Dienstag, 15 März 2016 Avocado - die Superfrucht für Jeden!

Avocado - die Superfrucht für Jeden!

Der Trend geht immer mehr zu einer gesunden, bewussten Ernährung. „Fit“ ist das neue „dünn“. Dabei begegnen einem immer mehr sogenannte „Superfoods“ aus aller Herren Länder. Doch neben diesen Exoten finden sich immer noch tolle und mehr als gesunde Frucht- und Gemüsesorten in unseren Supermärkten. Dabei lässt sich kaum eine andere Frucht so wenig wegdenken wie die Avocado. Sie hat in den letzten Jahren einen regelrechten Aufwind erhalten. In vielen deutschen Haushalten ist sie mittlerweile fest im Speiseplan integriert. Ob man sich einfach nur gesund leben möchte oder sogar gesund abnehmen will, macht dabei keinen Unterschied. Will man gesund leben, kann man nicht auf die Avocados verzichten. Doch woher kommt eigentlich die Superfrucht? Welche verschiedenen Sorten gibt es? Eine Frage, die sich häufig gestellt wird, macht die Avocado dick? Im Folgenden werden wir das näher betrachten und aufklären können.

Avocado – Wo kommst du denn her?

Streng genommen ist die Avocado eine Pflanzenart. Ihre Bäume wachsen bis zu 15 Meter in die Höhe. Wie man schon fast erraten kann, liegt der Ursprung der Avocado bzw. des Avocado-Baumes in Südmexico. Keine andere Küche ist wohl so stark verwurzelt mit der Avocado wie diese. Während bei uns die Avocado erst in den letzten Jahren populär geworden ist, wird die Frucht in Zentralamerika schon über 10.000 Jahre verspeist. Glücklicherweise brachten die Spanier sie in die Karibik, nach Chile, Afrika und in viele andere Länder. So verbreitete sich die Frucht über die Ländergrenzen hinaus und fand ihren Weg nach Europa. Seit dem 20. Jahrhundert wird auch im Mittelmeerraum die Avocado angebaut. Heute sind die Haupt-Anbaugebiete unter anderem Südafrika, Kalifornien, Israel und Südspanien.

Die wichtigsten Eigenschaften der Avocado

Will man sich gesund ernähren, schwören viele Menschen auf Avocados. Doch wie kommt das, hat sie doch einen enormen Fettgehalt? Somit also auch einen hohen Kaloriengehalt? Auf 100 Gramm Avocado kommen ca. 30 Gramm Fett. Das schreckt erstmal ab, wurde uns doch seit Jahren eingetrichtert, nicht allzu fettig zu essen. Dazu kommen auf eine Frucht bis zu 400 Kalorien. Klingt erstmal nach einer richtigen Bombe. Doch warum soll man dennoch lieber zur Avocado statt zur Pizza greifen? Einfach aus dem Grund, dass Fett nicht gleich Fett ist. Denn isst man eine Avocado, nimmt man ganz wertvolle ungesättigte Fettsäuren auf. Diese sind nicht nur gut für den Körper, sondern wirken sich positiv auf den Blutfettspiegel aus. Auch Herz-Kreislauf-Erkrankungen können durch den Verzehr von Avocados positiv entgegen gewirkt werden. Das gelingt vor allem durch den hohen Anteil an leicht verdaulichen Faserstoffen, die den Cholesterinspiegel senken können. Aber das ist noch längst nicht alles. Isst man nur eine Avocado am Tag, am besten in Kombination mit frisch gepressten Zitronensaft, so ist der gesamte Vitamin C Bedarf für den ganzen Tag gedeckt. Aber auch Magnesium, Eisen, Kupfer und wertvolle Ballaststoffe werden über die Avocados aufgenommen.

