angeboten und das in alle Größen und vor allem für jeden Geschmack.

Der Butternut-Kürbis

Wegen seiner ungewöhnlichen Form wird er auch als „Birnenkürbis“ bezeichnet. Er gehört zu den kleineren Kürbissorten. Der Butternut-Kürbis enthält sehr viel Fruchtfleisch und wenig Kerne. Sein Geschmack ist als buttrig zu beschreiben und er eignet sich besonders gut zum Überbacken oder für ein Kürbis-Püree.

Der Hokkaido-Kürbis

Er ist wohl der bekannteste aller Kürbissorten. Sein Fruchtfleisch ist orangefarben und eignet sich hervorragend für eine lecker cremige Kürbissuppe oder auch für Chutneys. Das Besondere an diesem Kürbis ist, dass seine Schale mitgegessen werden kann, da diese sehr dünn ist.

Der Spaghetti-Kürbis

Dieser Kürbis ist doch ein wenig wunderlich, denn das leicht nussige Fruchtfleisch, dass unter seiner Schale steckt, zerfällt beim Kochen in Spaghetti ähnliche Fasern. Den Spaghetti-Kürbis gibt es zudem in zwei Farben: gelb und grün. Zudem schmeckt er auch gebacken hervorragend.

Der Zierkürbis ist kein Speisekürbis

Der Kürbis kann hervorragend genutzt werden für eine Gesunde Ernährung und um gesund abzunehmen, doch nicht jede Kürbissorte die in Deutschland angeboten wird, ist genießbar. Der Zierkürbis dient ausschließlich der Dekoration, im Gegensatz um Speisekürbis, der sowohl als Dekoration als auch als Nahrungsmittel genutzt werden kann.

Der Gartenkürbis

Er ist der größte unter den Kürbissorten und kann bis zu 100 Pfund auf die Waage bringen. Wer diesen Kürbis in der Küche nutzt, der sollte das Fruchtfleisch am besten kräftig würzen mit Paprika, Chili und Ingwer. Zudem kann das Fruchtfleisch auch sehr gut eingelegt werden.

Der Einkauf, die Lagerung und die Zubereitung

Wer gesund leben möchte und den Kürbis in seinen Speiseplan integrieren möchte, damit er gesund abnehmen kann, der sollte auf jeden Fall auf eine ausgewogene Ernährung achten. Der Kürbis eignet sich um eine klassische Kürbissuppe zubereiten, ein Kürbispüree oder auch für eine Kürbis-Mousse. Um es kurz zu machen, die Anwendungsmöglichkeiten sind mehr als vielfältig und oftmals wird der Kürbis sogar zum Lieblingsessen, schon aufgrund seines leicht süßlichen Geschmacks.

Durch einen einfachen Klopftest kann festgestellt werden, ob der Winterkürbis reif ist: Ein hohler Klang, der Kürbis ist reif und wenn dieser auf leichten Druck nicht nachlässt, dann ist er absolut ausgereift. Ein Kürbis sollte zwischen 10 und 13 Grad gelagert werden und so ist er sogar über mehrere Monate haltbar. Wird ein Kürbis angeschnitten, dann hält er sich noch 2 Tage im Kühlschrank und wer möchte, der kann einzelne Stücke auch blanchieren und einfrieren – womit er rund vier Monate lang haltbar ist. Im Grunde kann jeder Speisekürbis auch ohne Bedenken roh gegessen werden, doch um ehrlich zu sein, die meisten Sorten schmecken gekocht besser. Die einzige Ausnahme ist der Zierkürbis: Er sieht toll aus, aber enthält den Bitterstoff Cucurbitacin und dieser verursacht Übelkeit und Bauchschmerzen.

Der Kürbis im Kampf gegen die Pfunde

Der Weg, um gesund abnehmen zu können ist nicht leicht und viele scheitern daran eine ausgewogene Ernährung in den Alltag einzuplanen. Dabei ist es gar nicht so schwer. BioNavigator hat dafür ein sehr individuelles System entwickelt, dass genau auf jeden einzelnen abgestimmt ist und mit dem es zu einer gesunden Gewichtsreduzierung kommt und zugleich zu einer Leistungssteigerung.

