Mittwoch, 23 September 2015 Kokosnussöl – der Allrounder in Küche und Badezimmer

Kokosnussöl – der Allrounder in Küche und Badezimmer

Dass Kokosnussöl gerne getrunken wird ist hinlänglich bekannt. Ebenso keine Neuigkeit ist die Tatsache, dass es auch gerne für kosmetische Zwecke genutzt wird. Doch das schmackhafte Öl kann noch viel mehr. Neue Studien beweisen den Nährstoffreichtum der exotischen Frucht und belegen erstmals, dass Kokosnussöl beim Abnehmen hilft.

Herkunft und Anbau des Kokosnussöls

Die Kokosnuss ist eine tropische Frucht und vor allem im Tiefland von Sri Lanka beheimatet. Das tropische Klima mit seiner stets hohen Luftfeuchtigkeit, viel Sonne und Meeresbrisen bilden den idealen Nährboden für die Kokospalme. Der einzigartige Geschmack der Kokosnuss macht sie auch in der europäischen Küche unverzichtbar. Weitere Anbaugebiete liegen in Indien, den Philippinen und Indonesien. Eine Jahresmitteltemperatur von etwa 27°C ist für das optimale Wachstum der Pflanze erforderlich. Die Kokospalme bevorzugt humus- und nährstoffreiche Böden, außerdem verträgt sie Seewasser sehr gut. Aus diesem Grund gedeihen die besten Kokospalmen an Stränden unmittelbar am Meer. Hat die Palme ein Alter von 12 Jahren erreicht, wachsen an ihr bis zu ihrem 40. Jahr Kokosnüsse – unabhängig von der Jahreszeit. Pro Jahr liefert eine Kokospalme etwa 50 bis 80 Früchte. Die Ernte der Frucht ist mühsam, weil Kokospalmen sehr hoch sind. Geschulte Palmkletterer können die begehrte Kokosnuss jedoch mit Buschmessern herunterholen.

Gewinnung von Kokosnussöl

Kokosnussöl erreicht die beste Qualität, wenn die Kokosnuss unmittelbar nach der Ernte verarbeitet wird. Ernte, Öffnen der Nuss, Schälen, Zerkleinerung, Trocknung und Pressung sollten kurz nacheinander erfolgen. Manche Kokosnussölprodukte sind deshalb so billig, weil zwischen Ernte und Verarbeitung ein langer Zeitraum liegt und/oder die Pressung unsachgemäß und schnell durchgeführt wird. Die Nüsse werden nach dem Ernten sortiert und geschält. Das frische Kokosnussfleisch wird dann in einem Schonverfahren getrocknet. Nach der Trocknung wird dieses in einem sogenannten Expeller kalt gepresst, damit die wertvollen Inhaltsstoffe nicht zerstört werden. Anschließend wird das Öl gefiltert und abgepresst. Die Kaltpressung garantiert eine hohe Qualität des Öls, Warmpressverfahren sind wesentlich weniger aufwendig, lassen jedoch die Inhaltsstoffe des Öls denaturieren. Viele Billigprodukte auf dem Markt wurden warm gepresst.

Der Allrounder Kokosnussöl ist bei uns auch als „Kokosfett“ bekannt. Die unterschiedliche Bezeichnung liegt am Schmelzpunkt des Kokosnussöls. Bis etwa 24°C ist das Kokosnussöl eher cremig-weiß und fest. Es wird daher als Kokosfett bezeichnet. In den Tropen herrschen allerdings Temperaturen, die meist deutlich über 24°C liegen. Dort ist das Kokosnussöl klar und flüssig und verdient deshalb auch die Bezeichnung als Öl.

Verwendung von Kokosnussöl

Kokosnussöl hat die wunderbare Eigenschaft, dass es multifunktional verwendet werden kann. Das Öl wird vor allem in der Küche zum Backen und Braten verwendet, wird aber auch häufig in der Kosmetik eingesetzt. Kokosnussöl lässt die Haare glänzen und die Haut geschmeidig werden, außerdem liefert es durch seine Inhaltsstoffe einen wertvollen Beitrag für die Gesundheit von Haut und Haar.

Das Kokosnussöl besitzt einen sehr hohen Anteil an gesättigten Fettsäuren. Dieser liegt bei rund 90 Prozent, weshalb jahrelang von einem üppigen Verzehr abgeraten wurde. Man nahm an, dass für eine ausgewogene Ernährung nicht zu viel gesättigte Fettsäuren eingenommen werden sollten. Neue Studien haben jedoch ergeben, dass hochwertiges Kokosnussöl nur den HDL-Cholesterinspiegel steigen lässt. Dabei handelt es sich um das „gute“ Cholesterin. Das „schlechte“ LDL-Cholesterin wurde nicht beeinflusst. HDL schützt wesentlich vor Herz-Kreislauf-Erkrankungen und wirkt als Gegenspieler des LDL-Cholesterins, welches für gefährliche Ablagerungen (Plaque) in den Gefäßen verantwortlich ist.