Die wichtigsten Sorten

Es gibt weltweit über 400 Sorten von Avocados. Hier zu Lande findet man besonders häufig die „Fuerte“. Sie hat die ungefähre Form einer Birne mit mittelgrüner Schale und grünlichem Fruchtfleisch. In den USA und zum Beispiel Frankreich findet sich jedoch hauptsächlich die Sorte „Hass“. Auch in deutschen Supermärkten kann man die Hass-Avocado immer häufiger kaufen. Sie ist keine gezielte Züchtung, sondern eine zufällige Mutation. Die Hass Avocado ist nicht so groß wie die Fuerte und ihre Schale ist besonders dick. Die große Anzahl an verschiedenen Sorten ist durch die Kreuzung der in der Natur vorgefundenen drei Typen Mexico, Westindien und Guatemala entstanden. Die Avocados reifen grundsätzlich nicht am Baum. Sind sie bei uns im Supermarkt angekommen, so lässt sich durch ein sanftes Drücken erkennen, ob die Frucht reif ist. Gibt sie nämlich leicht nach, kann sie verzehrt werden.

Diät und trotzdem Avocados- Na klar!

Achtet man also auf seine Ernährung und möchte gesund abnehmen, sollte man die Avocados fest mit einplanen. Vitamin A, C und E helfen nicht nur dabei, sich gesund ernähren zu können, sondern tun auch Haut und Haaren sehr gut. Das Geheimnis, weshalb Avocados sogar als Schlankmacher gelten, liegt an dem Enzym Lipase, welches ind er Superfrucht enthalten ist. Dieses Enzym soll den Fettabbau beschleunigen, den Stoffwechsel ankurbeln und das Speichern des Avocadofetts verhindern.

Kann man also getrost zehn Avocados am Tag verspeisen und bleibt trotzdem schlank? Lässt sich nicht versprechen! Sollte man lieber statt Light- oder Diätprodukte auf Avocados setzen? Auf jeden Fall! Avocados machen gesund, schön und glücklich. Ein Geheimnis ist sicherlich auch, dass Gerichte mit Avocados häufig grundsätzlich schon gesund sind. Ein leckerer Salat oder ein Brot mit Avocado klingt in jedem Fall besser als eine Currywurst mit Pommes.

Die Avocado vielseitig genießen

Ist man also der Avocado verfallen, kann man sie in unendlich vielen verschiedenen Arten zubereiten und genießen. Die gängigste Art und Weise ist sicherlich das Avocado-Brot. Einfach die Avocado aufschneiden, in mittelgroße Stücke, Pfeffer, Salz, Zitronensaft und wer mag, etwas Schärfe. Schon ist das leckere Brot fertig. Wer noch das besondere I-Tüpfelchen möchte, brät entweder ein Spiegelei oder macht ein pochiertes Ei zu dem Brot.

Aber das ist natürlich längst nicht alles. Immer häufiger finden sich die Früchte auch in Smoothies. Durch ihren dezenten Geschmack passen sie sowohl zu Obst- als auch Gemüsesmoothies. Einen tollen Smoothie zaubern Sie mit Avocado, gefrorener Banane, Kiwi, Spinat, Mandeln und Kokoswasser oder eine Milch Ihrer Wahl. Alles zusammen in den Mixer, gerne noch mit Zimt oder Agavendicksaft süßen und fertig ist das perfekte Frühstück oder eine super Zwischenmahlzeit.

Der ultimative Klassiker ist und bleibt jedoch die Guacamole. Dazu benötigen Sie zwei reife Avocados, 2 Tomaten eine halbe Zitrone, 2 Knoblauchzehen, etwas Joghurt sowie Salz und Pfeffer. Wer mag, sollte unbedingt gehackten Koriander hinzufügen. Alles vermengt ergibt sich daraus eine tolle Beilage zu Fisch und Fleisch, Salat oder einfach nur zum Dippen.