Bei dem Kampf gegen die überflüssigen Pfunde hilft zudem helfen auch Hokkaido & Co.. Die schmackhaften Kürbisse sollten auf keinen Fall fehlen, wenn es darum geht überflüssige Pfunde schwinden zu lassen, denn das Beerenobst macht satt aber nicht dick. Spaghettikürbis, Hokkaido, Buttnut und Birnenkürbis sind bestens geeignet um eine Diät sowie eine ausgewogene Ernährung zu unterstützen. Der Kürbis ist ein echter Verwandlungskünstler und kommt nicht nur in Form von Suppen auf den Teller, sondern eignet sich auch als Vor-, Haupt- und Nachspeise und das nicht nur während, sondern auch nach der Diät. Wird der Kürbis mit Chili und Ingwer kombiniert, dann können leckere Aufläufe, Gemüsebeilagen für Fisch- und Putenfleischgerichte genauso entstehen, wie schmackhafte Nachspeisen und Naschereien. Hier darf dann auch ruhig einmal mehr zugelangt werden!

Fazit

Mit dieser saisonalen und gesunden Ernährung wird sich jeder sehr schnell in seinem eigenen Körper wohlfühlen und auch die Anzeige auf der Waage wird positive Ergebnisse anzeigen – und eben dabei hat der Kürbis auch seine ganz eigene Rolle gespielt.

Dienstag, 04 August 2015 Wie würze ich meine Mahlzeit richtig?

Wie würze ich meine Mahlzeit richtig?

Wie würze ich meine Mahlzeiten richtig?

Was sind Gewürze?

Nicht alles, womit das Essen Würze erhält, ist tatsächlich ein Gewürz. Vielmehr handelt es sich oft um Würzmischungen oder -Zubereitungen. Dazu gehören Senf, aber auch Currypulver, Sojasoße oder Chutney-Zubereitungen mit Ingwer. Des Deutschen liebstes "Gewürz", das Salz, ist mineralischen Ursprungs. Es ist daher per Definition kein Gewürz, sondern ein Würzmittel. Ebenso müssen synthetische Aromen wie das Vanillin von der Liste der Gewürze gestrichen werden. Aromatisierte Speiseöle, mit denen man Salate abschmecken kann, sind keine Gewürze. Das gilt auch für wässrige oder alkoholische Auszüge mit Gewürzen und Kräutern oder in Essig eingelegte Gewürze. Ob es sich dabei um Rosenwasser, um Nelkenöl, Mandel-, Vanille- oder Knoblauchöl handelt, spielt keine Rolle. Zucker oder Essig müssen ebenfalls aus der Liste der echten Gewürze gestrichen werden. Denn per Definition sind nur pflanzliche Bestandteile als Gewürz bezeichnet. Es kann sich dabei um Blätter, Wurzeln, Zwiebeln, Knospen, Blüten oder Blütenteile, Rinden, Wurzeln sowie Samen und Früchte einer Pflanze handeln. Folgende Beispiele illustrieren das:

  • Rindengewürze: Kassiazimt bzw. Kaneel
  • Samengewürze: Muskatnuss, Senfsamen, Fenchelsamen, Anis, Pfeffer, Kümmel, Bockshornklee
  • Fruchtgewürze: Paprikapulver, Piment, Sternanis, Chili, Wacholderbeere, Vanilleschote
  • Blattgewürze: Lorbeerblatt, alle uns bekannten Kräuter
  • Knospen- oder Blütengewürze: Gewürznelke, Kapern, Safran
  • Wurzelgewürze: Ingwer, Galgant, Meerrettich, Kurkuma
  • Zwiebelartige Gewürze: Knoblauch, Zwiebel

Alle genannten Gewürze können in der Küche frisch oder getrocknet zur Anwendung kommen. Hervorzuheben ist, dass bei manchen Gewürzpflanzen mehrere Teile zum Kochen genutzt werden können. Das trifft zum Beispiel beim Kümmel ebenso zu wie bei der Muskatnuss oder dem Zimt.

