Donnerstag, 08 Oktober 2015 Radieschen im Salat statt von unten sehen

Radieschen im Salat statt von unten sehen

Vor allem im April können die ersten Radieschen geerntet werden. Die runde Knolle weist einen scharfen, spezifischen Geschmack auf, der gut mit anderen Speisen kombiniert werden kann. Dabei ist das Radieschen nicht nur schmackhaft und erfrischend. Es gilt darüber hinaus als sehr gesund.

Die Herkunft des Radieschens

Die kleine Knolle stammt ursprünglich nicht aus unseren Breitengeraden. Stattdessen soll sie erstmalig in China aufgetaucht sein, wo die Menschen das Radieschen als Zierpflanze verwendet haben. Ob die Geschichte wahr ist und das Radieschen aus dem asiatischen Raum nach Europa kam, ist jedoch nicht hinreichend belegt. Damit gilt die Herkunft der Knolle immer noch als ein kleines Geheimnis. Belegt werden konnte aber, dass zuerst die Franzosen das Radieschen in ihren Speiseplan eingebunden und begonnen haben, mit ihm zu kochen. Nachdem sich die Knolle in der französischen Küche etablieren konnte, siedelte es nach und nach in weitere Länder aus. Generell tauchte die Knolle erst im 16. Jahrhundert in Europa auf.

Welche Wirkung hat das Radieschen?

Dass irgendwann jemand auf die Idee kam, die Knolle einfach zu essen, kann nur als vorteilhaft betrachtet werden. Immerhin kommen im Radieschen zahlreiche wichtige Vitamine und andere Stoffe vor. Das Senföl verleiht ihm seinen scharfen Geschmack. Darüber hinaus ist Senföl dazu in der Lage, Bakterien zu vernichten. Besonders häufig wird es sich in dieser Form zunutze gemacht, um lästige Beschwerden, die Magen und Darm betreffen, zu bekämpfen. Weitere Beobachtungen legen nahe, dass das Senföl auch gegen Pilzerkrankungen aktiv wird. Mittlerweile existieren sogar Vermutungen, die Radieschen als ein Mittel gegen Krebs ansehen. Inwiefern sich die Erkenntnisse tatsächlich anwenden lassen, ist jedoch noch nicht gesichert. Alle Versuche fanden an Tieren statt, so dass eine Verallgemeinerung schwierig ist.

Einige Inhaltsstoffe wirken sich stimulierend auf Leberstoffwechsel und Galle aus. Der Körper produziert mehr Gallenflüssigkeit, wodurch ein schweres Essen mit hohem Fettgehalt besser verdaulich wird und weniger unangenehm im Magen liegt. Neben den medizinischen Eigenschaften des Radieschens tragen seine Inhaltsstoffe darüber hinaus zum Vitaminhaushalt bei. Die kleine Knolle ist besonders reich an Vitamin C,A, B1 und B2, Eisen, Magnesium sowie Calcium. Damit hilft der regelmäßige Verzehr zum Beispiel dabei, dass Immunsystem in Schwung zu bringen und auf diese Weise bestimmte Erkrankungen vorzubeugen. Bestenfalls wird die Knolle roh verzehrt. In diesem Zustand ist der Anteil an Vitaminen, Mineralstoffen und Senfölen am höchsten, wodurch das Radieschen als Rohkost am gesündesten gilt. Was insbesondere für Menschen interessant ist, die auf ihre Figur achten oder einige Pfunde abnehmen wollen, ist der geringe Energiegehalt des Radieschens. Insgesamt kommt die Knolle auf etwa 16 Kalorien pro 100 Gramm, wodurch hier getrost zugeschlagen werden darf. Ihr niedriger Anteil an Kalorien lässt sich vor allem deswegen beobachten, weil das Radieschen zu 95 Prozent nur aus Wasser besteht. Es stellt eine wichtige Komponente für eine gesunde Ernährung dar. Damit wird es bestenfalls nicht als Zutat einer Diät angesehen, sondern taucht viel mehr regelmäßig in dem Speiseplan auf, wie er im Rahmen einer ausgewogenen Ernährung den Alltag prägt.

Wie schmeckt das Radieschen am besten?

Obwohl das Radieschen Teil eines gesunden Lebens sein sollte, ist die Schärfe der Knolle nicht jedermanns Geschmack. Vor allem Kinder mögen Radieschen häufig nicht. Geschickt umgesetzt, ist es jedoch möglich, kleinere Mengen unterzumogeln. Dabei ist das Radieschen frisch und roh nicht nur für die Gesundheit am besten. Gekocht oder gegart verliert es auch an Geschmack. So empfiehlt es sich zum Beispiel, die Knolle in sehr feine Scheiben zu schneiden und auf einem Brot zu verteilen. Besonders in Kombination mit einem Brotaufstrich oder Gurken und Tomaten empfiehlt sich das geschnittene oder geraspelte Radieschen. Darüber hinaus entfaltet es im Salat einen angenehmen Geschmack. Hier können die Knollen auch für Dekorationszwecke herhalten. Was vielen Menschen nicht bekannt ist: Die Blätter des Radieschens lassen sich ähnlich verwenden wie die des Spinats. In ihnen ist der Vitamin C Gehalt am höchsten. Das Grünzeug wie auch die Knolle selbst können zudem mit in einem Smoothie verarbeitet werden. Vor allem wenn zusätzlich zu süßen Früchten gegriffen wird, verliert das Radieschen zum einen an Schärfe, zum anderen verleiht die Knolle der Mischung eine besondere Note. Damit kann das Radieschen sinnvoll in den Speiseplan integriert werden. Es eignet sich für Personen, die gesund abnehmen möchten.