Will man mal etwas Neues probieren, kann man mit Avocados super experimentieren. Die meisten Rezepte sind zudem auch super leicht umzusetzen und wenig zeitintensiv. Ein Rezept, welches man unbedingt ausprobieren sollte, sind Avocados aus dem Ofen. Dazu benötigt man so viele Avocados wie man essen möchte, passend zu jeder Hälfte ein Ei, etwas Zitronensaft und Bacon oder Schinkenspeck. Der Backofen wird auf 220 Grad vorgeheizt, danach die Avocados halbiert und entkernt. In die Höhlungen werden jeweils die Eigelbe oder je nach Passform auch etwas Eiweiß hinzugegeben. Die Avocados so in einer Auflaufformfür 15-20 Minuten in den Backofen geben, währenddessen den Speck anbraten. Wer mag, kann auch zusätzlich im Ofen noch Kartoffeln hinzugeben. Vor dem Servieren Salz, Pfeffer und Zitronensaft hinzugeben und das Ganze mit dem Speck servieren.

Donnerstag, 22 Oktober 2015 Die gesunde Powerfrucht - der Apfel

Die gesunde Powerfrucht - der Apfel

Mit seinen verführerisch roten Backen ist er der Deutschen liebstes Obst: In der Beliebtheitsskala rangiert der Apfel noch vor Steinobst wie Kirschen oder Südfrüchten wie Bananen und Orangen. 17 Kilogramm der süßen Frucht verzehrt jeder Deutsche durchschnittlich pro Jahr. Doch nur etwa die Hälfte davon stammt aus einheimischer Zucht, der Rest wird aus Ländern wie Italien oder Südafrika importiert. Im Lateinischen heißt der Apfel übrigens "Malus", was "schlecht" oder "böse" bedeutet. Denn mit seiner Verführungskunst soll er dazu beigetragen haben, die Menschheit aus dem Paradies zu vertreiben. Kein Wunder, dass Eva der süßen Verlockung nicht widerstehen konnte - schließlich ist der Apfel nicht nur lecker, sondern auch überaus gesund. Wir von BioNavigator meinen: Es ist keineswegs eine Sünde, bei Äpfeln beherzt zuzugreifen, sondern im Gegenteil für eine ausgewogene Ernährung sehr empfehlenswert.

Wie der Apfel nach Europa kam

Ursprünglich stammt der Apfel aus Mittel- und Westasien, im Gebiet des heutigen Kasachstan war er schon vor mehr als 10.000 Jahren verbreitet. Allerdings haben die Menschen damals noch in den sauren Apfel gebissen: Die Frucht war klein, hatte viele Kerne und enthielt wenig Fruchtzucker. Das änderte sich, als der Apfel über die alten Handelsstraßen nach Europa kam und von den Römern und Griechen kultiviert wurde. Durch Züchtung und Kreuzungen entstand der süße Apfel, wie wir ihn heute kennen. Bald schon galt die Frucht als Aphrodisiakum - in der Hochzeitsnacht teilten sich die Brautleute einen Apfel.

In Mitteleuropa beschränkte sich der Anbau zunächst auf Klostergärten, erst im 18. Jahrhundert verbreitete sich der Apfel zunehmend in der Landwirtschaft. Es entstanden die urtümlichen Streuobstwiesen, wo sich verschiedene Sorten miteinander kreuzen konnten. Auf diese Weise bildete sich eine große Sortenvielfalt, und der Apfel gewann für die einheimische Bevölkerung große Bedeutung.

Apfelsorten: Unbekannte Vielfalt

Rund 20.000 Apfelsorten gibt es weltweit. In den Supermarktregalen findet sich allerdings nur eine Minderheit davon wieder: Gängige Sorten wie Golden Delicious, Jonagold oder Granny Smith machen den überwiegenden Teil des Angebots auf dem Apfelmarkt aus. Es hat ökonomische Gründe, warum im gewerblichen Obstbau nur so wenige Apfelsorten kultiviert werden. Ab den 1950er-Jahren wurden die alten Streuobstwiesen immer häufiger durch ertragreiche Obstplantagen ersetzt. Für diese Plantagen wurden spezielle Sorten gezüchtet, die möglichst viele und einheitlich große Früchte tragen, aber auch leicht zu ernten sind. Der Nachteil der Industrialisierung ist, dass mit den alten Apfelsorten auch eine große Geschmacksvielfalt verloren ging.