Wegen seiner gesundheitsfördernden Wirkung wird Kokosnussöl in der Küche immer beliebter. Bereits acht Prozent des Bedarfs an Pflanzenöl wird durch Kokosnussöl abgedeckt. Kokosnussöl ist also von großer Bedeutung, um gesund leben zu können. Darüber hinaus schmeckt Kokosnussöl vorzüglich und ist im Gegensatz zu Butter vergleichsweise gut verdaulich. Das liegt daran, weil es vor allem aus mittelkettigen Fettsäuren besteht, die vom Körper gut aufgenommen werden können.

Kokosnussöl besitzt auf den Energiehaushalt des Körpers eine regulierende Wirkung und bietet so eine einzigartige Möglichkeit, sich gesund ernähren und gesund abnehmen zu können. Während viele Diäten im gefürchteten Jojo-Effekt münden, wirkt eine Kokosnussöl-Diät nachhaltig. Ein langfristiges Abnehmen ist mit hochwertigen Kokosnussölen problemlos möglich.

Wie wirkt Kokosnussöl im Körper? Um Gewicht zu verlieren, muss dem Körper über einen längeren Zeitraum weniger Energie zugeführt werden als dieser verbraucht. Für ein erfolgreiches und gesundes Abnehmen ist es also normalerweise erforderlich, den Energieumsatz zu erhöhen (z.B. durch Sport) und gleichzeitig die Energiezufuhr zu beschränken (Diät oder Fasten). Leider macht uns unser Körper einen Strich durch die Rechnung. Er realisiert die Nahrungsknappheit schnell und fährt deshalb alle Körperfunktionen herunter. Bei einer Diät passiert es deshalb sehr häufig, dass in den ersten Tagen die Pfunde purzeln und sich danach eine Flaute einstellt: Der Körper wehrt sich gegen den Gewichtsverlust und versucht körpereigene Depots anzuzapfen.

Nach der Diät freut sich der Körper über die nun wieder üppig vorhandene Nahrung und lagert diese schnell in Form von Fett ein – die Fettpolster kommen zurück und der Jojo-Effekt beginnt. Das ist der Grund, warum viele Menschen einige Wochen nach der Diät mehr wiegen als zuvor.

Hier kommt das Kokosnussöl ins Spiel. Werden dem Körper hochwertige Nahrungsmittel zugeführt, kann man ihn beim Abnehmen unterstützen. Kokosnussöl ist ein besonderer Energielieferant und hebt sich durch seine Eigenschaften von anderen ungesunden Nahrungsmitteln wie Zucker ab. Kokosnussöl ist reich an mittelkettigen Fettsäuren, die vom Körper restlos verwertet werden können. Die Leber kann diese Fette problemlos resorbieren und benötigt dazu keine Gallenflüssigkeit. Während des Umwandlungsprozesses entstehen sogenannte Ketone. Sie sind ausgezeichnete Energielieferanten und besitzen die angenehme Eigenschaft, sich nicht in Form von Fettdepots in den Zellen einzulagern.

Nach dem Verzehr von Kokosnussöl wird also der gesamte Organismus angekurbelt, Gehirn und Muskeln bekommen einen Leistungsschub, was zu mehr Sport und Bewegung motiviert und dadurch wieder Kalorien verbraucht. Auf den Blutzuckerspiegel hat Kokosnussöl keinen Einfluss, ebenfalls wird der Verdauungsapparat nicht belastet. Gesund abnehmen mit Kokosnussöl hört sich nicht nur gut an, sondern ist auch wissenschaftlich erwiesen:

Am bekanntesten ist die Prior-Studie aus den 1960er Jahren. Ein Forscher entdeckte damals ein isoliert lebendes Inselvolk und stellte erstaunt fest, dass viele Zivilisationskrankheiten bei ihnen nicht auftraten. Außerdem wiesen sämtliche Bewohner ein ideales Körpergewicht auf, übergewichtige Menschen gab es dort nicht. Dr. Prior fiel auf, dass die Bewohner ungewöhnlich viele Kokosnüsse verzehrten. Die Insulaner aßen nicht nur Kokosnüsse, sondern nutzten auch das Öl zum Zubereiten weiterer Speisen. Diese Studie lieferte den ersten Beweis bzw. die erste Vermutung, dass Kokosnussöl beim Abnehmen helfen kann.

