Dienstag, 15 März 2016 Avocado - die Superfrucht für Jeden!

Avocado - die Superfrucht für Jeden!

Der Trend geht immer mehr zu einer gesunden, bewussten Ernährung. „Fit“ ist das neue „dünn“. Dabei begegnen einem immer mehr sogenannte „Superfoods“ aus aller Herren Länder. Doch neben diesen Exoten finden sich immer noch tolle und mehr als gesunde Frucht- und Gemüsesorten in unseren Supermärkten. Dabei lässt sich kaum eine andere Frucht so wenig wegdenken wie die Avocado. Sie hat in den letzten Jahren einen regelrechten Aufwind erhalten. In vielen deutschen Haushalten ist sie mittlerweile fest im Speiseplan integriert. Ob man sich einfach nur gesund leben möchte oder sogar gesund abnehmen will, macht dabei keinen Unterschied. Will man gesund leben, kann man nicht auf die Avocados verzichten. Doch woher kommt eigentlich die Superfrucht? Welche verschiedenen Sorten gibt es? Eine Frage, die sich häufig gestellt wird, macht die Avocado dick? Im Folgenden werden wir das näher betrachten und aufklären können.

Avocado – Wo kommst du denn her?

Streng genommen ist die Avocado eine Pflanzenart. Ihre Bäume wachsen bis zu 15 Meter in die Höhe. Wie man schon fast erraten kann, liegt der Ursprung der Avocado bzw. des Avocado-Baumes in Südmexico. Keine andere Küche ist wohl so stark verwurzelt mit der Avocado wie diese. Während bei uns die Avocado erst in den letzten Jahren populär geworden ist, wird die Frucht in Zentralamerika schon über 10.000 Jahre verspeist. Glücklicherweise brachten die Spanier sie in die Karibik, nach Chile, Afrika und in viele andere Länder. So verbreitete sich die Frucht über die Ländergrenzen hinaus und fand ihren Weg nach Europa. Seit dem 20. Jahrhundert wird auch im Mittelmeerraum die Avocado angebaut. Heute sind die Haupt-Anbaugebiete unter anderem Südafrika, Kalifornien, Israel und Südspanien.

Die wichtigsten Eigenschaften der Avocado

Will man sich gesund ernähren, schwören viele Menschen auf Avocados. Doch wie kommt das, hat sie doch einen enormen Fettgehalt? Somit also auch einen hohen Kaloriengehalt? Auf 100 Gramm Avocado kommen ca. 30 Gramm Fett. Das schreckt erstmal ab, wurde uns doch seit Jahren eingetrichtert, nicht allzu fettig zu essen. Dazu kommen auf eine Frucht bis zu 400 Kalorien. Klingt erstmal nach einer richtigen Bombe. Doch warum soll man dennoch lieber zur Avocado statt zur Pizza greifen? Einfach aus dem Grund, dass Fett nicht gleich Fett ist. Denn isst man eine Avocado, nimmt man ganz wertvolle ungesättigte Fettsäuren auf. Diese sind nicht nur gut für den Körper, sondern wirken sich positiv auf den Blutfettspiegel aus. Auch Herz-Kreislauf-Erkrankungen können durch den Verzehr von Avocados positiv entgegen gewirkt werden. Das gelingt vor allem durch den hohen Anteil an leicht verdaulichen Faserstoffen, die den Cholesterinspiegel senken können. Aber das ist noch längst nicht alles. Isst man nur eine Avocado am Tag, am besten in Kombination mit frisch gepressten Zitronensaft, so ist der gesamte Vitamin C Bedarf für den ganzen Tag gedeckt. Aber auch Magnesium, Eisen, Kupfer und wertvolle Ballaststoffe werden über die Avocados aufgenommen.

Die wichtigsten Sorten

Es gibt weltweit über 400 Sorten von Avocados. Hier zu Lande findet man besonders häufig die „Fuerte“. Sie hat die ungefähre Form einer Birne mit mittelgrüner Schale und grünlichem Fruchtfleisch. In den USA und zum Beispiel Frankreich findet sich jedoch hauptsächlich die Sorte „Hass“. Auch in deutschen Supermärkten kann man die Hass-Avocado immer häufiger kaufen. Sie ist keine gezielte Züchtung, sondern eine zufällige Mutation. Die Hass Avocado ist nicht so groß wie die Fuerte und ihre Schale ist besonders dick. Die große Anzahl an verschiedenen Sorten ist durch die Kreuzung der in der Natur vorgefundenen drei Typen Mexico, Westindien und Guatemala entstanden. Die Avocados reifen grundsätzlich nicht am Baum. Sind sie bei uns im Supermarkt angekommen, so lässt sich durch ein sanftes Drücken erkennen, ob die Frucht reif ist. Gibt sie nämlich leicht nach, kann sie verzehrt werden.