Dabei überzeugen viele alte und wenig bekannte Apfelsorten durch überaus positive Eigenschaften. Einige weisen ein intensiv fruchtiges Aroma auf, andere lassen sich besonders gut lagern. Es lohnt sich daher, auf regionalen Märkten oder in Bauernläden nach alten Apfelsorten Ausschau zu halten. Mit etwas Glück findet man dort Sorten wie den Blutapfel mit seiner knallig roten Schale und dem rosa Fruchtfleisch oder die Schafsnase, die ihren Namen von der leicht gewellten Form der Früchte hat.

Apfelernte rund ums Jahr

Grob lassen sich die bei uns erhältlichen Apfelsorten in Sommer-, Herbst- und Winteräpfel unterteilen. Sommeräpfel wie der Klarapfel oder der Gravensteiner reifen in den Monaten Juli und August. Sie sollten möglichst bald nach der Ernte verzehrt werden, denn zum Lagern sind sie nicht geeignet. Herbstäpfel werden von September bis Anfang November geerntet, zu ihnen zählen beispielsweise die Renette, der Blutapfel oder der Cox Orange. Man kann diese Äpfel unmittelbar nach der Ernte essen oder weiterverarbeiten, die meisten Sorten lassen sich aber auch einige Wochen bis Monate lagern. Winteräpfel werden zwar ebenfalls im Herbst geerntet, sie entwickeln ihr Aroma und damit ihre Genussreife aber erst nach einigen Wochen. Zu ihnen gehören zum Beispiel der Elstar, der Idared und der Braeburn. Apfelsorten sind somit nur zu bestimmten Zeiten aus einheimischer Zucht am Markt erhältlich sind. Bei den Äpfeln aus dem Supermarkt, die man das ganze Jahr über kaufen kann, handelt es sich entweder um spezielle Züchtungen oder um importierte Ware.

Die beliebtesten Apfelsorten

Äpfel unterscheiden sich nicht nur äußerlich, sondern auch in ihrem Geschmack. Ob knallig grün oder leuchtend rot, ob mürb und süß oder knackig-säuerlich: Bei der großen Vielfalt an Apfelsorten findet garantiert jeder seinen persönlichen Favoriten - wenn nicht im Supermarkt, so doch zumindest bei Obstbauern, die weniger bekannte Sorten kultivieren. Am liebsten greifen die Deutschen bei Golden Delicious, Jonagold, Elstar, Gloster, Boskoop und Granny Smith zu.

Golden Delicious zeichnet sich durch ein süßes Aroma aus, sein Fruchtfleisch ist zunächst knackig, wird später aber weich und mürb. Beliebt ist die Sorte auch deswegen, weil sie sich gut lagern lässt und für nahezu jede Verwendung geeignet ist. Bei Jonagold und Elstar handelt es sich um Züchtungen, die aus dem Golden Delicious hervorgegangen sind. Der leuchtend rote Elstar weist ein besonders intensives Aroma auf, sein Zucker-Säure-Verhältnis wird als sehr ausgewogen empfunden. Auch der Jonagold besitzt ein süß-saures und sehr saftiges Fruchtfleisch, je nach Reifegrad präsentiert er sich grüngelblich oder mit leuchtend roten Bäckchen.

Bei Boskoop handelt es sich um eine niederländische Sorte. Viele schätzen sein herb-säuerliches Aroma, das sich angenehm von den gängigeren süßen Sorten abhebt. Er eignet sich durch sein festes Fruchtfleisch und den höheren Säureanteil auch sehr gut zum Backen und Verkochen. Fein säuerlich schmeckt auch der Granny Smith, der ursprünglich aus Australien stammt. Den leuchtend grünen Apfel krönten die Beatles zum Logo ihres Platten-Labels Apple Records.