Wodurch kommen die Aromen zustande?

Auch wenn alle Gewürze in ihrer Ursprungsform unterschiedlich ausfallen, haben sie eines gemeinsam: Es sind ätherische Öle, die ihre Aromen-Vielfalt ausmachen. Da solche Verbindungen flüchtig sind, ist auch erklärt, warum frische Gewürze deutlich aromatischer sind als die getrockneten Formen. Interessant ist in diesem Zusammenhang, dass der Genusswert eines Gewürzes teilweise auch durch unsere Nasensinne definiert wird. Viele Gewürze sind durch ihnen zugeschriebene medizinische Wirkungen bekannt. Ingwer wird im Ayurveda beispielsweise zur Anregung des Verdauungsfeuers und gegen Übelkeit eingesetzt. In der Küche dienen Gewürze dazu, einem Essen interessantere Noten zu verleihen. Stimmig verwendet, können damit die natürlichen Aromen von Gemüsen betont oder eingebunden werden. Als Meister der Gewürzküche gelten seit jeher die Inder. Diese bereichern fast alle Mahlzeiten mit frisch zubereiteten Gewürzmischungen. Gewürze dienen vielfach aber auch der Bekömmlichkeit oder Konservierung von Lebensmitteln. Dank ihrer Bitterstoffe können manche Gewürzzubereitungen auf die Galle oder den Appetit wirken. Andere Gewürze wirken krampflösend. Manche beeinflussen die Darmflora positiv. Meerrettich, Zwiebel oder Knoblauch sind als natürliches Antibiotikum einsetzbar und fördern die Fettverdauung. In neuerer Zeit interessiert man sich mehr für die Wirkung bestimmter Gewürze als Fatburner.

Wie wirken Gewürze als Fatburner?

Aufgrund ihre Eigenschaften stehen bestimmte Gewürze in dem Ruf, zur Fettverbrennung beizutragen. Menschen, die abnehmen wollen, tun also gut daran, solche Gewürze verzugsweise zu verwenden. Wer sich gesund ernähren möchte, kann mit einer abwechslungsreichen ausgewogenen Küche aus frischen Gemüsen und Obst und dem geschickten Einsatz von frischen oder getrockneten Gewürzen gesund leben. Als Fatburner, Stoffwechsel-Anreger und Kalorienverbraucher unter den Gewürzen gelten beispielsweise

  • Ingwer wegen der enthaltenen Gingerole und Shoagole - beides Stoffe, die die Wärmeproduktion (Thermogenese) im Körper erhöhen
  • Chilischoten wegen des enthaltenen Capsaicins, das die Thermogenese erhöht
  • Zimt wegen seiner positiven Wirkungen auf die Insulinausschüttung
  • Zwiebeln wegen des enthaltenen Allicins, das den Stoffwechsel anregt
  • Knoblauch wegen der Aromastoffe, die (neben vielem anderen) die Verdauung anregen
  • Kreuzkümmel, der den Blutzuckerspiegel stabilisiert und Heißhunger unterbindet
  • oder Cayennepfeffer, der wegen seiner Schärfe die Thermogenese erhöht.

