Dienstag, 06 Oktober 2015 Obst und Gemüse – die richtige Lagerung

Obst und Gemüse – die richtige Lagerung

Das ist eine Wissenschaft für sich, denn bei der falschen Lagerung gehen viele wertvolle Vitamine, Minerale, Enzyme und andere wertvolle Inhaltsstoffe verloren, ebenso wie der Geschmack abhanden geht. Die Qualität wird außerdem durch den Alterungsprozess herabgesetzt, der aber durch eine richtige Lagerung verzögert wird. Wie geht man also schonend vor? Die optimale Lagerungstemperatur ist bei jeder Gemüsesorte und jeder Obstsorte unterschiedlich, die Angaben zur Haltbarkeit sind immer nur Richtlinien und wann ein Fäulnisprozess einsetzt, ist nie vorauszusagen. Ein Gemüse Vorrat und Salate sollten immer bei einer Luftfeuchtigkeit um die hundert Prozent und bei 1°C gelagert werden, dazu sollte es am besten auch recht dunkel und kühl sein.

Liegt das Gemüse ohne Verpackung im Kühlschrank wird ihm zu schnell die Feuchtigkeit entzogen – jeder hat bestimmt schon einmal gummiartige, runzelige Mohrüben oder zusammen gefallenen Salat im Kühlfach vorgefunden. Packt man es in eine durchlöcherte Plastiktüte, ein feuchtes Leinentuch oder in einen Vakuumbehälter, kann nichts von alledem eintreten – es bleibt knackig frisch. Die meisten neuen Kühlschränke sind jetzt mit extra speziellen 0°C- Frischhaltefächern für Gemüse, Obst und Fleisch ausgestattet, das ist ein enormer Gewinn für die Frischhaltung.

Reife- und Nachreife Prozess

Es gibt verschiedene Arten der Reife und einige Sorten sind in diesem Prozess beschleunigt durch die Abgabe des Reifegases Ethylen. Diese Sorten sind zum Beispiel Tomaten, Melonen, Bannen, Paprika und Äpfel, und müssen unbedingt getrennt voneinander gelagert werden. Die Abgabe des Ethylen Gases kann auch zur schnelleren Nachreifung anderer Früchte- und Gemüsesorten sehr praktisch genutzt werden. Harte Kiwis, unreife Pfirsiche, Nektarinen und Tomaten zusammen mit einem Apfel in einem perforiertem Plastikbeutel gelagert, erreichen durch die Abgabe des Ethylen vom Apfel, in kürzester Zeit vollmundige Reife. Im Gegensatz dazu, wird Kohl schnell gelb durch zuviel Ethylen und Gurken findet man matschig vor. Also diese bitte nicht mit Äpfeln zusammen lagern. Früchte, die nicht nachreifen sind Zitrusfrüchte, Weintrauben, Annanas, Erdbeeren, Himbeeren, Brombeeren und Kirschen – diese sollten gleich nach Einkauf in die Kühle gehen. Nachreifende Früchte wie Mangos, Kiwis, Pflaumen, Pfirsiche, Nektarinen, Äpfel, Bananen, Birnen und Melonen können bis zu einem guten Reifezustand einige Tage bei Zimmertemperatur gelagert werden, bevor sie dann in den entsprechenden Kühlraum kommen.

Welches Obst und welches Gemüse?

Will man mit Obst und Gemüse gesund abnehmen, sollten einige wichtige Details beachtet werden. Unbedingt ist darauf zu achten, dass eine ausgewogene Ernährung gegeben ist. Die richtige Lagerung spielt dabei eine ebenso wichtige Rolle, denn alle Inhaltsstoffe sollen doch möglichst voll erhalten bleiben. BioNavigator hat sich dem Thema ausführlich angenommen und unterbreitet hier wertvolle Tipps und Anregungen. Wenn man sich gesund ernähren und gleichzeitig gesund abnehmen will, muss darauf geachtet werden, dass eine ausgewogene Ernährung eingehalten wird. Welches Gemüse und welches Obst sollen helfen, wenn man gesund abnehmen will, sich aber gleichzeitig auch gesund ernähren will?

Es gibt einige Gemüse- und Obstsorten, welche einen größeren Gewichtsverlust herbeiführen als andere – dazu gehören beispielsweise Äpfel und Mohrrüben, das ist in einigen Studien die BioNavigator verfolgt hat, belegt worden.

Wir wissen, dass Äpfel nachreifen, dadurch ihr Aroma verbessern und süßer schmecken. Damit ihr Vitamingehalt optimal erhalten bleibt, muss auf die richtige Lagerung geachtet werden. Bei 4°C, hoher Luftfeuchtigkeit und mit guter Durchlüftung gelagert, bleiben alle Inhaltsstoffe gut erhalten. Auch ist es ratsam darauf zu achten, dass die Früchte sich nicht gegenseitig berühren. Kühle Dachböden oder dunkle Keller eignen sich am besten zur Lagerung. So bleibt auch das sehr empfindliche Vitamin C bestens erhalten, da es sich bei Licht und Hitze schnell zersetzt.
Wird ein Apfel zerschnitten erreichen Sauerstoff und Licht die Schnittstellen und die Zersetzung beginnt – ein angeschnittener Apfel sollte also möglichst nicht aufgehoben werden. Einen großen Nutzen für einen flachen Bauch bereitet der vermehrte Verzehr von Obst und Gemüse was weniger stärkehaltig ist und Äpfel, Beeren und Birnen, außerdem eine andere Vielzahl wie zum Beispiel Möhren, Paprika, alle Zitrusfrüchte und Sojabohnen.