Gesund leben, gesund genießen

In Großbritannien kennt man das Sprichwort: "An apple a day keeps the doctor away." - Zu Deutsch: Wer täglich eine Apfel isst, braucht keinen Arzt. Recht haben sie, die Engländer, denn mit über 30 Vitaminen und Spurenelementen sowie zahlreichen Mineralstoffen strotzt der Apfel nur so vor wertvollen Inhaltsstoffen. Besonders zu erwähnen sind auch die Flavonoide und Carotinoide: Wissenschaftliche Studien legen nahe, dass diese Pflanzeninhaltsstoffe antioxidativ wirken und das Risiko für Darmkrebs senken können. Positiv auf die Gesundheit wirkt sich darüber hinaus das in den Äpfeln enthaltene Pektin aus. Pektin bindet Schadstoffe im Darm und kann sogar zu einer Senkung des Cholesterinspiegels beitragen.

Wer sich nicht nur gesund ernähren, sondern auch abnehmen will, tut gut daran, Äpfel auf seinen täglichen Speiseplan zu setzen. Denn 100 Gramm der Frucht schlagen mit gerade einmal 54 Kcal zu Buche. Die enthaltene Fruktose sättigt und spendet Energie, im Gegensatz zu zuckerhältigen Naschereien lassen Äpfel den Blutzuckerspiegel aber nur moderat ansteigen. Das liegt an dem ausgewogenen Verhältnis von Fruchtzucker und Ballaststoffen. Die Ballaststoffe quellen im Darm auf und sorgen dafür, dass der Fruchtzucker vom Körper nur langsam aufgenommen wird, daneben regulieren sie die Verdauung und können Schadstoffe binden. Äpfel sind daher für eine gesunde, ausgewogene Ernährung, die das Kalorienkonto nicht übermäßig belastet, sehr zu empfehlen.

Äpfel - jederzeit ein Genuss

Als täglicher Pausen-Snack ist der Apfel ein Klassiker. Man kann ihn darüber hinaus aber auf vielfältige Weise in die Ernährung integrieren. Bekannte Produkte aus Äpfeln sind etwa Apfelsaft, Mus und Gelee. Bei Apfelsaft empfehlen wir von BioNavigator die naturtrübe Variante zu kaufen. Der Grund: Im Gegensatz zu klarem Apfelsaft enthält dieser wesentlich mehr Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente. Wer jedoch abnehmen und daher nicht auf die sättigenden Ballaststoffe verzichten will, sollte lieber die ganze Frucht verzehren. Man kann Äpfel etwa morgens ins Müsli schnippeln oder mit ihnen einen leckeren Obstsalat zubereiten.

Auch für süß-saure Gerichte sind Äpfel bestens geeignet. Ihr feines, fruchtiges Aroma harmoniert besonders gut mit verschiedenen Käsesorten wie Ziegenkäse, Emmentaler oder Gouda. Wer die kalorienarme Variante bevorzugt, mischt etwa geraffelte Äpfel und Karotten mit Hüttenkäse - ein leichter und schmackhafter Snack für zwischendurch. Auch Salatrezepte lassen sich mit einer fruchtigen Zugabe wunderbar aufpeppen. Besonders schmackhaft ist etwa ein Rote Bete-Apfel-Salat oder ein Sellerie-Apfel-Salat mit Walnüssen.

Kalorienarm naschen

Vielen Menschen, die abnehmen wollen, fällt es schwer, auf süße Naschereien zu verzichten. Leider sind Schokolade, Kekse und Gummibärchen dem Erfolg auf der Waage wenig zuträglich. Wer gesund leben und dennoch hin und wieder naschen will, darf bei getrockneten Apfelringen getrost zugreifen. Man erhält sie in jedem Supermarkt, kann sie aber auch selbst zubereiten. Dazu benötigt man nicht zwingend ein Dörrgerät, auch im Backrohr bei niedrigster Temperatur lassen sich Äpfel trocknen, wobei es günstig ist, die Tür einen Spalt offen zu lassen. Die gesunde Knabberei versüßt jeden Fernsehabend, ist aber auch bei Kindern ein Hit - damit kein Zankapfel daraus wird, bereitet man am besten gleich eine größere Menge zu. Gut verschlossen und dunkel gelagert sind getrocknete Apfelringe mindestens einige Wochen haltbar.