Es wäre aber niemandem damit gedient, diese Gewürze nun in übergroßer Menge zu verzehren. Der erhoffte Gewichtsverlust bleibt leider aus. Viel wichtiger ist es, geschickt zu würzen. Es geht darum, die verschiedenen Gewürze interessant zu kombinieren, um ihre Wirkung zu verstärken und dem Essen den letzten Pfiff zu geben. Viele Gemüsesorten haben keinen ausgeprägten Eigengeschmack. Zucchini, Möhren oder Salat eignen sich daher bestens, um fantasievoll gewürzt zu werden. Dabei kann man sich von der indischen, der chinesischen oder der Thai-Küche inspirieren lassen. Auch die Mittelmeerküche kann Übergewichtige gesund ernähren. Mithilfe unseres "BioNavigators" können übergewichtige Menschen lernen, gesund zu leben. Mit ausgewogener Ernährung und der Wahl der besten Gewürze entfällt die Qual, eine weitere Diät machen zu müssen. Wir garantieren mit einer auf Sie abgestimmten Ernährung eine schonende Gewichtsreduktion, ohne dass Sie zum Erreichen Ihrer Ziele Marathon laufen oder darben müssen. Fakt ist, dass Übergewichtige nur mittels einer langfristigen Ernährungsumstellung weiterkommen. Entdecken Sie mit dem "BioNavigator" das Kochen und Essen vollkommen neu. Alle Gewürze geben Ihr Geheimnis erst preis, wenn Sie zur Gewürzvielfalt zurückkehren, statt zum Würzen ihrer Gerichte vorwiegend Salz, Zucker, Senf, Maggiwürze und Ketchup einzusetzen. Je länger Sie sich mit gesunder Ernährung befassen, desto interessanter wird diese.

Gewürze als Bestandteil ausgewogener Ernährung

Wie Sie korrekterweise beim Würzen vorgehen können, wollen wir nun untersuchen. Weniger ist beim Würzen oft mehr. Die richtige Dosis bestimmt das Aroma. Im Übrigen würzt man das Essen erst kurz vor dem Servieren - es sei denn, die Würze spielt bereits zu Beginn des Garvorgangs eine Rolle. Das ist beispielsweise der Fall in der indischen Küche, wo Gewürze für eine Soße oft als erstes in die Pfanne kommen und dann mit dem zugegebenen Gemüse und Fleisch weiterköcheln. Gerichte der deutschen Küche würzt man erst kurz vor dem Servieren. Das hat zum Teil damit zu tun, dass die deutsche Küche viele Kräuter verwendet. Diese würden an Aroma verlieren, wenn man sie länger mitkocht. Einige Gewürze können durch längeres Kochen bitter werden. Andere verlieren ihren Gehalt an ätherischen Ölen und bleiben somit wirkungslos. Wer streng nach Rezeptbuch kocht, der bekommt die genaue Menge und Zusammensetzung der Gewürze pro Gericht vorgeschrieben. Die meisten Rezepturen gehen von einem massenkompatiblen Geschmackserlebnis aus. Hobbyköche neigen bei Gewürzen eher dazu, das zu übernehmen, was sie von der eigenen Mutter kennen. Dabei kann einen ein Buch über die Welt der Gewürze inspirieren, kreativer mit dem Inhalt des Gewürzbords umzugehen. Beachten sollte man nur, dass es einige sehr charakteristische Gewürze gibt, die nur zu sehr wenigen Gerichten passen. Als Beispiel sei der Kümmel genannt, der am besten bei blähenden Kohlarten zur Anwendung kommt. Viele der uns bekannten Würz-Traditionen haben solche bewusst genutzten Nebeneffekte für die Gesundheit gehabt. Wer gesund leben möchte, befasst sich intensiver mit der Bedeutung einzelner Gewürze für den Körper, das Körpergewicht und die Gesundheit.

Welche Gewürze sind empfehlenswert?

Heute kann man in jedem Supermarkt Gewürze in kleinen Dosen oder Nachfüllpacks kaufen. Sie stammen von etablierten Gewürzhändlern. Manchem kommen solche Gewürze überteuert vor. Es stellt aber keine gute Alternative dar, Gewürze lose auf einem Basar zu kaufen, nur weil sie dort wesentlich billiger sind. Die EU hat aus gutem Grund Grenzwerte für Belastungen durch Schwermetalle, Pestizide und Schimmelsporen erlassen. Aus Ländern wie Ägypten oder Importen aus Asien fallen immer wieder Gewürzproben auf, die hochgradig belastet oder verunreinigt sind. In Paprikapulver oder Currymischungen, die auf dem Basar lose verkauft werden, werden häufig hohe Belastungen mit Schimmelpilzen, Blei, Selen, Kadmium und Arsen gemessen. Auch Muskatnüsse können mit Schimmelpilzsporen verseucht sein und dadurch große Mengen krebserregender Aflatoxine enthalten. Kaum jemand weiß, dass in Paprikapulver, Chilipulver oder Cayennepfeffer aus Importländern wie Vietnam, China, Pakistan, der Türkei oder Russland fast immer die in der EU verbotenen Azofarbstoffe gefunden werden. Vertreten sind vor allem das krebserregenden Sudanrot, das Pararot und das Färbemittel Rhodamin. Solche Tricks dienen dazu, dem Verbraucher durch Einfärbung der Gewürzpulver hohe Qualität und Frische vorzugaukeln. Auf den Geschmack haben diese Zugaben keinen Einfluss, wohl aber auf die Gesundheit. Verwenden Sie also immer frische oder getrocknete Gewürze, deren Quelle Sie kennen. Es lohnt sich, etwas mehr Geld dafür auszugeben, zumal man meistens nur kleine Mengen eines Gewürzes benötigt. Wer Gewicht reduzieren möchte, sollte generell alle Fertig-Würzmischungen mit einer Zugabe von Geschmacksverstärker meiden.