Diät und trotzdem Avocados- Na klar!

Achtet man also auf seine Ernährung und möchte gesund abnehmen, sollte man die Avocados fest mit einplanen. Vitamin A, C und E helfen nicht nur dabei, sich gesund ernähren zu können, sondern tun auch Haut und Haaren sehr gut. Das Geheimnis, weshalb Avocados sogar als Schlankmacher gelten, liegt an dem Enzym Lipase, welches ind er Superfrucht enthalten ist. Dieses Enzym soll den Fettabbau beschleunigen, den Stoffwechsel ankurbeln und das Speichern des Avocadofetts verhindern.

Kann man also getrost zehn Avocados am Tag verspeisen und bleibt trotzdem schlank? Lässt sich nicht versprechen! Sollte man lieber statt Light- oder Diätprodukte auf Avocados setzen? Auf jeden Fall! Avocados machen gesund, schön und glücklich. Ein Geheimnis ist sicherlich auch, dass Gerichte mit Avocados häufig grundsätzlich schon gesund sind. Ein leckerer Salat oder ein Brot mit Avocado klingt in jedem Fall besser als eine Currywurst mit Pommes.

Die Avocado vielseitig genießen

Ist man also der Avocado verfallen, kann man sie in unendlich vielen verschiedenen Arten zubereiten und genießen. Die gängigste Art und Weise ist sicherlich das Avocado-Brot. Einfach die Avocado aufschneiden, in mittelgroße Stücke, Pfeffer, Salz, Zitronensaft und wer mag, etwas Schärfe. Schon ist das leckere Brot fertig. Wer noch das besondere I-Tüpfelchen möchte, brät entweder ein Spiegelei oder macht ein pochiertes Ei zu dem Brot.

Aber das ist natürlich längst nicht alles. Immer häufiger finden sich die Früchte auch in Smoothies. Durch ihren dezenten Geschmack passen sie sowohl zu Obst- als auch Gemüsesmoothies. Einen tollen Smoothie zaubern Sie mit Avocado, gefrorener Banane, Kiwi, Spinat, Mandeln und Kokoswasser oder eine Milch Ihrer Wahl. Alles zusammen in den Mixer, gerne noch mit Zimt oder Agavendicksaft süßen und fertig ist das perfekte Frühstück oder eine super Zwischenmahlzeit.

Der ultimative Klassiker ist und bleibt jedoch die Guacamole. Dazu benötigen Sie zwei reife Avocados, 2 Tomaten eine halbe Zitrone, 2 Knoblauchzehen, etwas Joghurt sowie Salz und Pfeffer. Wer mag, sollte unbedingt gehackten Koriander hinzufügen. Alles vermengt ergibt sich daraus eine tolle Beilage zu Fisch und Fleisch, Salat oder einfach nur zum Dippen.

Will man mal etwas Neues probieren, kann man mit Avocados super experimentieren. Die meisten Rezepte sind zudem auch super leicht umzusetzen und wenig zeitintensiv. Ein Rezept, welches man unbedingt ausprobieren sollte, sind Avocados aus dem Ofen. Dazu benötigt man so viele Avocados wie man essen möchte, passend zu jeder Hälfte ein Ei, etwas Zitronensaft und Bacon oder Schinkenspeck. Der Backofen wird auf 220 Grad vorgeheizt, danach die Avocados halbiert und entkernt. In die Höhlungen werden jeweils die Eigelbe oder je nach Passform auch etwas Eiweiß hinzugegeben. Die Avocados so in einer Auflaufformfür 15-20 Minuten in den Backofen geben, währenddessen den Speck anbraten. Wer mag, kann auch zusätzlich im Ofen noch Kartoffeln hinzugeben. Vor dem Servieren Salz, Pfeffer und Zitronensaft hinzugeben und das Ganze mit dem Speck servieren.

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