Äpfel lassen sich somit auf jede erdenkliche Weise zubereiten und sorgen dafür, dass der Speiseplan nicht nur gesund, sondern auch schmackhaft und abwechslungsreich bleibt - jede Menge Gründe also, warum man ihn täglich genießen sollte.

Dienstag, 06 Oktober 2015 Obst und Gemüse – die richtige Lagerung

Obst und Gemüse – die richtige Lagerung

Das ist eine Wissenschaft für sich, denn bei der falschen Lagerung gehen viele wertvolle Vitamine, Minerale, Enzyme und andere wertvolle Inhaltsstoffe verloren, ebenso wie der Geschmack abhanden geht. Die Qualität wird außerdem durch den Alterungsprozess herabgesetzt, der aber durch eine richtige Lagerung verzögert wird. Wie geht man also schonend vor? Die optimale Lagerungstemperatur ist bei jeder Gemüsesorte und jeder Obstsorte unterschiedlich, die Angaben zur Haltbarkeit sind immer nur Richtlinien und wann ein Fäulnisprozess einsetzt, ist nie vorauszusagen. Ein Gemüse Vorrat und Salate sollten immer bei einer Luftfeuchtigkeit um die hundert Prozent und bei 1°C gelagert werden, dazu sollte es am besten auch recht dunkel und kühl sein.

Liegt das Gemüse ohne Verpackung im Kühlschrank wird ihm zu schnell die Feuchtigkeit entzogen – jeder hat bestimmt schon einmal gummiartige, runzelige Mohrüben oder zusammen gefallenen Salat im Kühlfach vorgefunden. Packt man es in eine durchlöcherte Plastiktüte, ein feuchtes Leinentuch oder in einen Vakuumbehälter, kann nichts von alledem eintreten – es bleibt knackig frisch. Die meisten neuen Kühlschränke sind jetzt mit extra speziellen 0°C- Frischhaltefächern für Gemüse, Obst und Fleisch ausgestattet, das ist ein enormer Gewinn für die Frischhaltung.

Reife- und Nachreife Prozess

Es gibt verschiedene Arten der Reife und einige Sorten sind in diesem Prozess beschleunigt durch die Abgabe des Reifegases Ethylen. Diese Sorten sind zum Beispiel Tomaten, Melonen, Bannen, Paprika und Äpfel, und müssen unbedingt getrennt voneinander gelagert werden. Die Abgabe des Ethylen Gases kann auch zur schnelleren Nachreifung anderer Früchte- und Gemüsesorten sehr praktisch genutzt werden. Harte Kiwis, unreife Pfirsiche, Nektarinen und Tomaten zusammen mit einem Apfel in einem perforiertem Plastikbeutel gelagert, erreichen durch die Abgabe des Ethylen vom Apfel, in kürzester Zeit vollmundige Reife. Im Gegensatz dazu, wird Kohl schnell gelb durch zuviel Ethylen und Gurken findet man matschig vor. Also diese bitte nicht mit Äpfeln zusammen lagern. Früchte, die nicht nachreifen sind Zitrusfrüchte, Weintrauben, Annanas, Erdbeeren, Himbeeren, Brombeeren und Kirschen – diese sollten gleich nach Einkauf in die Kühle gehen. Nachreifende Früchte wie Mangos, Kiwis, Pflaumen, Pfirsiche, Nektarinen, Äpfel, Bananen, Birnen und Melonen können bis zu einem guten Reifezustand einige Tage bei Zimmertemperatur gelagert werden, bevor sie dann in den entsprechenden Kühlraum kommen.

Welches Obst und welches Gemüse?