Richtiges Würzen kann man lernen

Zunächst lernt man, welche Gewürze wozu passen - jedenfalls nach unserem Verständnis. Liest man anschließend die Kochbücher anderer Länder oder der veganen Kreativköche, entdeckt man häufig auch außergewöhnliche Gewürz-Verwendungen. Wichtig ist angesichts dieser Fülle an Verwendungsmöglichkeiten die Erkenntnis, dass man zunächst einmal die geeigneten Gewürze für die Mahlzeiten herausfindet, die man am Liebsten isst. Kann man Kräuter auf der Fensterbank selbst ziehen, umso besser. Im Supermarkt stehen frische Kräuter oft in abgestandenem Wasser. Fäulnisprozesse werden dadurch begünstigt. Falls Sie einen Biomarkt oder Bio-Supermarkt in der Nähe haben, beziehen Sie alle Gewürze und Kräuter am Besten von dort. Das nächstbeste ist ein konventioneller Wochenmarkt. Frische Kräuter geben Sie erst kurz vor dem Servieren dazu. Würzen Sie mit allen anderen Gewürzen erst vorsichtig. Schmecken Sie das Gericht immer wieder ab. Nur Gewürze, deren Aromen sich langsam entfalten, gibt man bereits in der Mitte des Zubereitungsprozesses hinzu. Das betrifft beispielsweise Lorbeerblätter oder Wacholderbeeren. Je mehr Sie die geschmackliche Intensität von Kräutern und Gewürzen nutzen, desto weniger Salz benötigen Sie. Schon dadurch können Sie gesünder essen. Lagern Sie alle Gewürze in Schraubgläsern und wechseln Sie alte Gewürze gelegentlich aus. So bleibt das volle Aroma erhalten. Mahlen Sie alles, was geht, frisch. Pulvrige Gewürze schmecken schnell schal. Je nach Gewürzsorte kann man die zum Essen gegebene Menge durch einen Teelöffel oder eine winzige Messerspitze definieren. Als Grundregel gilt: Je intensiver ein Gewürz schmeckt, desto weniger nimmt man. Mit Kreuzkümmel, Gewürznelken, Anis, Chilipulver und Kümmel würzt man sehr vorsichtig. Mit Paprikapulver dürfen Sie großzügiger sein. Kombinieren Sie bei ausgewogenem Essen Gewürze, die gut zusammenpassen. Konventionelle Zutaten wie Pfeffer oder Lorbeerblätter am Fleisch können durch ungewöhnlichere ergänzt werden. Zum Fleisch passen auch Knoblauch, Curry, Thymian, Kapern, Meerrettich oder Ingwer. Fisch kann statt traditionell mit Dillsoße auch mit Ingwer- oder Meerrettichsoße gereicht werden. Für Süßspeisen könnte man statt Zucker und Zimt auch Anis, Kardamom, Ingwer oder Nelken verwenden.

Dienstag, 04 August 2015 Anbau von Küchenkräutern – so simple ist es.

Anbau von Küchenkräutern – so simple ist es.

Anbau von Küchenkräutern – so simple ist es.