Was kann im Kühlschrank lagern, was nicht

Vieles kann man selber herausfinden, indem man sich fragt in welcher Klimazone die einzelnen Früchte und Gemüse heimisch sind. Die einheimischen Gemüse und Früchte wie zum Beispiel, Kohl, Rhabarber und Brokkoli kommen in den Kühlschrank. Wenn man sich die Frage nach der Herkunft immer stellt, kann man eigentlich nichts falsch machen. Südfrüchte zum Beispiel sind im Kühlschrank nicht gut aufgehoben, da sie heimisch keine niedrigen Temperaturen gewohnt sind. Ein Kälteschock im Kühlschrank bleibt nicht aus, das Zellgewebe wird beschädigt und die braunen Flecken bei Bananen erscheinen. Also tropische Früchte lieben Zimmertemperatur, ebenso das südländische Gemüse, wie Paprika oder Zucchini und natürlich Tomaten.

Bananen halten sich zum Beispiel bei Zimmertemperatur ausgereift ungefähr drei bis vier Tage. Himbeeren, Brombeeren oder Erdbeeren sind sehr empfindlich und sollten abgedeckt im Kühlschrank und nicht länger als zwei Tage dort stehen. Wenn möglich sollten sie sich nicht gegenseitig berühren, damit keine Schimmelsporen entstehen. Am besten ist es diese Früchte schnell zu verzehren.

Auch Mangos sind im Süden beheimatet und Kälte bekommt ihnen nicht, also sind sie in einem Obstkorb bei Zimmertemperatur gut aufgehoben. Rhabarber wiederum kommt aus heimischen Gefilden und hält sich in einem feuchten Tuch einige Tage im Kühlschrank ohne wichtige Inhaltsstoffe zu verlieren. Mit Spargel verhält es sich genauso, allerdings ist er sehr empfindlich und möchte am liebsten ganz frisch verzehrt werden.
Tomaten sind sehr speziell und werden gar nicht im Kühlschrank aufbewahrt. Sie lieben trockene und luftige Plätze und wollen nicht mit anderem Gemüse zusammen liegen. Wenn sie reif sind, kann man sie ungefähr fünf Tage aufbewahren. So ähnlich verhält es sich mit den Zucchinis, die besser nicht im Kühlschrank aufbewahrt werden. An einem schattigen und kühlen Ort erreichen sie eine lange Haltbarkeit.

Gemüse, die nicht so viel Wasser beinhalten, kann man gerne einige tage im Kühlschrank aufbewahren. Dazu gehören unter anderen Blumenkohl, Lauch und Brokkoli, im Gegensatz zu den wasserreichen Gemüse- und Obstsorten. Das sind zum Beispiel Avocados, Ananas, Mangos, Oliven, Zitrusfrüchte, Bananen ebenso wie Paprika, Melonen, Gurken, Auberginen und Kürbis, die am besten vier bis sechs Tage bei Zimmertemperatur gelagert werden.

Spinat, Blattgemüse wie Mangold oder Blattsalate sollten schnell nach dem Einkauf verzehrt werden. Die festen Gemüse, wie Rote Bete, Mohrrüben oder Knollensellerie halten sich gerne 14 Tage im Kühlschrank, trotzdem gilt auch hier – am besten frisch auf den Tisch. Das kann bei Ingwer, Zwiebeln, Kartoffeln oder ganzer Kürbis anders gemacht werden, sie sind lange Zeit bei 14°C in einem dunklen Abstellraum oder Keller gut gelagert lange haltbar.

Bei alldem sollte nie vergessen werden, dass Gemüse und Obst auch lebende Organismen sind, und eine gerechte Behandlung und Lagerung brauchen um uns nützlich zu sein. Ihre wichtigen Inhaltsstoffe sind schnell zerstört wenn eine fehlerhafte Lagerung vorliegt. Wir sind auf gute und spezifische Lagerung angewiesen, weil heutzutage nicht mehr alles frisch vom Feld oder Baum auf den Tisch kommt. Im Voraus muss für einige Tage alles eingekauft werden, deshalb muss besonders auf eine richtige Unterbringung der Lebensmittel geachtet werden, damit eine ausgewogene Ernährung wirklich stattfinden kann und man sich tatsächlich gesund ernähren kann.

Gesund Abnehmen

Man muss immer bedenken, dass die Vorgänge bei unserem Stoffwechsel von vielen tausend bioaktiven Substanzen abhängen, wie zum Beispiel die sekundären Pflanzenstoffe Phytoöstrogene und Flavonoide. So ist es auch für den Körper der sein Gewicht mit Gemüse und Obst reduzieren will, am besten von Allem und vielfältig zu verzehren. Auch einiges an Gemüse roh zu essen ist von Vorteil, wenn man sich gesund ernähren und gleichzeitig gesund abnehmen will. Nur sollte man darauf achten, welche Sorten dafür geeignet sind. Grüne Bohnen, Rhabarber, Auberginen und Kartoffeln zum Beispiel müssen gekocht oder besser gedünstet werden, da sie im rohen Zustand nicht bekömmlich, ja sogar etwas giftig sind.
Abends einen Tomatensalat mit wenig Avocadowürfeln oder eine kalte Gemüsesuppe ist sehr bekömmlich, denn wer eine zeitlang nur pflanzliche Lebensmittel zu sich nimmt, nimmt nicht nur gesund ab, er entlastet auch seinen Körper ohne zu hungern.

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