Will man mit Obst und Gemüse gesund abnehmen, sollten einige wichtige Details beachtet werden. Unbedingt ist darauf zu achten, dass eine ausgewogene Ernährung gegeben ist. Die richtige Lagerung spielt dabei eine ebenso wichtige Rolle, denn alle Inhaltsstoffe sollen doch möglichst voll erhalten bleiben. BioNavigator hat sich dem Thema ausführlich angenommen und unterbreitet hier wertvolle Tipps und Anregungen. Wenn man sich gesund ernähren und gleichzeitig gesund abnehmen will, muss darauf geachtet werden, dass eine ausgewogene Ernährung eingehalten wird. Welches Gemüse und welches Obst sollen helfen, wenn man gesund abnehmen will, sich aber gleichzeitig auch gesund ernähren will?

Es gibt einige Gemüse- und Obstsorten, welche einen größeren Gewichtsverlust herbeiführen als andere – dazu gehören beispielsweise Äpfel und Mohrrüben, das ist in einigen Studien die BioNavigator verfolgt hat, belegt worden.

Wir wissen, dass Äpfel nachreifen, dadurch ihr Aroma verbessern und süßer schmecken. Damit ihr Vitamingehalt optimal erhalten bleibt, muss auf die richtige Lagerung geachtet werden. Bei 4°C, hoher Luftfeuchtigkeit und mit guter Durchlüftung gelagert, bleiben alle Inhaltsstoffe gut erhalten. Auch ist es ratsam darauf zu achten, dass die Früchte sich nicht gegenseitig berühren. Kühle Dachböden oder dunkle Keller eignen sich am besten zur Lagerung. So bleibt auch das sehr empfindliche Vitamin C bestens erhalten, da es sich bei Licht und Hitze schnell zersetzt.
Wird ein Apfel zerschnitten erreichen Sauerstoff und Licht die Schnittstellen und die Zersetzung beginnt – ein angeschnittener Apfel sollte also möglichst nicht aufgehoben werden. Einen großen Nutzen für einen flachen Bauch bereitet der vermehrte Verzehr von Obst und Gemüse was weniger stärkehaltig ist und Äpfel, Beeren und Birnen, außerdem eine andere Vielzahl wie zum Beispiel Möhren, Paprika, alle Zitrusfrüchte und Sojabohnen.

Was kann im Kühlschrank lagern, was nicht

Vieles kann man selber herausfinden, indem man sich fragt in welcher Klimazone die einzelnen Früchte und Gemüse heimisch sind. Die einheimischen Gemüse und Früchte wie zum Beispiel, Kohl, Rhabarber und Brokkoli kommen in den Kühlschrank. Wenn man sich die Frage nach der Herkunft immer stellt, kann man eigentlich nichts falsch machen. Südfrüchte zum Beispiel sind im Kühlschrank nicht gut aufgehoben, da sie heimisch keine niedrigen Temperaturen gewohnt sind. Ein Kälteschock im Kühlschrank bleibt nicht aus, das Zellgewebe wird beschädigt und die braunen Flecken bei Bananen erscheinen. Also tropische Früchte lieben Zimmertemperatur, ebenso das südländische Gemüse, wie Paprika oder Zucchini und natürlich Tomaten.

Bananen halten sich zum Beispiel bei Zimmertemperatur ausgereift ungefähr drei bis vier Tage. Himbeeren, Brombeeren oder Erdbeeren sind sehr empfindlich und sollten abgedeckt im Kühlschrank und nicht länger als zwei Tage dort stehen. Wenn möglich sollten sie sich nicht gegenseitig berühren, damit keine Schimmelsporen entstehen. Am besten ist es diese Früchte schnell zu verzehren.