Immer mehr Menschen wollen sich rundum gesund ernähren. Im Rahmen der ausgewogenen Ernährung wollen sich viele Gesundheitsbewusste selbst mit duftenden und aromatischen Küchenkräutern versorgen.

Der eigene Kräutergarten

Der Anbau der eigenen Gewürzkräuter kann ganz nach Lust und Laune gestaltet werden: in Kästen und Kübeln auf der Terrasse oder auf dem Balkon, als buntes Kräuterbeet im Garten oder über das ganze Jahr in Kräutertöpfen auf der Fensterbank. Dabei haben die Kräutertöpfe den Vorteil, dass kälteempfindliche Pflanzen wie Rosmarin oder Basilikum im Haus geschützt überwintern können. Thymian, Ysop und andere mehrjährige Küchenkräuter können gut in Staudengemeinschaften integriert werden. Als besonders praktisch erweisen sich immer wieder die Kräuterspiralen – hier lassen sich zahlreiche Pflanzen auf relativ kleinem Raum anordnen. Beachtenswert ist, dass schattenverträgliche Vertreter wie Pfefferminze, Petersilie, Liebstöckel oder Kerbel gut auf der Nordseite gedeihen. Für den oberen und trockenen Bereich der Kräuterspirale eignen sich eher die sonnenverliebten Pflanzen wie Majoran, Thymian, Rosmarin und Salbei. Alle typischen Küchenkräuter stehen praktischerweise am besten in Hausnähe.

Jungpflanzen vs. Saatgut

Küchenkräuter sind als Jungpflanzen oder Saatgut erhältlich, so in der Gärtnerei, im renommierten Versandhandel oder auf dem Wochenmarkt. Zudem lassen sich einige Vertreter ganz einfach selbst vermehren: Man kann Samen ernten, Stecklinge schneiden oder die Pflanzen teilen.
Die wärmebedürftigen Kräuter wie beispielsweise Rosmarin und Basilikum zieht man idealerweise im Haus vor; andere vertragen ein Umpflanzen überhaupt nicht. Sie werden deshalb an Ort und Stelle ausgesät.
Selbstverständlich ist alles auch eine Frage der benötigten Mengen und des Preises: Während man manchmal lediglich eine einzige Pflanze benötigt, ist eine Aussaat in der Regel preiswerter als die Anschaffung von Jungpflanzen. Wer sich genauer mit den Ansprüchen seiner Wunschpflanzen beschäftigt, wird schnell zur richtigen Entscheidung kommen.

Tipps zum Pflanzen und Pflegen

Frostbeständige Kräuterpflanzen kann man über das ganze Jahr in Töpfe einpflanzen. Die idealen Jahreszeiten sind allerdings nach wie vor der Frühling und der Herbst. Die Wärme liebenden Kräuter kommen ohne Frostgefahr erst Mitte Mai ins Freie.
Dazu muss das Beet gut vorbereitet werden: Während nährstoffarme Sandböden mit humushaltigem Kompost aufbereitet werden, werden schwere Böden mit Kompost und mit Sand gelockert.
Kompost und anderer organischer Dünger werden im Frühjahr ausgebracht – diese Gabe reicht den meisten Kräutern voll und ganz. Bei Bedarf kann man auch im Anschluss an die Ernte im Sommer flüssig nachdüngen, wobei man auf Fertigpräparate zurückgreifen kann. Besser ist allerdings die Verwendung selbst angesetzter Pflanzenbrühen. Überdüngung ist auch bei Küchenkräutern ungünstig – die Pflanzen treiben zu stark aus und sie sind dann nicht so aromatisch.
Trockenheit akzeptieren die meisten Sonne liebenden Küchenkräuter. Trotzdem sind sie für jede ausreichende Versorgung mit Wasser dankbar. Weil sie nicht über ausreichenden Nachschub aus dem Boden verfügen können, gilt dies besonders für die Topfpflanzen. Kräuter in Töpfen sollten im Übrigen alle vier Wochen im Sommer mit flüssigem Dünger versorgt werden.
Die Bodendecke eines Kräuterbeets wird von einer Mulchschicht vor Unkrautbewuchs und Austrocknung geschützt.
In der Mitte des Herbstes können ausladende Kräuter in Form geschnitten werden - der reguläre Rückschnitt erfolgt allerdings stets im Frühling.