Im Jahr 2010 wies ein chinesisches Forscherteam nach, dass die im Kokosnussöl vorkommenden Fette (Triglyceride) den Fettstoffwechsel positiv beeinflussen und aktiv für den Gewichtsverlust verantwortlich sind.

Die Anwendung von Kokosnussöl ist denkbar einfach: Die Menge von etwa einem Esslöffel pro Tag reicht aus, um einen positiven Effekt zu erzielen. Wie das Kokosnussöl konsumiert wird, liegt im Ermessensspielraum des Konsumenten. Einige Menschen essen das Öl pur, andere vermischen es mit Nahrungsmitteln. Wird gleichzeitig eine fettarme und ausgewogene Ernährung eingehalten, verstärkt sich die Wirkung des Kokosnussöls.

Gesund abnehmen ist dank Kokosnussöl also problemlos möglich. Das relativ preisgünstige Produkt ist nicht nur sehr gesund, sondern auch schmackhaft und bestens bekömmlich. Es sticht andere Diäten mühelos aus und führt zu keinem Jojo-Effekt, wie wir ihn von teuren und in den Medien angepriesenen Diäten kennen. Auch Nahrungsergänzungsmittel können nicht mal ansatzweise die Wirkung des Kokosnussöls entfalten. Kokosnussöl ist zudem so bekömmlich, dass keine Nebenwirkungen bekannt sind. Immerhin handelt es sich um ein Lebensmittel und nicht um ein künstliches Produkt. Gesund leben und gesund abnehmen war noch nie so einfach wie in der heutigen Zeit. Dank immer besserer Pressverfahren und der globalen Vernetzung können Sie zuhause in den Genuss des hochwertigen Kokosnussöls kommen. Genießen Sie täglich mindestens 1 Esslöffel Kokosnussöl pur oder kochen Sie fortan mit Kokosnussöl anstatt mit Magerine, Butter oder anderem Öl.

Kokosnussöl kann aber noch mehr: Es ist auch sehr gut für die Zähne. Eine Studie aus dem Jahr 2012 belegt die zahnschützende Wirkung von Kokosnussöl. Es war in der Studie das einzige Öl, das beide Karieserreger vollständig eliminieren konnte. Gleichzeitig wurden nützliche Bakterien im Mundraum nicht angegriffen.

Männer können Kokosnussöl auch als Rasierschaum verwendet. Das Öl kann anstelle von Rasierschaum auf die Haut aufgetragen werden. Durch seine entzündungshemmende und antibakterielle Wirkung wird die Haut äußerst positiv beeinflusst. Es entstehen nach dem Rasieren keine Pickel wie bei konventionellen Produkten.

Kokosnussöl ist außerdem ein exzellenter Badezusatz. Baden in Kokosnussöl? Das erinnert ein wenig an Kleopatra und genau so können Sie sich fühlen, wenn Sie etwa einen Esslöffel Kokosnussöl in das einlaufende Badewasser geben. Es breitet sich rasch ein herrlich betörender Duft im Badezimmer aus, zudem wird Ihre Haut gepflegt, das lästige Eincremen ist nicht mehr nötig.

Das Öl wirkt auch wunderbar auf die Haare. Es kann als Haar-Kur verwendet werden, indem es in die Haare eingekämmt und über Nacht einwirken gelassen wird. Spülen Sie es am nächsten Morgen mit Shampoo aus – das Haar wird weich und glänzt.

Die hautpflegenden Eigenschaften von Kokosnussöl sind hinlänglich bekannt. Es enthält viel Vitamin E, zieht schnell ein und besitzt eine antibakterielle sowie entzündungshemmende Wirkung, sodass beanspruchte Haut rasch beruhigt wird. Manche Menschen schwören auf Kokosnussöl als Alternative zu Deo. Naturbelassenes Öl wie Kokosnussöl kann nach dem Duschen in die trockenen Achseln aufgetragen werden. Die darin enthaltene Laurinsäure wirkt antibakteriell und lässt keine unangenehmen Gerüche entstehen.

Die milde Wirkung des Kokosnussöls wird auch bei Babys geschätzt. Milchschorf kann mit diesem Öl problemlos entfernt werden. Dazu wird das Kokosnussöl sanft auf die betroffenen Stellen gerieben. Nach einer Einwirkzeit von etwa einer Stunde kann es mit warmem Wasser und einem Waschlappen abgewischt werden. Bei Entzündungen am Babypopo hat sich das Öl ebenfalls bestens bewährt.

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