Auch Mangos sind im Süden beheimatet und Kälte bekommt ihnen nicht, also sind sie in einem Obstkorb bei Zimmertemperatur gut aufgehoben. Rhabarber wiederum kommt aus heimischen Gefilden und hält sich in einem feuchten Tuch einige Tage im Kühlschrank ohne wichtige Inhaltsstoffe zu verlieren. Mit Spargel verhält es sich genauso, allerdings ist er sehr empfindlich und möchte am liebsten ganz frisch verzehrt werden.
Tomaten sind sehr speziell und werden gar nicht im Kühlschrank aufbewahrt. Sie lieben trockene und luftige Plätze und wollen nicht mit anderem Gemüse zusammen liegen. Wenn sie reif sind, kann man sie ungefähr fünf Tage aufbewahren. So ähnlich verhält es sich mit den Zucchinis, die besser nicht im Kühlschrank aufbewahrt werden. An einem schattigen und kühlen Ort erreichen sie eine lange Haltbarkeit.

Gemüse, die nicht so viel Wasser beinhalten, kann man gerne einige tage im Kühlschrank aufbewahren. Dazu gehören unter anderen Blumenkohl, Lauch und Brokkoli, im Gegensatz zu den wasserreichen Gemüse- und Obstsorten. Das sind zum Beispiel Avocados, Ananas, Mangos, Oliven, Zitrusfrüchte, Bananen ebenso wie Paprika, Melonen, Gurken, Auberginen und Kürbis, die am besten vier bis sechs Tage bei Zimmertemperatur gelagert werden.

Spinat, Blattgemüse wie Mangold oder Blattsalate sollten schnell nach dem Einkauf verzehrt werden. Die festen Gemüse, wie Rote Bete, Mohrrüben oder Knollensellerie halten sich gerne 14 Tage im Kühlschrank, trotzdem gilt auch hier – am besten frisch auf den Tisch. Das kann bei Ingwer, Zwiebeln, Kartoffeln oder ganzer Kürbis anders gemacht werden, sie sind lange Zeit bei 14°C in einem dunklen Abstellraum oder Keller gut gelagert lange haltbar.

Bei alldem sollte nie vergessen werden, dass Gemüse und Obst auch lebende Organismen sind, und eine gerechte Behandlung und Lagerung brauchen um uns nützlich zu sein. Ihre wichtigen Inhaltsstoffe sind schnell zerstört wenn eine fehlerhafte Lagerung vorliegt. Wir sind auf gute und spezifische Lagerung angewiesen, weil heutzutage nicht mehr alles frisch vom Feld oder Baum auf den Tisch kommt. Im Voraus muss für einige Tage alles eingekauft werden, deshalb muss besonders auf eine richtige Unterbringung der Lebensmittel geachtet werden, damit eine ausgewogene Ernährung wirklich stattfinden kann und man sich tatsächlich gesund ernähren kann.

Gesund Abnehmen

Man muss immer bedenken, dass die Vorgänge bei unserem Stoffwechsel von vielen tausend bioaktiven Substanzen abhängen, wie zum Beispiel die sekundären Pflanzenstoffe Phytoöstrogene und Flavonoide. So ist es auch für den Körper der sein Gewicht mit Gemüse und Obst reduzieren will, am besten von Allem und vielfältig zu verzehren. Auch einiges an Gemüse roh zu essen ist von Vorteil, wenn man sich gesund ernähren und gleichzeitig gesund abnehmen will. Nur sollte man darauf achten, welche Sorten dafür geeignet sind. Grüne Bohnen, Rhabarber, Auberginen und Kartoffeln zum Beispiel müssen gekocht oder besser gedünstet werden, da sie im rohen Zustand nicht bekömmlich, ja sogar etwas giftig sind.
Abends einen Tomatensalat mit wenig Avocadowürfeln oder eine kalte Gemüsesuppe ist sehr bekömmlich, denn wer eine zeitlang nur pflanzliche Lebensmittel zu sich nimmt, nimmt nicht nur gesund ab, er entlastet auch seinen Körper ohne zu hungern.

BIONAVIGATOR

Durch die stetige Erweiterung unseres Services, bieten wir unseren Kunden die Möglichkeit das persönliche Ziel unter optimalen Voraussetzungen zu erreichen!