Der Pflanzenschutz

Optimale Kulturbedingungen und dabei zuallererst der richtige Standort bilden die besten Voraussetzungen, einem Befall der Kräuterkultur mit Krankheiten und Schädlingen vorzubeugen.
Verschiedene Insekten werden allein schon durch den intensiven Duft vieler Kräuter abgewehrt. Tauchen Insekten dennoch auf, eignen sich meist umweltschonende Methoden wie das Absammeln der Insekten, das Herausschneiden befallener Stellen, das Aufstellen von Fallen und die Verwendung von Pflanzenbrühen.
Bei einem übermäßigen Schädlingsbefall sollte stets auf Präparate zurückgegriffen werden, die für Nützlinge ungefährlich sind. Dazu zählen beispielsweise Mittel auf Niembaum- oder Kaliseifenbasis.

Bewährte Pflanzenschutzmittel

  • Ackerschachtelhalm-Brühe gegen Rost, Schorf und Mehltau:
    30 g getrocknetes oder 300 g frisches Kraut werden für die Dauer eines Tages in etwa 10 Liter Wasser eingeweicht. Daran anschließend wird die Brühe eine halbe Stunde lang aufgekocht. Ist die Flüssigkeit wieder abgekühlt, kann sie abgeseiht werden. Bitte im Verhältnis 1:5 mit Wasser verdünnen und vormittags ausbringen.
    Die Brühe kann auch mit Rainfarn angesetzt werden.
  • Rainfarn-Tee, wirksam gegen Spinnmilben und Blattläuse:
    30 g getrocknete oder 300 g frische Pflanzen werden mit 10 Liter kochendem Wasser überbrüht. Dann muss der Tee etwa eine Viertelstunde ziehen. Danach wird er abgesiebt. Nach der Abkühlung wird das Präparat mit Wasser im Verhältnis 1:3 verdünnt.
  • Brennnessel-Jauche, wirksam gegen Blattlausbefall:
    200 g getrocknetes Brennnesselkraut oder 1 kg frisches Kraut wird mit 10 Liter Wasser angesetzt. Der Ansatz muss dann 14 Tage gären, dabei wird er täglich umgerührt. Die Jauche wird zum Gießen im Verhältnis 1:10 mit Wasser verdünnt, um sie zum Spritzen zu verwenden im Verhältnis 1:20.
    Aus Brennnesselkraut kann auch ein Kaltwasserauszug hergestellt werden: Er wird genauso angesetzt, allerdings vergärt er nicht. Der Kaltwasserauszug kann nach zwei Tagen unverdünnt zum Spritzen verwendet werden.

Die Mischkultur

Im Garten haben die Pflanzen sowohl an ihren Standort als auch an ihre Nachbarn unterschiedliche Ansprüche. Positiv als auch negativ beeinflussen sie sich durch ihre Wurzelausscheidungen und besonders durch ihre unterschiedlichen Düfte:

  • Lauchgewächse harmonieren mit Petersilie und Bohnen, beim Salat stehen sie nicht gern.
  • Lavendel sind für Rosen ein Schutz gegen Blattläuse; Bohnenkraut hält die Schwarze Bohnenlaus von den Bohnen fern.
  • Kümmel, Fenchel, Dill und Koriander gedeihen neben Zwiebeln, Möhren und Gurken gut.
  • Thymian, Salbei und Pfefferminze schrecken den Kohlweißling ab
  • Kapuzinerkresse, Meerrettich und Kümmel verbessern Aroma und Geschmack von Kartoffeln.