Je frischer desto besser

Gemüse, dass bereits einen längeren Aufenthalt im Supermarkt aufweist, ist in der Regel wesentlich ärmer an Nährstoffen und Vitaminen als solches, welches ohne größere Umwege im Mund landet. Wer einen Garten oder Balkon hat, kann Radieschen problemlos zuhause anpflanzen und ist somit nicht mehr von der gekauften Ware abhängig. Weil aber nicht jeder Zeit und Platz hat, um eine kleine Zucht anzulegen, empfiehlt der BioNavigator, zumindest auf die Qualität der Knolle zu achten. Ob diese zur jüngeren Generation gehört, lässt sich anhand der Blätter feststellen. Weist das Grünzeug gelbe oder welke Stellen auf, kann davon ausgegangen werden, dass die Knolle selber auch nicht mehr frisch ist. Ein weiterer Test betrifft das Radieschen selbst. Dieses sollte fest sein und keine Risse haben. Es kann zum Beispiel mit den Fingern ein leichter Druck ausgeübt werden, um den Zustand festzustellen. Nach dem Kauf ist es wichtig, dass die Knollen relativ zeitig gegessen werden. Das Radieschen sollte nur zwei bis drei Tage aufbewahrt werden. Damit das Gemüse in der Zwischenzeit knackig bleibt, ist es hilfreich, dass das Grünzeug abgedreht und die Knolle selber gewaschen wird. Auf diese Weise kann die Haltbarkeit des Radieschens verlängert werden, weil es weniger Flüssigkeit verliert. Anschließend lässt sich die Knolle in ein Stofftuch einwickeln und im Kühlschrank aufbewahren. Bildet sich dennoch eine schrumpelige Haut, können die Radieschen in kaltes Wasser gegeben werden, wodurch sie an ihre ursprüngliche Form gelangen. Dass das Obst und Gemüse frisch ist, spielt vor allem für Menschen eine zentrale Rolle, die gesund leben oder gesund abnehmen möchten.

Radieschen anbauen

Wer sich für Radieschen im eigenen Garten interessiert, steht erstmal vor einer ganz anderen Entscheidung: welche Sorte soll es eigentlich sein? Immerhin existieren nicht nur die klassischen roten Knollen, sondern zum Beispiel auch weiße. Das Saatgut selber lässt sich unter anderem im Baumarkt oder Pflanzenfachhandel finden. Der Name Radieschen stammt ursprünglich von dem Begriff Raphanos ab. Raphanos wiederum ist griechisch und kann mit "das leicht Wachsende" übersetzt werden. Damit können auch Menschen aufatmen, die eigentlich nicht über einen grünen Daumen verfügen. Wichtig ist es zunächst, dass die Bedürfnisse des Radieschens erfüllt werden. Dazu gehört nämlich nicht nur Wasser, sondern auch ein sonnige Lage sowie der Verzicht auf Düngemittel. Wann die Zucht der Radieschen beginnen kann, hängt maßgeblich von der jeweiligen Sorte ab. Prinzipiell ist es möglich, den gesamten Frühling und Sommer über neue Pflanzen aufzuziehen, insofern diese an die Jahreszeit angepasst sind. Als letzte Möglichkeit gilt der September, insofern er von einem milden Klima geprägt ist. In der Regel kennen sich Verkäufer im Fachhandel gut aus, um eine optimale Beratung zur Verfügung zu stellen.

Im Gegensatz zu einigen anderen Pflanzen erfolgt die Aussaat direkt im Beet. Das Heranzüchten kleiner Sprossen ist somit nicht notwendig. Zwischen den einzelnen Samen sollte ein Platz von ungefähr 4-5 Zentimetern liegen, damit die Knollen ausreichend Platz haben um sich zu entwickeln. Die optimale Tiefe beträgt etwa einen Zentimeter. Die Erde sollte stets feucht sein. Dabei ist jedoch unbedingt darauf zu achten, dass es sich nicht um eine Staunässe handelt, weil die Radieschen ansonsten anfangen zu schimmeln. Auch eine ungleichmäßige Verteilung von Wasser kann sich negativ auswirken, da so zum Beispiel eine unangenehme Schärfe entsteht. In der Regel ist ein Monat Geduld ausreichend für die erste erfolgreiche Ernte. Innerhalb diesen Zeitfensters haben sich unter der Erde die Knollen in unterschiedlichen Farben hervorgebildet. Um die Radieschen zu ernten, wird der grüne Schopf gepackt und langsam aus der Erde gezogen.

Bei der eigenen Radieschenaufzucht gilt es zu beachten, dass die Knollen nur dann gegessen werden, wenn das Grünzeug noch keine Blüten aufweist. Sobald es erblüht, ist die Wurzel ungenießbar. In einem solchen Fall ist es allerdings möglich, weiter abzuwarten und schließlich die Samenschoten der Pflanze zu verwenden. Diese weisen eine pikante Note auf und können zum Beispiel über einen Salat gestreut werden.

Fazit: Mehr Radieschen in den Speiseplan einbauen

Radieschen sind somit nicht nur knackig und erfrischend. Die Inhaltsstoffe, welche der Knolle ihre Schärfe verleihen, können viel mehr. So wirken sie sich positiv auf das menschliche Verdauungssystem aus und verfügen über andere heilende Kräfte. Der niedrige Gehalt an Kalorien macht Radieschen optimal für eine gesunde Abnahme und eine dauerhafte Ernährungsumstellung. Mit kleineren Tipps und Tricks ist es möglich, die unterschiedlichen Knollen zuhause anzubauen. Auf diese Weise wird auf jeden Fall gewährleistet, dass die Radieschen beim Verzehr immer frisch sind. Wer eine solche Möglichkeit nicht hat und auf den Supermarkt ausweichen muss, sollte unbedingt auf die Haut der Knolle und das dazugehörige Grünzeug Acht geben.

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