Wertvolle Kräuter

Das schöne Aroma der Küchenkräuter beruht hauptsächlich auf der Kombination vieler natürlicher Inhaltsstoffe. Sie sind in den unterschiedlichen Pflanzenteilen zu finden, hauptsächlich in den Blüten, Blättern, Wurzeln, Zwiebeln, Samen und Früchten. Zudem enthalten Küchenkräuter wasserlösliche Gerbstoffe, die desinfizieren und eine besonders wohltuende Wirkung auf die Schleimhäute entfalten. Weiterhin sind viele Vitamine und Mineralstoffe sowie entzündungshemmende Schleimstoffe enthalten.
Leicht flüchtige ätherische Öle sind allerdings die wichtigsten Inhaltsstoffe. Diese Komponenten verleihen den Pflanzen ihre ganz eigenen Aromen.

Wirkstoffe, Aromen und Würzkraft bewahren

Blüten, Blätter und krautige Teile der Küchenkräuter werden am besten am zeitigen Vormittag geschnitten, gleich wenn die Kräuterpflanzen abgetrocknet sind. Ihr Gehalt an hochwertigen und aromatischen Inhaltsstoffen ist nach schönen, sonnigen Tagen besonders hoch. Vor der Blüte erntet man am besten die Blätter, weil sie dann besonders zart sind. Beim Schneiden sollte man das Herz der Kräuterpflanze nicht verletzen, dann kann die Pflanze schnell wieder neu austreiben. Auch reife Samenstände erntet man morgens, noch bevor die Samen ausfallen. Die Ernte der Wurzeln erfolgt meist im zeitigen Frühling oder im Herbst.

  • Küchenkräuter sind frisch verarbeitet am aromatischsten. Wichtig ist es, sie schön fein klein zu schneiden

Zahlreiche Küchenkräuter lassen sich auf verschiedene Art und Weise schonend konservieren. Um selbst im Winter mit Küchenkräutern aus eigener Ernte gut versorgt zu sein, gibt es diverse Möglichkeiten:

  • Einfrieren:
    Küchenkräuter wie Basilikum, Schnittlauch, Petersilie oder Thymian behalten auch tiefgefroren ihr wunderbares Aroma. Plastikdosen und Folienbeutel eignen sich gut.
  • Trocknen:
    Samenstände und abgeschnittene Stiele werden zunächst kräftig ausgeschüttelt, um kleine, versteckte Insekten zu entfernen. Anschließend werden sie gebündelt. Die Bündel hängt man über Kopf an einem schattigen, luftigen und trockenen Ort auf, sie können auch auf Rosten ausgelegt werden. Unter den aufgehängten Samenständen werden zur Sicherheit noch Küchenkrepp oder Baumwolltücher ausgebreitet.
    Wurzeln werden nach dem gründlichen Auswaschen gut trocken gerieben, bevor man sie dem Kraut ähnlich zum schonenden Trocknen aufhängt. Große Wurzelstücke können geteilt und geviertelt werden, denn die Teilstücke trocknen schneller.
    Wer den Trocknungsvorgang beschleunigen will, kann die Pflanzenteile im häuslichen Backofen vorsichtig nachtrocknen. Allerdings verflüchtigen sich ätherische Öle bei Temperaturen oberhalb von 35 bis 40 °C. Die Samen werden nach der Trocknung noch einmal gesiebt, um sie von der Spreu abzutrennen.
    Nach etwa 4 Tagen sind krautige Pflanzenteile trocken. Sie sollen dann in den Händen rascheln und leicht zerbröseln. Dann können sie ganz nach Bedarf zerkleinert werden. Wie auch die Samen werden die Kräuter entweder in braunen Gläsern oder in geeigneten luftdichten Dosen lichtgeschützt aufbewahrt. Blätter und Blütenteile verfügen meist über die Dauer eines Jahres über ihr Aroma und ihre Würzkraft.
  • Duftsäckchen und Kräuterkissen:
    Küchenkräuter bereichern nicht nur unseren Speisezettel - einige besonders aromatische, getrocknete Küchenkräuter eignen sich ihrer wertvollen ätherischen Öle wegen auch hervorragend zum Befüllen von Duftsäckchen und Kräuterkissen aus Baumwolle oder Leinen. So ist Lavendelduft eine gute Einschlafhilfe.

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